Selbstbestimmung & Selbstverantwortung

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gehen immer Hand in Hand!

Selbst­be­stim­mung heißt, dass ich über mein Leben selbst bestimmen kann, dass ich mich frei ent­schei­den kann.

Und Selbst­ver­ant­wor­tung heißt, dass ich für mein Denken, mein Handeln ver­ant­wort­lich bin.

Selbst­be­stim­mung heißt, dass ich meinen freien Willen nutzen kann, um mein Leben nach meinen Wünschen und Bedürf­nis­sen so zu gestalten, wie ich es für richtig halte — ohne das Selbst­be­stim­mungs­recht einer anderen Person in irgend­ei­ner Weise ein­zu­schrän­ken bzw. zu verletzen oder mich über Gesetze hin­weg­zu­set­zen.

Damit kommen wir auch schon zur Selbst­ver­ant­wor­tung, die die Selbst­be­stim­mung zwangs­läu­fig begleitet:

Ich bin für meine Ent­schei­dun­gen und mein Handeln selbst ver­ant­wort­lich und trage auch die Kon­se­quen­zen.

Was ist nötig, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen?

Am Anfang steht immer die Erkennt­nis.

Wir müssen erkennen, inwieweit wir bereits selbst­be­stimm­te Ent­schei­dun­gen für uns treffen und welche uns von außen vor­ge­ge­ben werden. Durch unser näheres Umfeld (Familie, Freunde, Partner) und natürlich durch die Gesell­schaft (Arbeit, Medien etc.) werden wir ständig mit Input versorgt, der uns in unseren Ent­schei­dun­gen beein­flusst.

Achtung: Dies ist eine wahre Her­aus­for­de­rung und erfordert totale Ehr­lich­keit zu dir selbst!

Wir müssen tief in uns hin­ein­schau­en und her­aus­fin­den, was wir wirklich wollen und was nicht; dann mit dem, was unser Umfeld von uns verlangt, ver­glei­chen…

was ist stimmig, was nicht…

Und dann müssen wir uns ent­schei­den. Ent­schei­den, ob wir unser Leben selbst in die Hand nehmen oder uns weiter fremd­be­stim­men lassen.

Willst du Selbst­be­stim­mung? Bist du bereit, dafür etwas zu tun?

Oft sind wir es gewöhnt, von anderen bestimmt zu werden. Von Kindheit an werden wir mit Ent­schei­dun­gen, die andere für uns treffen, kon­fron­tiert. Zuerst durch unsere Eltern — welches Kind wird schon gefragt, was es wirklich will? — natürlich nach bestem Wissen und Gewissen, keine Frage.

Danach kommt die Schule mit Regeln und Vor­schrif­ten, wie man lernen und was man lernen soll; man wird in vor­ge­fer­tig­te Normen gepresst. Wahl­mög­lich­kei­ten hat man meist nur zwischen Musik und Zeichnen oder Sprachen und Infor­ma­tik.

Die Arbeit, den Beruf, kann man sich dann meist aussuchen …mehr oder weniger, denn Eltern und Schulzeit geben meist schon eine bestimmte Richtung vor. Im Beruf ist man wiederum Regeln und Vor­schrif­ten unter­wor­fen.

Doch zT auch in der Freizeit, bedingt durch Medien und Freunde, die einem vorgeben, was jetzt Trend ist, was man heut­zu­ta­ge zu tun hat, um cool oder modern zu sein.

Suk­zes­si­ve verlernt man, auf die eigene, innere Stimme zu hören, auf das, was man eigent­lich wirklich möchte, um glücklich und selbst­be­stimmt zu leben.

Zur Klar­stel­lung: Ich meine auf keinen Fall, dass wir alles von Grund auf ver­teu­feln und komplett ablehnen sollen. Vieles in unserem Leben ist vor­ge­ge­ben, auch zurecht natürlich.

Mir geht es hierbei um unsere Wahl­mög­lich­kei­ten innerhalb dieser Rah­men­be­din­gun­gen, und dass wir uns damit aus­ein­an­der­set­zen, was wir ändern können und was nicht, ob wir unser Leben nach unseren oder nach den Bedürf­nis­sen anderer aus­rich­ten.

Wir leben halt oftmals ein Leben, ohne zu hin­ter­fra­gen, ob dieses mit unseren per­sön­li­chen Wünschen und Bedürf­nis­sen über­ein­stimmt;
weil wir nicht gelernt haben, dass unsere Bedürf­nis­se wichtig sind.

Oft wird uns fälsch­li­cher­wei­se bei­gebracht, dass unsere Wünsche purer Egoismus wären. Dabei gibt es einen riesigen Unter­schied zwischen negativem und  positivem Egoismus!

Der negative Egoismus nimmt sich selbst am Wich­tigs­ten, unab­hän­gig davon, ob anderen damit geschadet wird!
Der positive dagegen kümmert sich um unsere wahren Bedürf­nis­se und nimmt diese wichtig!

Auch das ist wieder abhängig von den tief in uns ver­an­ker­ten Glau­bens­sät­zen — die wir aller­dings loslassen können und sollen!

