Wie du wahre Freiheit erlangst, einfach durch Akzeptieren und Loslassen

Akzeptieren und Loslassen!

Wunderbare Schlagwörter!

Eigentlich die Lösung für beinahe alles!

„Akzeptiere es doch!“
„Lass einfach los!“

Herrliche Ratschläge – so ähnliche kommen natürlich auch von mir…

Ich weiß, dass das (verdammt noch mal) nicht einfach ist!

Aber die Dinge einfach gelassener zu nehmen, sich weniger aufzuregen, weniger Gedanken zu machen und sich selbst weniger fertig zu machen, ist nun mal notwendig, wenn du ein leichtes, erfülltes & freies Leben haben möchtest.

Also, wenn du dieses Leben voller Freiheit haben möchtest, dann kannst du gerne weiter lesen.

Ich teile dir alle meine Erkenntnisse mit und gebe dir auch noch wesentliche Tipps fürs Umsetzen.

Was sagst du? Bist du dabei?

Dann geht’s los…

Grundlegendes, das du wissen solltest, um akzeptieren und loslassen zu lernen:

Akzeptieren und loslassen beginnt im Kopf – es ist auch nichts weiter als eine reine Einstellungssache.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Akzeptieren & Loslassen?

Akzeptieren heißt, dass du es annimmst so wie es ist.

Loslassen heißt, dass du aufhörst dagegen anzukämpfen.

Im Grunde sind es 2 Seiten der selben Medaille. Sie gehören zusammen. Auch wenn Annehmen & Loslassen normalerweise Gegensätze sind…

Aber, um etwas annehmen zu können, muss man oft etwas loslassen und umgekehrt genauso, um etwas loslassen zu können, muss man etwas akzeptieren.

Also nimm an, was ist und lass den Kampf mit den Umständen los!

Und so kannst du akzeptieren und loslassen lernen:

#1 Nutze deinen Verstand

Streng genommen bleibt dir nichts anderes übrig, als gewisse Dinge zu akzeptieren.

 ➤ Wenn etwas kaputt ist, dann ist es kaputt – du kannst nichts dagegen tun.

 ➤ Auch wenn du verlassen/beleidigt/verletzt/ungerecht behandelt wurdest, dann ist es passiert – du kannst nichts daran ändern.

 ➤ Und wenn die Situation anders verlaufen ist, als du es wolltest, deine Erwartungen nicht erfüllt wurden oder die Person anders als erwartet reagiert hat, dann ist es genau so passiert – du kannst es nicht ändern.

 ➤ Wenn dir mal Fehler passiert sind, dann sind sie passiert – du kannst nichts mehr dagegen tun.

Werde dir klar, dass du in deiner Vergangenheit einfach nichts mehr ändern kannst. Was passiert ist, ist passiert. Genau so! Du hast es nicht in der Hand, dies zu ändern!

Und du kannst mit dem Kopf gegen die Wand rennen – es ändert sich nicht!

Du kannst grübeln so viel du willst – es ändert sich nicht!

Auch kannst du schreien & toben wie das Rumpelstilzchen – es ändert sich nicht!

Du hast keine Kontrolle über andere Menschen, deren Verhalten, deren Gedanken, deren Empfindungen.

Genauso wenig kannst du kontrollieren, ob sich deine Pläne exakt so erfüllen, wie du es erwartest.

Zur Erinnerung: Erwartungen entstehen aus deinem ganz persönlichen Glaubens- & Wertesystem – und das unterscheidet sich von dem anderer Menschen.

Werde dir klar darüber, dass alles komplett anders verlaufen kann als du es dir vorstellst bzw. erwartest. Sei einfach offen! Offen, dass es schon richtig für dich ist. (Ja, dafür brauchst du Vertrauen…)

Du kannst auch Situationen nicht kontrollieren, sie passieren einfach unabhängig davon, was du willst.

Auch Fehler passieren – immer wieder. Das ist völlig normal. Unfehlbare Menschen gibt es nicht!

Also, wieso wendest du so viel Energie auf für etwas, das du einfach nicht beeinflussen kannst?

