Denk um! | Verändere dein Mindset!

Denk um!

Nicht umsonst schreiben alle davon, du sollst dein Mindset verändern, um glücklich zu sein! Und ich reihe mich da jetzt ein!

Nicht, weil es in ist!

Nein, weil ich dies­be­züg­lich eine Erleuch­tung hatte!

Dein Glück liegt in dir! In deinem Denken!
Du trägst alles, was du brauchst, bereits in dir!
Das Einzige, das du tun musst, ist, daran zu glauben!

Also, denk um!

Aber warum solltest du das tun? Was hast du davon?

Wie wäre es damit: glücklich zu sein?

Ganz einfach: Du hast dein Leben, dein Schicksal selbst in der Hand!
Willst du glücklich sein? Dann musst du etwas dafür tun!

Denn Glück ist nichts, das ganz einfach von außen auf dich zukommt!

Es kommt aus deinem Inneren! Aus deinem Denken! Aus deinem Empfinden!

Und genau dafür musst du aber ent­spre­chend denken. Dafür brauchst du das richtige Mindset!

Daher meine Auf­for­de­rung: Denk um!

Wenn du wissen willst, wie das geht, dann lies einfach weiter…

Denk um:

Wenn du bereits meinen Blog-Post Wie du dir ein Leben erschaffst, das du wirklich willst gelesen hast, dann hast du schon tiefe Einblicke gewonnen.

Auch in den Beiträgen It’s okay to be different und Bin ich gut genug? kommt teilweise meine Erkennt­nis zum Tragen.

Beginnen wir am Anfang

Der 1. Schritt:

#1 Alles hängt mit deinem Glaubens- & Wertesystem zusammen

Also, dass alle deine Gedanken und daraus folgenden Hand­lun­gen auf deinen Glau­bens­sät­zen und Denk­mus­tern beruhen, ist ja bekannt.

Zur Erin­ne­rung:
Von klein auf werden wir mit Über­zeu­gun­gen von unseren Eltern und, im Laufe unseres weiteren Lebens, unserem ganzen Umfeld versorgt, die wir meist bedin­gungs­los annehmen und uns ganz selbst­ver­ständ­lich zu eigen machen. Sie unein­ge­schränkt glauben.
Diese Denk­mus­ter, Glau­bens­sät­ze prägen uns und unser ganzes Denken & Handeln inklusive unserer Grenzen. Ent­spre­chend dieser Muster bewerten wir auch alles.
Wir haben uns somit unser ganz eigenes Wer­te­sys­tem entworfen, nach dem wir Erfah­run­gen, Erkennt­nis­se, Bege­ben­hei­ten und auch Personen bewerten.
Alles, was wir rund um uns wahr­neh­men, wird von uns subjektiv kate­go­ri­siert, bewertet und abge­spei­chert — basierend auf unserem Glaubens- & Wer­te­sys­tem. Das ist sozusagen unsere Pro­gram­mie­rung.
Dem­entspre­chend sind auch unsere Emotionen, unser Selbst­wert, unsere Sicht­wei­sen und alles andere damit verknüpft.

Ja, ja, unsere Denk­mus­ter und unser Glau­bens­sys­tem defi­nie­ren unsere Grenzen…

Bei mir oft gelesen. ~ Ich hab’s oft geschrie­ben. Klaro!

Ist dir aber auch (tat­säch­lich, wirklich) bewusst, dass du damit dein ganzes Leben defi­nierst? Dein Leben, dein Umfeld, die Gesell­schaft ~ einfach alles nach deinem eigenen Bewer­tungs­sys­tem festlegst?

Du hast von klein auf ange­fan­gen, alles zu defi­nie­ren und zu bewerten.

Selbst deine Erwar­tun­gen an dich, an andere und an das Leben ~ und deine Erwar­tun­gen, was andere von dir erwarten.

