Wieso absolut alles subjektiv ist…

Absolut alles ist subjektiv!

Alles, was du wahr­nimmst, sogar was du denkst, ist immer subjektiv.

Wieso ist das so?

Weil…

… wir unsere ganz per­sön­li­chen Denk­mus­tern, Glau­bens­sät­zen und Wer­te­sys­te­me haben. Die wir uns im Laufe unseres Lebens ange­eig­net haben. Nicht nur das, sogar so fest verankert, dass alles ganz auto­ma­tisch abläuft,

Und wenn wir nicht genau hin­schau­en, hinhören und hin­ter­fra­gen, fällt es uns meistens gar nicht auf.

Es sei denn, diese Muster & Systeme blo­ckie­ren uns in der einen oder anderen Weise.

Dann werden wir darauf auf­merk­sam.

Also, bist du bereit, deine Muster zu hin­ter­fra­gen? Genauer hin­zu­schau­en?

Dann lies, was ich dir über Denk­mus­ter, Glau­bens­sät­ze und Wer­te­sys­te­me erzählen kann.

Und natürlich das Fazit daraus: Wie du das in Zukunft für dich nutzen kannst!

Denkmuster, Glaubenssätze

Von klein auf werden wir mit Über­zeu­gun­gen von unseren Eltern und, im Laufe unseres weiteren Lebens, unserem ganzen Umfeld versorgt, die wir meist bedin­gungs­los annehmen und uns ganz selbst­ver­ständ­lich zu eigen machen. Sie unein­ge­schränkt glauben.

Wir halten sie für absolut wahr. Glauben fest daran!

Diese Denk­mus­ter, Glau­bens­sät­ze prägen uns und unser ganzes Denken & Handeln inklusive unserer Grenzen, unserer Ein­schrän­kun­gen.

Alles, was wir denken — über uns, das Leben, die Welt -, geschieht aufgrund dieser Über­zeu­gun­gen, dieser Denk­mus­ter. Wie vor­ge­fer­tig­te Scha­blo­nen…

Es gibt für uns keine Zweifel dies­be­züg­lich, so fest sind sie verankert.

Meistens sind Glau­bens­sät­ze Ver­all­ge­mei­ne­run­gen von Grenzen, Zusam­men­hän­gen und/oder Bedeutungen/Definitionen. Und zwar bezüglich der Welt, des Ver­hal­tens, bestimm­ten Fähig­kei­ten, unserer Per­sön­lich­keit, Ursachen etc.

Du bestimmst mit deinem Glauben deine Wirk­lich­keit — mit all ihren Kon­se­quen­zen!

D.h. wenn du etwas voll Über­zeu­gung glaubst, wirst du deine Hand­lun­gen dahin­ge­hen (unbewusst) beein­flus­sen, dass genau das eintritt.

Im Negativen (Grenzen) wie im Positiven (Mög­lich­kei­ten).

Beispiel: Das werde ich nie lernen!
Oder: Ich kann alles schaffen!

Ob du es also wirklich lernen wirst, hängt ganz allein von deinen inneren Über­zeu­gun­gen ab — von deinem Glau­bens­sys­tem!

Wertesystem

Ent­spre­chend unserer Denk­mus­ter & Glau­bens­sät­ze bewerten wir auch alles.

Wir messen allem und jedem einen bestimm­ten Wert bei:

Wir haben damit unser ganz eigenes Wer­te­sys­tem entworfen, nach dem wir Erfah­run­gen, Erkennt­nis­se, Bege­ben­hei­ten und auch Personen bewerten.

Was wir für wichtig erachten, was wir erwarten, wer wir sein sollen, was wir erreichen wollen etc.

Alles, was wir rund um uns wahr­neh­men, wird von uns subjektiv kate­go­ri­siert, bewertet und abge­spei­chert — basierend auf unserem Glaubens- & Wer­te­sys­tem. Das ist sozusagen unsere Pro­gram­mie­rung.

Dem­entspre­chend sind auch unsere Emotionen, unser Selbst­wert, unsere Sicht­wei­sen und auch alles andere damit verknüpft.

Du hast also basierend auf deinen Denk­mus­tern und Glau­bens­sät­zen dein per­sön­li­ches Wer­te­sys­tem ent­wi­ckelt, nach dem du deine gesamte Wahr­neh­mung, alle Erfah­run­gen, Bege­ben­hei­ten sowie dich selbst bewertest.

Was dir also wichtig ist, wie du dich selbst ein­schätzt und betrach­test, hängt ganz allein von deinem Wer­te­sys­tem ab.

Subjektive Wahrnehmung

Und mit den beiden obigen Punkten zusammen, ist eindeutig, dass nichts, was wir rundherum wahr­neh­men, jemals objektiv sein kann.

Alles ist subjektiv!