Und im Gegenzug lässt du vollkommen außer Acht, worauf du eigentlich Einfluss hast – nämlich deine Gefühle, deine Reaktionen & deine Einstellung!

akzeptieren und loslassen | Energie-Aufwand

#2 Nutze deine Gefühle

Du selbst entscheidest, wie du dich fühlst! Und zwar mit jeder Sekunde, in jeder Situation – immer. Werde dir dessen bewusst!

Denn, solange dir das nicht bewusst ist, wirst du immer denken & glauben, dass du deinen Gefühlen ausgeliefert bist.

Folgendes solltest du wissen:

Akzeptanz ist die Voraussetzung für deinen Einfluss auf deine Emotionen!

Lerne, zu akzeptieren, dass du

  • schlechte Laune hast
  • dich überfordert fühlst
  • Angst hast
  • verärgert/frustriert/verzweifelt bist
  • eine riesengroße Palette an Gefühlen in dir trägst – und nicht jedes Gefühl wird dich vor Freude tanzen lassen…

Alle, absolut alle, Gefühle gehören zu dir dazu! Sie sind ein wesentlicher Teil von dir!

Darum akzeptiere sie. Akzeptiere, dass du sie fühlst. Erlaube dir, sie alle zu respektieren!

Du brauchst auch deine nicht so tollen Gefühle!

Sie helfen dir, aufzuzeigen, was in dir los ist, was verletzt ist, was versöhnt werden muss, was bereinigt gehört, was um Veränderung bittet, wo du gerade stehst und sie helfen dir, Entscheidungen zu treffen.

Akzeptiere deine Gefühle | eine Übung:

Ruf dir eines deiner Gefühle, die du nicht so sehr magst, hervor.

Fällt dir sicher leicht – v.a. wenn du zu den Gedanken-kreisen-was-hab-ich-nur-falsch-gemacht-Typen gehörst…

Spüre dieses Gefühl – nimm es wahr – ganz bewusst.

Und dann sag dir einfach Folgendes:

„Es ist okay, dies zu fühlen. Ich bin vollkommen okay. Ich darf dieses Gefühl („Ärger/Wut/Angst…“) fühlen, weil es (sie/er) ein Teil von mir ist. Ich akzeptiere mein Gefühl („Ärger/Wut/Angst…“) voll und ganz, weil ich mich selbst akzeptiere! Es ist vollkommen okay!“

Was dir bei dieser Übung helfen kann: Denk nach, wenn deine beste Freundin/dein bester Freund, deine Partnerin/dein Partner, dein Kind, deine Schwester/dein Bruder zu dir kommen würden, mit diesen Gefühlen, was würdest du ihnen sagen?

„Du bist vollkommen okay so wie du bist! Du darfst diese Gefühle fühlen! Sie gehören doch zu dir dazu!…“

Oder etwa nicht? Würdest du sie für nicht okay halten, nur weil sie Angst/Ärger/Wut/Verzweiflung spüren?

Eben!

Denk immer daran: So wie du deine Liebsten behandelst, so behandle dich selbst!

Und du bist absolut okay, genau so wie du bist! Sag dir das selbst!

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Du bist einzigartig und wundervoll! Absolut richtig – genau so wie du bist!

Weiterführende Übung:

Wenn du wieder einmal von deinen Emotionen überrollt wirst, du dich schlecht fühlst (zB. weil etwas nicht so gelaufen ist wie erwartet…), dann halte kurz inne, atme ein paar Mal tief durch und frage dich selbst:

➊ „Was fühle ich momentan?“
– Nimm dieses Gefühl an, akzeptiere es – es ist absolut okay.

➋ „Möchte ich mich so fühlen?“
– Denk nach, ob du irgendwie festhängst oder ob du loslassen kannst.

➌ „Wie möchte ich mich stattdessen fühlen?“
– Finde heraus, was dir gut tut, was du gerade eher brauchst.

