Loslassen — Das große WARUM

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Loslassen alter Denk­mus­ter, Glau­bens­sät­ze, ver­dräng­ter Gefühle, belas­ten­der Situa­tio­nen etc. ist wesent­lich für deine per­sön­li­che Ent­wick­lung! Warum eigent­lich?

Altlasten loswerden

Ich ver­glei­che das gerne mit Siedeln, Umziehen in eine neue Wohnung:

Du schleppst vieles mit, das du eigent­lich dort nicht unter­brin­gen kannst oder nicht mehr brauchst. Im Laufe der Zeit kommst du dann darauf, dass dieser “alte Krempel” eigent­lich nur Platz ver­schwen­det…
Da musst du auch zuerst einmal zusam­men­räu­men, Altes wegwerfen, damit du Platz für Neues hast.

Da sind viele tief ver­bor­ge­ne, ver­schüt­te­te, ver­dräng­te Gefühle, die du mit dir mit schleppst. Tief ver­an­ker­te Denk­mus­ter und Glau­bens­sät­ze aus deiner Kindheit, die schon längst veraltet sind, ver­stel­len dir kostbaren Platz. 

Zeit für die Trennung!

Loslassen ist deine Befreiung! Erlöse dich von deinen Blockaden und Hemm­nis­sen, lass deine Energie unge­hin­dert fließen. Mach Platz für positive Gefühle!

Das klingt doch super und einfach, nicht wahr?

Wieso fällt es uns dennoch so schwer, gewisse Dinge los­zu­las­sen? Wieso halten wir an manchem so fest?

Weil wir Gewohn­heits­tie­re sind…auch wenn diese Gefühle schlimm sind, wir kennen sie, sie begleiten uns schließ­lich seit ziemlich langer Zeit. Wir haben viel mehr Angst vor dem Unbe­kann­ten. “Lieber ein bekanntes Übel, als das ungewisse Gute.” — so lautet das treffende Sprich­wort.

Wenn dein Verstand jetzt sagt, aber ich bin bereit, mich auf das neue Unbe­kann­te ein­zu­las­sen! Gra­tu­lie­re, dann hast du den ersten Schritt gemacht!

Leider reicht das noch nicht, denn unser Unter­be­wusst­sein hält dennoch daran fest. Wir müssen sozusagen das Ver­bor­ge­ne aus der Tiefe in unser Bewusst­sein hervor holen und es bewusst ziehen lassen, was sehr oft natürlich schmerz­haft für uns ist.

Wir durch­le­ben diese Gefühle erneut, viel­leicht viel inten­si­ver… Aber durch dieses Erleben kann Frieden eintreten und diese Emotion kann ziehen. Wir empfinden dies nun anders, neutral. Es kann uns nichts mehr anhaben.

Ich finde es sehr befreiend, auch wenn mir sehr oft die Tränen dabei kommen, ich tauche richtig in den Schmerz ein, gebe ihm meine volle Auf­merk­sam­keit, bis Frieden eintritt.

Jeder von uns hat ver­dräng­te Gefühle, die wir aus gutem Grund vergraben haben. Leider sind sie nicht wirklich komplett ver­schüt­tet, sondern atta­ckie­ren uns in soge­nann­ten Trigger-Momenten.

Eine bestimmte Situation, ein Wort einer nahe­ste­hen­den Person können im Unter­be­wusst­sein ein Déjà-vu her­vor­ru­fen, welches wiederum einen Gefühls­aus­bruch startet — und meist wissen wir im ersten Moment nicht mal, wie uns geschieht, wo das jetzt herkommt.

Genau da meldet sich diese Emotion zu Wort und buhlt um Auf­merk­sam­keit.

Man hört immer wieder, Ver­drän­gung funk­tio­niert auf Dauer nicht…kann ich nur bestä­ti­gen.

Es gibt Zeiten, da wollen genau diese sorg­fäl­tig ver­gra­be­nen Emp­fin­dun­gen an die Ober­flä­che. Eine nach der anderen…da hilft nur loslassen.

Es ist ein bisschen wie Zwiebel schälen, eine Schicht nach der anderen, eine ver­schüt­te­te Emotion nach der anderen.

Obwohl ich das Loslassen seit Jahren prak­ti­zie­re, tauchen immer noch weitere Emp­fin­dun­gen aus meinen Untiefen auf… Und auch diese lasse ich los!

Wie oben bereits erwähnt, lasse ich diese im Zuge meiner Medi­ta­ti­on nach oben kommen, groß werden und tauche in sie ein, achte und respek­tie­re die Gefühle (ich rede sogar mit ihnen), dann umarme ich sie im Geiste, solange, bis ich merke, dass Frieden einkehrt. Dann merke ich, wie das weiße, ruhige Licht des Friedens einfließt und die Gefühle langsam gehen…

Damit kann ich sie ziehen lassen.

Manche muss ich mehrmals “bear­bei­ten”, da noch andere Themen dahinter stehen oder ich noch nicht ganz im Reinen bin, andere wiederum sind schnell von dannen gezogen.

Ich glaube auch, dass Timing dabei eine wesent­li­che Rolle spielt. Wenn das Thema reif ist, taucht es von selbst aus der Ver­sen­kung auf.

Dann häufen sich diese o.g. Trigger-Momente, um dir zu zeigen, es ist Zeit zum Bewusst­wer­den und Loslassen!

Hier kann ich dir noch mehr zum Thema Loslassen anbieten — inkl. meiner ganz persönlichen Tipps & Tricks:

Wie du Akzep­tie­ren & Loslassen lernst

Wie du über deine Ver­gan­gen­heit hin­weg­kommst

Oder buch bei mir eine Sitzung zum Thema. Dann helfe ich dir dabei!

Alles Liebe,

Daniela

Hier noch ein kleiner Nachtrag, nachdem ich gefragt wurde: “Was ist, wenn ich alles Alte los­ge­las­sen habe, wer bin ich dann? Machen mich diese Dinge nicht zu dem Menschen, der ich bin?”

Ja und nein.

Klar, deine Erfah­run­gen, dein Erlebtes haben dich zu der Person werden lassen, die du heute bist.

Aber du bist so viel mehr als nur die Summe deiner Erfahrungen!

V. a. wenn ein Teil dieser Erfah­run­gen als Negativ-Muster abge­spei­chert ist und dir keinen Nutzen mehr bringt. Im Gegenteil, dich sogar hemmen und blo­ckie­ren kann!

Stell dir Folgendes vor: Ein LKW, der altes Gerümpel trans­por­tiert, solches, das die Menschen wegwerfen, ist und bleibt ein LKW, egal, was er geladen hat. Er kann alles trans­por­tie­ren, sofern die Lade­flä­che dafür Platz bietet. Doch dafür muss er den alten Krempel entsorgen…

Defi­nie­ren wir uns nicht über alte, überholte Denk­mus­ter und Glau­bens­sät­ze, die teilweise nicht von uns selbst stammen, nicht über negative Erfah­run­gen, die unser Unter­be­wusst­sein fest­hal­ten möchte.

Wir entscheiden, wie wir uns definieren wollen.

Also, wer bist du, wenn du losgelassen hast?

Ein einzigartiger, wundervoller Mensch mit der Option auf wahre Freiheit und Leichtigkeit!

Lass den Ballast los und werde zum freien Selbst! Du bist es wert!

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