Da unsere innere Pro­gram­mie­rung (Glaubens- & Wer­te­sys­tem) ständig auto­ma­tisch & unbewusst abläuft, wird alles, was wir sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen, sofort durch unseren per­sön­li­chen Filter geschickt und kate­go­ri­siert, bewertet, sortiert und gespei­chert.

Dein Glaube hat also enormen Einfluss auf deine Wahr­neh­mung. Und zwar sowohl auf die geistige wie auch die kör­per­li­che.

Beispiel: Wenn du davon überzeugt bist, dass das Bügel­eisen noch heiß ist, wirst du dich ver­bren­nen, obwohl es schon seit Stunden aus­ge­kühlt ist. Trotzdem reagiert dein Körper ent­spre­chend darauf…zurückzuzucken bis hin zu Brand­bla­sen. — Je nachdem wie heiß es deiner Über­zeu­gung nach ist.

Dieses Beispiel zeigt massiv, wie viel Macht unsere Glau­bens­sät­ze haben.

Es heißt nicht umsonst, der Glaube versetzt Berge!

Fazit

Werde dir deines Glaubens- & Wer­te­sys­tem bewusst. Alles ist subjektiv von deinem Denken beein­flusst!

Aber du hast damit auch die Chance, dein Denken und damit dein Leben zu verändern!

Stelle dir folgende Fragen:
  • Wie denkst du über dein Leben? Über die Liebe? Die Welt?
  • Wenn du in den Spiegel blickst, was siehst du?
  • Wie war deine Kindheit? Typische Sprüche aus deiner Kindheit?
  • Wie denkst du über dich selbst?
  • Wer waren deine Vorbilder damals? Wer sind deine Vorbilder heute?
  • Was ist dir wichtig?

Denk auch immer daran, dass jeder einzelne Mensch sein per­sön­li­ches Glaubens- & Wer­te­sys­tem hat, das sich mehr oder weniger von deinem unter­schei­det.

Auch sie/er nimmt alles subjektiv wahr.

Diese Erkennt­nis hilft dir bei jeder Kom­mu­ni­ka­ti­on! Denn niemand ist 1:1 so wie du!

Auch dein Gegenüber ist im Denken, Fühlen, Handeln seinen Glau­bens­sät­zen aus­ge­lie­fert und ent­spre­chend pro­gram­miert.

Darum frage viel:
  • Was bedeutet das für dich?
  • Was ist dir wichtig?
  • Wie siehst du das? — in welchem Zusam­men­hang siehst du das?
  • Wie bewertest du das?
  • Woher weißt du das?

Erkennen — Loslassen — Verändern

Mit all dem Wissen, dem Hin­ter­fra­gen, bist du auch in der Lage, dein sub­jek­ti­ves Glaubens- & Wer­te­sys­tem zu verändern.

In folgenden Artikeln kannst du mehr darüber lesen (inkl. der not­wen­di­gen Schritte, um deine Glau­bens­sät­ze zu verändern):

Wie du dir ein Leben erschaffst, das du wirklich willst

Denk um! | Wie du dein Mindset ver­än­derst, um glücklich zu sein

Folgende Fragen können dir noch beim Verändern helfen:
  • Wer will ich sein?
  • Welche Glau­bens­sät­ze hat diese Person?
  • Welche Sicht­wei­sen brauche ich dafür?
  • Wie sollte ich meine Welt wahr­neh­men, um diese Person zu werden?
  • Wie soll mein Leben aussehen und was brauche ich dafür (welche Glau­bens­sät­ze)?
  • Wer, was kann mir dabei helfen, mich zu dorthin verändern?
  • Wer hat das Leben, das ich möchte, und wie hat sie/er es erreicht?

Und ganz zum Schluss gebe ich dir noch ein paar Beispiele für positive Glaubenssätze:

Ich bin ein­zig­ar­tig und wun­der­voll!

Ich respek­tie­re mich und ich respek­tie­re meine(n) Partner(in)!

Alles was ich tue wird ein Erfolg.

Ich vertraue mir und meinen Fähig­kei­ten.

Alle meine Bezie­hun­gen sind har­mo­nisch.

Ich liebe mein Leben!

Ich bin besonders!

Andere Menschen lieben und respek­tie­ren mich so, wie ich bin.

Ich bin wertvoll!

Ich bin gut so, wie ich bin!

Geld bewirkt Gutes und gibt mir viele positive Mög­lich­kei­ten.

Ich darf meinen eigenen Weg gehen.

Gutes ist wirklich überall!

Für noch mehr positiven Input stöbere doch mal hier:

30+ Affir­ma­tio­nen für mehr Selbst­lie­be

Affir­ma­tio­nen für dein wahres Selbst

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In diesem Sinne, glaube an dich und du kannst wirklich alles schaffen!

Alles Liebe,

Daniela | subjektiv
Träume groß

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