Und dann entscheide dich dafür, das zu fühlen, was du wirklich fühlen willst!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das einiges an Übung erfordert. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Um dir das Akzeptieren etwas leichter zu machen, stell ich jetzt noch ein paar Fragen an deinen Verstand:

  • Wenn du diese Gefühle nicht haben solltest, wieso bist du als Mensch fähig, sie zu empfinden?
  • Wieso bist du so gebaut, dass du so viele unterschiedliche Emotionen fühlen kannst?
  • Wieso ist die Gefühls-Palette so riesig?
  • Und wieso bewertest du diese Gefühle als schlecht?
 3 Schritte

#3 Nutze deine eigenen Bewertungen

Und somit stürze ich mich auf den nächsten Punkt – und zwar beziehe ich mich jetzt auf die letzte Frage:

Wieso bewertest du diese/s Gefühl/e als schlecht?

Es ist nichts anderes als deine eigene Bewertung deiner Gefühle!

Du bewertest nach deinem ganz eigenem Wertesystem – von dir antrainiert über all die Jahre. Bedingt durch dein Umfeld, dein Aufwachsen, deine Glaubenssätze, denen du ausgesetzt warst und die du in dir verankert hast.

Mehr dazu findest du hier: Wieso absolut alles subjektiv ist

Denk daran, Dinge/Situationen/Gefühle sind nicht einfach gut oder schlecht. Du bewertest! Und du entscheidest, was gut und was schlecht ist.

Also sagst du dir selbst, dass diese Gefühle schlecht sind!

Und du kannst das ändern!

Verändere deine Bewertung!

Es gibt immer 2 Seiten – wir leben in der Dualität. Wir haben uns 2 Seiten geschaffen – positiv und negativ. Und wir selbst entscheiden in jedem Augenblick, ob das für uns gut oder schlecht ist. Es liegt also allein an deiner Einstellung, wie du es empfindest.

Und im Grunde kannst du in allem (für dich) Schlechten auch das Positive erkennen. Wenn du hinterfragst, nachdenkst und offen betrachtest!

Daher akzeptiere alle deine Gefühle! Sie sind alle nötig! Sie alle haben ihre Berechtigung!

  • Angst soll dich schützen!
  • Ärger/Wut sollen dir aufzeigen, wo du verletzt bist!
  • Verzweiflung soll dir zeigen, wo du mehr Liebe & Vertrauen brauchst!

Natürlich kann es zum Problem werden, wenn du in den Gefühlen hängenbleibst, sie nicht mehr loslassen kannst. Du dich darin verbeißt, wie ein Hund in seinen Stock.

Aber genau darum geht es hier: Akzeptieren & Loslassen.

Darum akzeptiere deine Gefühle! Sag dir selbst immer wieder, dass es okay ist, alles zu fühlen. Du bist vollkommen in Ordnung so.

Keine Sorge, du bist kein Sonderling, weil du fühlst wie du fühlst – auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnen könnte, dass dem so wäre…

Ich weiß, dass viele mit dem Glaubenssatz aufwachsen: diese und jene Gefühle hätten sie nicht zu empfinden, die sind schlecht – bloß nicht zeigen…

Ganz ehrlich, war bei mir nicht anders! Ich hatte jahrelang ein schlechtes Gewissen, wenn ich geweint habe. Das war nämlich in meiner Kindheit verpönt. Und als Erwachsene schon gar nicht erlaubt! Da heult man nicht! Das tut man nicht!

Oder so das typische Klischee: Als spiritueller Mensch darfst du nur breit grinsend durch die Gegend laufen! Weil du bist ja außer glücklich nur noch glücklich! Das hast du zu sein!

Alles Blödsinn!

Inzwischen lach ich darüber! Weil ich es besser weiß!

Wir sind Menschen – wir haben Gefühle – und davon reichlich! Was bringt es, diese Gefühle zu haben und dann nicht ausleben zu dürfen?

Das ist, wie wenn du eine Carrera-Autorennbahn daheim aufgebaut hast und nicht damit spielen dürftest.

Oder, wenn du einen traumhaften Fernseher mit allem Drum und Dran hast (Bild in Bild, Smart TV, curved UHD etc.) und du dürftest ihn nicht einschalten – nicht genießen!

Oder, wenn du einen Ferrari besitzen würdest und du dürftest ihn nicht fahren!

Was soll das? Was bringt das?

Dann pfeif ich doch auf all das, oder?

Ich habe gelernt, mich selbst zu akzeptieren. Alle meine Gefühle, alle meine Seiten zu akzeptieren.

Und du kannst das auch.