Erwartungen

Deine Erwar­tungs­hal­tung beruht nämlich ebenfalls auf deinem per­sön­li­chen Glaubens- & Wer­te­sys­tem. Du hast bestimmte Glau­bens­sät­ze, Denk­mus­ter & deine per­sön­li­che Bewertung von Dingen, Menschen, Situa­tio­nen — bedingt durch dein Auf­wach­sen, Umfeld etc.⠀

Und genau in diesem kleinen Absatz steckt schon die not­wen­di­ge Erkennt­nis drinnen: du bist ein­zig­ar­tig! ⠀

Und nur, weil du dich so oder so verhalten würdest, kannst du nicht davon ausgehen, dass andere dies genauso tun (würden). Denn auch die anderen sind ein­zig­ar­tig. Auch sie haben ein per­sön­li­ches Glaubens- & Wer­te­sys­tem.⠀

Solange du dich nicht mit ihrem/seinem Glaubens- & Wer­te­sys­tem befasst hast, kannst du nichts erwarten.⠀

Erkenne an, dass jeder Mensch ein­zig­ar­tig ist, dass jeder anders ist. Und lerne, damit umzugehen. ⠀

Das große Geheimnis lautet also: Schließe niemals von dir auf andere! Geh niemals davon aus, dass andere gleich reagieren wie du.⠀

Wenn du dir das bewusst machst, wirst du dir in Zukunft um einiges leichter tun.⠀
Hör auf, von anderen das Gleiche zu erwarten wie von dir. Das wird in den sel­tens­ten Fällen funk­tio­nie­ren! Glaub mir das!⠀

#2 Nichts ist so, wie es im ersten Moment erscheint

Erkenne, was dahinter liegt!

Erkenne also, dass alles immer im Sinne deines (dir antrai­nier­ten) Glau­bens­sys­tems geschieht. Und was du glaubst, ist für dich und dein Unbe­wuss­tes absolut wahr! Du wirst es kaum hin­ter­fra­gen… bis jetzt!

Ich fordere dich auf, genauer hin­zu­schau­en!
Deine Glau­bens­sät­ze zu hin­ter­fra­gen!
Dein eigenes Bewer­tungs­sys­tem zu hin­ter­fra­gen!

Ist das tat­säch­lich wahr?
Was ist, wenn ich die Per­spek­ti­ve wechsle? Wenn ich einfach mal alles umdrehe?

Denk um | Verändere deine Perspektive

Egal, was du zu wissen glaubst! Hin­ter­fra­ge es!

  • Wie bewertest du das?
  • Welche Erwar­tun­gen hast du daran?
  • Und was glaubst du, sind die Erwar­tun­gen an dich?
  • Warum erwarte ich das? Warum ist mir das wichtig?
  • Was löst das in mir aus?⠀
  • Was bedeutet das für dich? Was bedeutet das für mich?
  • Wie möchte/kann ich damit umgehen?
  • Was davon ist (objektiv betrach­tet) wirklich absolut wahr?
  • Wer hat dir gesagt, dass dieses oder jenes so ist?
  • Und v. a. welche Fakten hat er/sie dir dafür vorgelegt? ~ Denn ohne belegbare Fakten sind es nichts anderes als per­sön­li­che Meinungen! ⠀

#3 Kontext/Zusammenhang

Nichts steht für sich alleine da!

Jeder Gedanke, jede Handlung, jede Meinung, jede Aussage hängt mit anderen Faktoren zusammen.

Mit deiner Tages­ver­fas­sung, deinen Emotionen, deinem Wissen etc.

Finde den Zusam­men­hang, hin­ter­fra­ge auch hier:

  • Womit hängt das zusammen?
  • Was bedeutet das für mich? — in welchem Zusam­men­hang?
  • Wenn ich das in einem anderen Kontext betrachte, was verändert sich da?

#4 Aktueller Wissensstand

Alles, was ich weiß, beruht auf meinem der­zei­ti­gen Wis­sens­stand! Und der kann sich jederzeit ändern!⠀

Jeder von uns, auch du, lernt ständig Neues dazu. Wir verändern uns — erkennen, erfahren mehr.

Was du heute weißt, ist weit mehr, als du gestern gewusst hast!

Jede Aussage, die du triffst, beruht auf genau dem Wis­sens­stand des Aussage-Zeit­punkts. Morgen kann alles schon anders sein.

Beachte dies immer — bei deinen Gedanken, Meinungen, Aussagen.

Denn auch deine Ent­schei­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit kannst du heute (mit deinem jetzigen Wis­sens­stand) nicht in Frage stellen, da du heute einfach mehr weißt als damals.

