Wie du Freiheit erlangst, durch Akzeptieren & Loslassen

Akzep­tie­ren und Loslassen!

Wun­der­ba­re Schlag­wör­ter!

Eigent­lich die Lösung für beinahe alles!

Akzep­tie­re es doch!”
“Lass einfach los!”

Herrliche Rat­schlä­ge — so ähnliche kommen natürlich auch von mir…

Ich weiß, dass das (verdammt noch mal) nicht einfach ist!

Aber die Dinge einfach gelas­se­ner zu nehmen, sich weniger auf­zu­re­gen, weniger Gedanken zu machen und sich selbst weniger fertig zu machen, ist nun mal notwendig, wenn du ein leichtes, erfülltes & freies Leben haben möchtest.

Also, wenn du dieses Leben voller Freiheit haben möchtest, dann kannst du gerne weiter lesen.

Ich teile dir alle meine Erkennt­nis­se mit und gebe dir auch noch wesent­li­che Tipps fürs Umsetzen.

Was sagst du? Bist du dabei?

Dann geht’s los…

Grundlegendes, das du wissen solltest, um akzeptieren und loslassen zu lernen:

Akzep­tie­ren und loslassen beginnt im Kopf — es ist auch nichts weiter als eine reine Ein­stel­lungs­sa­che.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Akzeptieren & Loslassen?

Akzep­tie­ren heißt, dass du es annimmst so wie es ist.

Loslassen heißt, dass du aufhörst dagegen anzu­kämp­fen.

Im Grunde sind es 2 Seiten der selben Medaille. Sie gehören zusammen. Auch wenn Annehmen & Loslassen nor­ma­ler­wei­se Gegen­sät­ze sind…

Aber, um etwas annehmen zu können, muss man oft etwas loslassen und umgekehrt genauso, um etwas loslassen zu können, muss man etwas akzep­tie­ren.

Also nimm an, was ist und lass den Kampf mit den Umständen los!

Und so kannst du akzeptieren und loslassen lernen:

#1 Nutze deinen Verstand

Streng genommen bleibt dir nichts anderes übrig, als gewisse Dinge zu akzep­tie­ren.

 ➤ Wenn etwas kaputt ist, dann ist es kaputt — du kannst nichts dagegen tun.

 ➤ Wenn du verlassen/beleidigt/verletzt/ungerecht behandelt wurdest, dann ist es passiert — du kannst nichts daran ändern.

 ➤ Wenn die Situation anders verlaufen ist, als du es wolltest, deine Erwar­tun­gen nicht erfüllt wurden oder die Person anders als erwartet reagiert hat, dann ist es genau so passiert — du kannst es nicht ändern.

 ➤ Wenn dir mal Fehler passiert sind, dann sind sie passiert — du kannst nichts mehr dagegen tun.

Werde dir klar, dass du in deiner Ver­gan­gen­heit einfach nichts mehr ändern kannst. Was passiert ist, ist passiert. Genau so! Du hast es nicht in der Hand, dies zu ändern!

Und du kannst mit dem Kopf gegen die Wand rennen — es ändert sich nicht!

Du kannst grübeln so viel du willst — es ändert sich nicht!

Auch kannst du schreien & toben wie das Rum­pel­stilz­chen — es ändert sich nicht!

Du hast keine Kontrolle über andere Menschen, deren Verhalten, deren Gedanken, deren Emp­fin­dun­gen. Genauso wenig kannst du kon­trol­lie­ren, ob sich deine Pläne exakt so erfüllen, wie du es erwartest.

Zur Erin­ne­rung: Erwar­tun­gen entstehen aus deinem ganz per­sön­li­chen Glaubens- & Wer­te­sys­tem — und das unter­schei­det sich von dem anderer Menschen.

Werde dir klar darüber, dass alles komplett anders verlaufen kann als du es dir vor­stellst bzw. erwartest. Sei einfach offen! Offen, dass es schon richtig für dich ist. (Ja, dafür brauchst du Vertrauen…)

Du kannst auch Situa­tio­nen nicht kon­trol­lie­ren, sie passieren einfach unab­hän­gig davon, was du willst.