Deswegen schreibe ich diesen Artikel – ich zeige dir, wie ich es geschafft habe.

Damit du das auch schaffst!

Also, bewerte deine Gefühle neu! Es liegt an dir! Nur du kannst dein Wertesystem ändern!

Tipps dazu findest du hier: Denk um! | Wie du dein Mindset veränderst

Bewertung

Was brauchst du noch?

Um wirklich zu akzeptieren und dann loszulassen, solltest du dir über ein paar Dinge noch klar werden:

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass Loslassen

  • heißt, alles zu vergessen und auszulöschen
  • bedeutet, etwas Negatives zu rechtfertigen oder gutzuheißen
  • heißt, alles zu verlieren oder aufzugeben
  • bedeutet, du hättest versagt
  • heißt, du würdest deine Identität/Persönlichkeit verlieren

Loslassen heißt viel mehr, dass du

  • ohne Schmerz an die Vergangenheit denken kannst
  • gelassener mit dir selbst umgehen kannst
  • begriffen hast, dass du selbst am Steuer sitzt
  • dich selbst annehmen kannst, so wie du bist
  • im Reinen mit dir und Vergangenem bist
  • dich selbst frei machst
  • dir Frieden und Glück wert bist

Zu akzeptieren

  • heißt nicht, dass du bestimmte Dinge nicht mehr erleben wirst, sondern dass du sie als Teil deines Weges siehst
  • bedeutet auch, Frieden zu schließen, mit Dingen, die du nicht ändern kannst
  • heißt, dich selbst anzunehmen, so wie du bist
akzeptieren und loslassen | Akzeptieren

Kleine Zusammenfassung:

Lerne, zu akzeptieren, dass

  • nicht immer alles so läuft, wie du es dir vorstellst oder planst
  • du nicht alles unter Kontrolle hast
  • deine Erwartungen nicht immer eintreffen – v.a. im Zusammenhang mit Reaktionen von Personen (siehe Glaubenssätze & Wertesysteme)
  • jeder Mensch einzigartig ist – also auch anders als du
  • die Vergangenheit nicht mehr zu ändern ist
  • du die Zukunft nicht vorhersagen kannst
  • nicht alles fair und gerecht zugeht
  • du nicht alles richtig machen kannst (und musst)
  • es nicht die eine absolute Wahrheit gibt (siehe subjektive Wahrnehmung)
  • Loslassen kein Schönreden, Kapitulieren, Verlieren oder Gutheißen ist
  • du es wert bist, dich gut zu fühlen und frei zu sein
  • du für deine Gefühle selbst verantwortlich bist – und sie auch kontrollieren kannst
 Loslassen

Wie du akzeptieren und loslassen lernen kannst | meine Tipps

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann hast du eigentlich schon alles Wesentliche darüber erfahren.

Alles, was wichtig ist – alles, was du brauchst.

Jetzt geht es um die Anwendung. Im Alltag. Und sonst immer.

Und mit folgenden Tipps habe ich es geschafft:

Tipp #1 | Gefühle akzeptieren

Dies ist die Wiederholung der obigen Übung – weil ich sie so wichtig und äußerst effektiv finde:

➊ „Was fühle ich momentan?“
– Nimm dieses Gefühl an, akzeptiere es – es ist absolut okay. Du bist vollkommen okay, du darfst dich so fühlen!

➋ „Möchte ich mich so fühlen?“
– Denk nach, ob du irgendwie festhängst oder ob du loslassen kannst. Ob dir dieses Gefühl guttut oder nicht.

Brauchst du es momentan?

Wenn ja, dann lass es ganz bewusst zu.
Akzeptiere, dass du es im Augenblick einfach ausleben willst.
Wenn nötig, kannst du danach mit ➌ weitermachen.

Wenn nein, dann geh weiter zu ➌ .

➌ „Wie möchte ich mich stattdessen fühlen?“
– Finde heraus, was dir gut tut, was du gerade eher brauchst. Und fühle dich in das neue Gefühl hinein. Lass dieses einfach zu.

eventuell brauchst du noch folgenden Schritt:

➍ „Was brauche ich dafür?“
– Denk nach, was dir dabei helfen kann. Was du brauchst, um das neue Gefühl wirklich zu spüren.