#5 Jeder Mensch ist einzigartig!

Kein Mensch ist haargenau so wie du!

Du bist genau diese Per­sön­lich­keit, mit all ihren Denk­mus­tern und Bewer­tun­gen aufgrund deiner Erfah­run­gen, Erkennt­nis­se, Emotionen. Du denkst, emp­fin­dest und handelst so aufgrund deiner Ent­wick­lung.

Niemand hat exakt die gleiche Ent­wick­lung wie du durch­ge­macht!

Daher akzep­tie­re, dass jeder Mensch anders denken, reagieren, empfinden wird als du selbst!

Jeder hat sein ganz per­sön­li­ches Glaubens- & Wer­te­sys­tem, nach dem sie/er lebt.

Denk um

Der 2. Schritt: Neu bewerten! Denk um!

Denk um!

Versuche doch mal, deine Bewertung einer Situation zu ana­ly­sie­ren, zu hin­ter­fra­gen, so richtig aus­ein­an­der­zu­neh­men.

Wenn du das Gefühl hast, dein Job, dein Umfeld, dein Leben passt so nicht. Dann überprüfe dein Wer­te­sys­tem.

Denk neu, denk um ~ betrachte es mal anders.

Also, du hast Erwar­tun­gen, die mit Bewer­tun­gen verknüpft sind! Und Bewer­tun­gen, die mit Erwar­tun­gen verknüpft sind.

Denk neu, denk um ~ betrachte es mal anders.

Wenn du nämlich alles immer von der gleichen (alten) Richtung angehst, wird sich nichts verändern, geschwei­ge denn ver­bes­sern.

Darum:

Denk um | Umdrehen

Denk um ~ neu bewerten!

Schau dir deine Probleme genau an und frage dich:

Welche Erwar­tun­gen stecken dahinter?

Welche Themen sind zu bear­bei­ten?

Welchem Bewer­tungs­sys­tem unter­lie­gen sie?

Und dann stell alles auf den Kopf! Dreh alles um!

Denk um | Dreh alles um

Nimm dein Problem/dein Thema und nimm es aus­ein­an­der. Stell es neu zusammen ~ betrachte es von oben, von unten, von rechts, von links, von innen, von außen.

Mach dabei einen Kopfstand, wenn es dann besser funk­tio­niert. Aber wechsle unbedingt die Per­spek­ti­ve!

Ich geb dir 2 einfache Beispiele mit Wörtern, deren ursprüng­li­che Bewertung für mich nicht mehr stimmig war und die ich inzwi­schen anders betrachte und bewerte:

Erfolg | NEU | etwas erfolgt | auf meine Gedanken erfolgt Handlung | auf jede meiner Hand­lun­gen erfolgt auch Handlung | Aktion ~ Reaktion | ergo: ich habe immer Erfolg, egal was ich tue!

Macht | NEU | ich mache etwas | ich tue etwas | ich ent­schei­de mich dafür, etwas zu tun | ich kann mich auch ent­schei­den, nichts zu tun | ich allein ent­schei­de & trage auch die Kon­se­quen­zen!

Also, stell dir Fragen, ana­ly­sie­re deine Antworten! Dreh alles um, verändere deine Bewertung!

Und wenn du das machst, hast du das gleiche Aha-Erlebnis wie ich! Das ver­spre­che ich dir!

Der 3. Schritt: Verbessere dein Denken!

Die Analyse und Neu­be­wer­tung ist erst der Anfang. Sie hilft dir schon ungemein, weil sie deine Per­spek­ti­ve komplett verändert.

Nur Verändern allein reicht nicht, du musst es nämlich auch noch ver­bes­sern!

Wenn du also dein Wer­te­sys­tem und deine Glau­bens­sät­ze erkannt hast, sie bereits ver­än­derst, dann achte darauf, nicht in alte Muster zurück­zu­fal­len. Das passiert am ehesten bei neuen Gege­ben­hei­ten, neuen Situa­tio­nen. Weil dein Unter­be­wusst­sein da auf Autopilot schaltet.