Also, wir haben die Mög­lich­keit, all dies zu ändern und unser Leben selbst­be­stimmt zu führen, indem wir genau hin­schau­en, in unser Inneres, und her­aus­fin­den, welche Wünsche und Bedürf­nis­se wir haben;

indem wir uns für uns selbst entscheiden! für unsere selbstbestimmung!

Wichtig ist, dass wir bereit sind, Entscheidungen zu treffen!

Denn grund­sätz­lich gilt, wenn wir diese Ent­schei­dun­gen nicht treffen, werden dies andere für uns tun.

Damit sind wir bei der Selbst­ver­ant­wor­tung angelangt!

Wir sind selbst für uns, unsere Ent­schei­dun­gen und unser Handeln ver­ant­wort­lich!

Natürlich gibt es auch Menschen, die gerne ihre Ver­ant­wor­tung auf andere (vor­zugs­wei­se auf Fami­li­en­mit­glie­der und/oder Partner) abwälzen und/oder alles Mögliche auf das Umfeld schieben: der/die/das ist schuld etc.

Diese Art und Weise des “Es-sich-leicht-machens” hat aller­dings auch Kon­se­quen­zen: Einer­seits kann man durch das Abgeben von Ver­ant­wor­tung zum Spielball von anderen werden (indem zB sämtliche Ent­schei­dun­gen von anderen getroffen werden), ande­rer­seits kann man anderen eine unglaub­li­che — unfaire — Bürde auflasten.

Und damit sind bereits beide Parteien alles andere als selbst­be­stimmt…

Auch hier heißt es, genau hin­zu­schau­en und ehrlich zu sich selbst zu sein: Wälze ich die Ver­ant­wor­tung auf andere ab oder lasse ich mir die Ver­ant­wor­tung anderer aufbürden?

Letzteres geschieht sehr oft aus Liebe (meiner Meinung nach aller­dings aus falsch ver­stan­de­ner Liebe), denn einem Menschen die Selbst­ver­ant­wor­tung abzu­neh­men, kann nicht wirklich von reinem Herzen kommen.

Wahre Liebe ist, jedem die Selbst­ver­ant­wor­tung näher zu bringen und zuzu­ge­ste­hen.

Denn jeder Mensch hat das Grundrecht, selbstbestimmung zu leben!

Dieses wird ebenfalls ein­ge­schränkt, wenn einer Person die Ver­ant­wor­tung einer anderen auf­ge­halst wird.

Also, schau in dein Inneres und trage selbst die Ver­ant­wor­tung!

Unveränderbare Situationen akzeptieren

Auch, wenn wir unser Leben selbst­be­stimmt leben (wollen), sind wir manchmal Situa­tio­nen aus­ge­setzt, die wir nicht in der Hand haben, die unver­än­der­bar sind, die uns unvor­be­rei­tet treffen, die uns von außen auf­ge­drängt werden, für die wir uns nicht bewusst ent­schie­den haben. Darauf haben wir leider keinen Einfluss.

Aber wir haben Einfluss auf unsere Reak­tio­nen!

Wir können selbst ent­schei­den, wie wir mit diesen Situa­tio­nen umgehen, ob wir gestärkt daraus her­vor­ge­hen oder ob wir uns unter­krie­gen lassen; ob wir sie als Chance sehen oder als Last.

Und genau das gehört zu deiner Selbst­be­stim­mung dazu!

Damit hast du dein Ziel erreicht und lebst Selbstbestimmung und Selbstverantwortung!

Zusam­men­fas­send:
Du hast das Recht auf ein selbst­be­stimm­tes Leben und die Pflicht, die Selbst­ver­ant­wor­tung dafür zu über­neh­men! Du allein musst die Ent­schei­dung treffen, wie du dein Leben leben willst!

komm ins Handeln | Selbstbestimmung

Die Vorteile eines selbstbestimmten Lebens liegen auf der Hand:

Wenn du ein selbst­be­stimm­tes Leben führst, dann

  • achtest du deine Wünsche und Bedürf­nis­se
  • achtest du dich selbst
  • triffst du deine eigenen Ent­schei­dun­gen
  • hast du Kontrolle über deine Reak­tio­nen bzw. lernst, sie zu kon­trol­lie­ren
  • machst du die Ansagen in deinem Leben
  • schreibst du dein Drehbuch, führst Regie und spielst die Haupt­rol­le in deinem Leben
  • ent­schei­dest du, ob du glücklich sein willst
  • findest du Lösungen für deine Probleme
  • ent­wi­ckelst du dich weiter
  • ziehst du Freude in dein Leben
  • erkennst du, was für dich wichtig ist
  • steigerst du dein Selbst­ver­trau­en
  • stärkst du dein Selbst­be­wusst­sein
  • kannst du dich selbst besser wahr­neh­men
  • erkennst du schneller Mani­pu­la­tio­nen und kannst dagegen angehen
  • wirst du unab­hän­gig von den Meinungen anderer
  • weißt du genau, wer du bist

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Ausführungen etwas helfen.

Nimm dir einfach mit, was stimmig & brauchbar für dich ist!

Alles Liebe,

Daniela

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