Allein das Hinterfragen und bewusst wahrnehmen, hilft dir bereits, etwas in dir zu verändern. Du merkst, dass du sehr wohl Einfluss hast – auf deine Reaktionen.

Und das gibt dir mehr Leichtigkeit und mehr Gelassenheit.

Tipp #2 | Lerne, positiv über dich selbst zu denken

Eines der Probleme beim Nicht-Loslassen ist, dass du so schlecht über dich selbst denkst. Als hättest du eh die volle Kontrolle über alles und jeden und wärst einfach zu blöd, das hinzukriegen.

Und damit haderst du. Du gibst dir selbst die Schuld.

Und damit hörst du jetzt auf! Ein für alle Mal!

Wenn du aufmerksam gelesen hast, dann solltest du inzwischen wissen, dass du keine Kontrolle hast, dass du nicht versagt hast und du nicht zu blöd bist.

Mach dir das oben Gesagte wirklich bewusst! Halte es dir regelmäßig vor Augen!

Und lerne, dich selbst anzunehmen! Sei nett zu dir selbst! Denke positiv über dich!

Denke immer daran, wie du von deinen Liebsten denkst! Und so sollst du auch über dich denken!

Wie du das lernen kannst? Durch tägliche Übungen – am besten 30 bis 60 Tage lang:

  1. Mach dir Komplimente!
  2. Notiere dir, wofür du dankbar bist!
  3. Schreibe auf, worauf du stolz bist!
  4. Mach dir eine Liste mit allem, was du gut kannst – die erweiterst du ständig!
  5. Sag dir selbst, dass du dich liebst!
  6. Lobe dich selbst!
  7. Finde etwas Schönes mit dir in Zusammenhang!
  8. Umarme dich im Geiste!

Mehr zum Thema Selbstliebe findest du hier:

20 Selbstliebe-Tipps

Stärke dein Selbst

Tipp #3 | Fokussiere dich auf das Positive

Du solltest nicht nur über dich selbst positiv denken, sondern dich auch auf das fokussieren, was du willst. Und nicht, was du nicht willst.

Du hast sicher schon vom Gesetz der Anziehung gehört – hier gilt: positive Energie zieht positive Energie an.

Bitte verwechsle das jetzt nicht mit Verdrängen oder Ausblenden. Das ist es wirklich nicht!

Nimm alles wahr, konzentriere dich aber auf das, was du gerade brauchst bzw. willst.

Es ist wie beim Fahren – dort, wo du hinschaust, fährst du auch hin. Also, wenn du den Seitenstreifen anvisierst, wirst du zwangsläufig dort landen. Deswegen heißt es auch, konzentriere dich auf die Straße!

Und genau so wendest du das Prinzip an. Du weißt, was du fühlst, was dich beschäftigt, was dich hindert etc., du akzeptierst es und richtest dein Augenmerk auf das, was du erreichen möchtest.

Beispiel:

Beispiel:
Dein Ziel ist das Akzeptieren deines Perfektionismus und somit Loslassen des Gedanken-Karussells.
Du nimmst wahr, dass du perfektionistisch bist. „Es ist völlig okay, perfektionistisch zu sein! Ich bin vollkommen in Ordnung so!“
Du machst dir Gedanken darüber, was du brauchst, um besser damit umzugehen, um ihn zu akzeptieren – und nicht, wie du ihn loswirst.
zB. durch Selbstwert-Steigerung (regelmäßig loben, deinen Einsatz & deine Arbeit schätzen, Erfolgs-Tagebuch schreiben etc.).
Und genau darauf fokussierst du dich. Du machst die Übungen, um dich anzunehmen.
Du konzentrierst dich darauf, deinen Selbstwert zu steigern, denn damit kannst du den Perfektionismus akzeptieren.

Tipp #4 | Verändere das, was du beeinflussen kannst

Weiter oben habe ich ja geschrieben, wie wichtig es ist, zu erkennen, was du nicht kontrollieren oder beeinflussen kannst.

Genauso wichtig ist für dich auch, dass du erkennst, was du beeinflussen kannst. Unter anderem natürlich deine Gefühle – siehe Tipp #1.