Deswegen ist es wichtig, dass du dir deine neuen Bewer­tun­gen, dein neues Wer­te­sys­tem und deine besseren Glau­bens­sät­ze fest inte­grierst.

Verknüpfe dein Wer­te­sys­tem unbedingt mit positivem Denken (yeah | abge­dro­sche­nes Schlag­wort). Ich meine dabei nicht: nur schön­re­den und dabei nicht dran glauben.

Nein, du musst davon überzeugt sein, dass es positiv ist. Oder zumindest neutral.

Ich nehme da noch einmal mein Beispiel mit dem Wort MACHT her: ich bin mit dem Wer­te­sys­tem auf­ge­wach­sen, dass Macht etwas Negatives ist, das nur Menschen haben und benutzen, die andere nie­der­ma­chen wollen… Mit meiner Analyse und neuen Betrach­tungs­wei­se ist Macht aber komplett neutral ~ die Ent­schei­dung treffen, etwas zu tun oder zu lassen. Macht kommt von machen/tun!

Simpel aber effektiv! Jetzt steh ich ohne Probleme dazu und es hat keinen negativen Bei­geschmack mehr.

Ja, ich habe Macht! Genauso wie du!

Und hier setzen wir sie ein, um unser Leben zu ver­bes­sern | um glücklich zu sein!

Positive Betrachtung

Trainiere dir eine posi­ti­ve­re Betrach­tungs­wei­se an. Es hilft nämlich nicht, wenn du deine Bewertung änderst und sie bleibt trotzdem negativ!

Denk immer daran, dein Verstand, dein Ego, dein Unter­be­wusst­sein sind meist pes­si­mis­tisch. Also, was auch immer auf dich zukommt, was dich beschäf­tigt, was du betrach­test: Es ist niemals tat­säch­lich so, wie es im ersten Moment scheint bzw. wie du es mit dem ersten Blick wahr­nimmst.

Denk um!

Gewöhn dir an, zu hin­ter­fra­gen, neu aus­zu­rich­ten und das Gute (einen positiven Zweck/Nutzen) darin zu sehen. Nichts ist nur negativ.

Wir leben in einer Welt der Dualität! Alles hat immer 2 Seiten!

Finde die andere Seite! Die positive!

Und jetzt noch ein abge­dro­sche­ner Spruch, der es aber deutlich macht:

Ohne Dun­kel­heit würden wir das Licht nicht wahr­neh­men!

Ohne (von uns) negativ bewertete Erfah­run­gen würden wir die positiven nicht zu schätzen wissen. Wenn du darüber nach­denkst, stimmt es. Denn wie genau ist dein Wer­te­sys­tem aufgebaut: gut vs. schlecht. Wir brauchen beide Seiten.

Aber du allein ent­schei­dest, welcher Seite du den Vorzug gibst!

Ich nehme die positive Seite! Und du?

Abschließende Worte

Eines ist klar: wie bei allem Neuen ist eine große Portion Mut, pure Ehr­lich­keit und viel Energie notwendig, um dein Denken/Glauben/Bewerten zu verändern.

Alte Gewohn­hei­ten los­zu­las­sen fällt immer schwer. Und Neues zuzu­las­sen und anzu­trai­nie­ren erst recht!

Aber, ganz ehrlich, die Mühe lohnt sich!

Denn du bekommst dadurch ein nütz­li­ches Tool in die Hand, um dein Leben besser zu gestalten.

Wenn du wirklich anfängst, deinen Glauben, dein Wer­te­sys­tem, deine Erwar­tun­gen zu hin­ter­fra­gen, lebst du bald leichter, weil du begreifst, dass eigent­lich du allein die Kontrolle hast. Du bestimmst, ob es so ist!

Und du ent­schei­dest, ob du das so hinnimmst und akzep­tierst oder ob du es ver­än­derst!

Denn das ist die logische Kon­se­quenz, wenn du die Wahrheit erkennst!

Du musst für dich ent­schei­den, ob du dies akzep­tierst oder ver­än­derst!

Und ja, Ver­än­de­rung ist nicht unbedingt leicht! Denn, wie bereits gesagt:

Wenn du bereit bist, dann nimm dein Leben in die Hand und ver­bes­se­re es!

Ich tu es!

Alles Liebe,

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