Auch Fehler passieren — immer wieder. Das ist völlig normal. Unfehl­ba­re Menschen gibt es nicht!

Also, wieso wendest du so viel Energie auf für etwas, das du einfach nicht beein­flus­sen kannst?

Und im Gegenzug lässt du voll­kom­men außer Acht, worauf du eigent­lich Einfluss hast — nämlich deine Gefühle, deine Reak­tio­nen & deine Ein­stel­lung!

akzeptieren und loslassen | Energie-Aufwand

#2 Nutze deine Gefühle

Du selbst ent­schei­dest, wie du dich fühlst! Und zwar mit jeder Sekunde, in jeder Situation — immer. Werde dir dessen bewusst!

Denn, solange dir das nicht bewusst ist, wirst du immer denken & glauben, dass du deinen Gefühlen aus­ge­lie­fert bist.

Folgendes solltest du wissen:

Akzeptanz ist die Vor­aus­set­zung für deinen Einfluss auf deine Emotionen!

Lerne, zu akzep­tie­ren, dass du

  • schlechte Laune hast
  • dich über­for­dert fühlst
  • Angst hast
  • verärgert/frustriert/verzweifelt bist
  • eine rie­sen­gro­ße Palette an Gefühlen in dir trägst — und nicht jedes Gefühl wird dich vor Freude tanzen lassen…

Alle, absolut alle, Gefühle gehören zu dir dazu! Sie sind ein wesent­li­cher Teil von dir!

Darum akzep­tie­re sie. Akzep­tie­re, dass du sie fühlst. Erlaube dir, sie alle zu respek­tie­ren!

Du brauchst auch deine nicht so tollen Gefühle!

Sie helfen dir, auf­zu­zei­gen, was in dir los ist, was verletzt ist, was versöhnt werden muss, was bereinigt gehört, was um Ver­än­de­rung bittet, wo du gerade stehst und sie helfen dir, Ent­schei­dun­gen zu treffen.

Akzeptiere deine Gefühle | eine Übung:

Ruf dir eines deiner Gefühle, die du nicht so sehr magst, hervor.

Fällt dir sicher leicht — v.a. wenn du zu den Gedanken-kreisen-was-hab-ich-nur-falsch-gemacht-Typen gehörst…

Spüre dieses Gefühl — nimm es wahr — ganz bewusst.

Und dann sag dir einfach Folgendes:

Es ist okay, dies zu fühlen. Ich bin voll­kom­men okay. Ich darf dieses Gefühl (“Ärger/Wut/Angst…”) fühlen, weil es (sie/er) ein Teil von mir ist. Ich akzep­tie­re mein Gefühl (“Ärger/Wut/Angst…”) voll und ganz, weil ich mich selbst akzep­tie­re! Es ist voll­kom­men okay!”

Was dir bei dieser Übung helfen kann: Denk nach, wenn deine beste Freundin/dein bester Freund, deine Partnerin/dein Partner, dein Kind, deine Schwester/dein Bruder zu dir kommen würden, mit diesen Gefühlen, was würdest du ihnen sagen?

Du bist voll­kom­men okay so wie du bist! Du darfst diese Gefühle fühlen! Sie gehören doch zu dir dazu!…”

Oder etwa nicht? Würdest du sie für nicht okay halten, nur weil sie Angst/Ärger/Wut/Verzweiflung spüren?

Eben!

Denk immer daran: So wie du deine Liebsten behan­delst, so behandle dich selbst!

Und du bist absolut okay, genau so wie du bist! Sag dir das selbst!

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Du bist ein­zig­ar­tig und wun­der­voll! Absolut richtig — genau so wie du bist!