Aber auch die Situation, in der du vielleicht gerade eben steckst.

Wie mit den Gefühlen kannst du dich selbst in der Situation fragen,

➊ „Wie fühle ich mich momentan?“
– Spüre in dich hinein, wie es dir gerade geht – ohne zu bewerten.
Akzeptiere einfach, dass du so fühlst, dass du da gerade drin steckst.

➋ „Was kann ich genau jetzt tun, damit es mir besser geht?“
– Was liegt in deiner Hand, was kannst du verändern.

➌ „Bin ich bereit, aktiv zu werden?“
– Heißt auch, ob du bereit bist, loszulassen.

Beispiel:
Du hast einen Fehler gemacht. Du machst dich deswegen fertig.
Die Vergangenheit kannst du nicht verändern, dir ist der Fehler nun mal passiert.
Du fühlst dich schlecht. Das ist okay.
Ungeschehen machen kannst du es nicht, aber du kannst den Fehler sicher ausbügeln.
Steh dazu und schau, wie du das hinkriegen kannst. Und genau dafür solltest du aktiv werden.

Denn eines hilft dir ganz sicher nicht:
Dich selbst wegen eines Patzers runterzumachen, darauf rumzureiten und dich zu verbeißen. Lass los und verändere, was du ändern kannst.

Tipp #5 | Lerne, zu vergeben

Und damit das klar ist, du vergibst niemals, um dem anderen Menschen Gutes zu tun, sondern immer um deinetwillen! Damit du frei bist! Damit du deine Macht zurück erhältst!

Denn immer, wenn du voller Groll/Wut/Ärger an diese Person/Situation denkst, gibst du ihr die volle Macht über dich. Du fesselst dich an sie. Du bist nicht frei – du bist gefangen.

Wenn du lernst, zu vergeben, dann findest du selbst Frieden und Freiheit!

Du holst dir deine Macht zurück!

Denk bitte immer daran: Du allein entscheidest! Und du trägst die Konsequenzen dafür!

Wenn du nicht vergeben kannst, dann hängst du fest. Du kommst nicht weiter. Du drehst dich noch weiter im Kreis. Denk das einfach mal zu Ende, was passiert, wenn du nicht vergeben kannst? Wie endest du?

Eben!

Du trägst die Konsequenzen. Darum handle so, dass es für dich richtig ist!

Lerne, zu verzeihen & vergeben. Und hol dir somit deine Freiheit.

Denk auch an all das, worauf du einfach keinen Einfluss hast. Was du einfach nicht unter Kontrolle hast. (Siehe noch mal Zusammenfassung)

Hier habe ich meine speziellen Rituale für dich:

Tipp #6 | Sei im Hier & jetzt

Die automatische Schlussfolgerung, wenn du bis hierhin gelesen hast, ist:

Lass die Vergangenheit hinter dir, vergib ihr und lebe in der Gegenwart, denn die ist die einzige Zeit, auf die du Einfluss hast.

Wenn du sämtliche Tipps bereits umsetzt, dann ist dieser absolut easy für dich!

Sei achtsam. Sei bewusst. Achte auf das Hier & Jetzt.

Akzeptiere, was war und sei offen für das, was sein wird.

Das Leben fühlt sich oft wie eine Achterbahn an oder auch ein Horror-Kabinett oder wie pures Chaos. Aber das ist okay so. Weil es das Leben ist. Wäre es langweilig, hätten wir auch was zu meckern.

Nimm es hin. Genau so wie es ist. Dein Leben ist dein Leben. Und du lebst es jetzt.

Genau jetzt hast du die einzige Möglichkeit, etwas zu tun. Darum lerne, im Jetzt zu sein.

Folgende Übungen kann ich dir empfehlen: 5 einfache, aber effektive Achtsamkeits-Übungen

Akzeptieren und loslassen – tu es jetzt!
akzeptieren und loslassen | Achtsamkeit

So, das waren meine Tipps zum Thema Akzeptieren und Loslassen!

Ich hoffe, sie können dir etwas helfen oder zumindest ein wenig Input geben.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg beim Akzeptieren und Loslassen!

Ich weiß, dass du das schaffst!

Alles Liebe, Daniela

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