Weiterführende Übung:

Wenn du wieder einmal von deinen Emotionen überrollt wirst, du dich schlecht fühlst (zB. weil etwas nicht so gelaufen ist wie erwartet…), dann halte kurz inne, atme ein paar Mal tief durch und frage dich selbst:

➊ “Was fühle ich momentan?”
- Nimm dieses Gefühl an, akzep­tie­re es — es ist absolut okay.

➋ “Möchte ich mich so fühlen?”
- Denk nach, ob du irgendwie fest­hängst oder ob du loslassen kannst.

➌ “Wie möchte ich mich statt­des­sen fühlen?”
- Finde heraus, was dir gut tut, was du gerade eher brauchst.

Und dann ent­schei­de dich dafür, das zu fühlen, was du wirklich fühlen willst!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das einiges an Übung erfordert. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Um dir das Akzeptieren etwas leichter zu machen, stell ich jetzt noch ein paar Fragen an deinen Verstand:

  • Wenn du diese Gefühle nicht haben solltest, wieso bist du als Mensch fähig, sie zu empfinden?
  • Wieso bist du so gebaut, dass du so viele unter­schied­li­che Emotionen fühlen kannst?
  • Wieso ist die Gefühls-Palette so riesig?
  • Und wieso bewertest du diese Gefühle als schlecht?
 3 Schritte

#3 Nutze deine eigenen Bewertungen

Und somit stürze ich mich auf den nächsten Punkt — und zwar beziehe ich mich jetzt auf die letzte Frage:

Wieso bewertest du diese/s Gefühl/e als schlecht?

Es ist nichts anderes als deine eigene Bewertung deiner Gefühle!

Du bewertest nach deinem ganz eigenem Wer­te­sys­tem — von dir antrai­niert über all die Jahre. Bedingt durch dein Umfeld, dein Auf­wach­sen, deine Glau­bens­sät­ze, denen du aus­ge­setzt warst und die du in dir verankert hast.

Mehr dazu findest du hier: Wieso absolut alles subjektiv ist

Denk daran, Dinge/Situationen/Gefühle sind nicht einfach gut oder schlecht. Du bewertest! Und du ent­schei­dest, was gut und was schlecht ist.

Also sagst du dir selbst, dass diese Gefühle schlecht sind!

Und du kannst das ändern!

Verändere deine Bewertung!

Es gibt immer 2 Seiten — wir leben in der Dualität. Wir haben uns 2 Seiten geschaf­fen — positiv und negativ. Und wir selbst ent­schei­den in jedem Augen­blick, ob das für uns gut oder schlecht ist. Es liegt also allein an deiner Ein­stel­lung, wie du es emp­fin­dest.

Und im Grunde kannst du in allem (für dich) Schlech­ten auch das Positive erkennen. Wenn du hin­ter­fragst, nach­denkst und offen betrach­test!

Daher akzep­tie­re alle deine Gefühle! Sie sind alle nötig! Sie alle haben ihre Berech­ti­gung!

  • Angst soll dich schützen!
  • Ärger/Wut sollen dir aufzeigen, wo du verletzt bist!
  • Ver­zweif­lung soll dir zeigen, wo du mehr Liebe & Vertrauen brauchst!

Natürlich kann es zum Problem werden, wenn du in den Gefühlen hän­gen­bleibst, sie nicht mehr loslassen kannst. Du dich darin verbeißt, wie ein Hund in seinen Stock.

Aber genau darum geht es hier: Akzeptieren & Loslassen.

Darum akzep­tie­re deine Gefühle! Sag dir selbst immer wieder, dass es okay ist, alles zu fühlen. Du bist voll­kom­men in Ordnung so.

Keine Sorge, du bist kein Son­der­ling, weil du fühlst wie du fühlst — auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnen könnte, dass dem so wäre…

Ich weiß, dass viele mit dem Glau­bens­satz auf­wach­sen: diese und jene Gefühle hätten sie nicht zu empfinden, die sind schlecht — bloß nicht zeigen…

Ganz ehrlich, war bei mir nicht anders! Ich hatte jahrelang ein schlech­tes Gewissen, wenn ich geweint habe. Das war nämlich in meiner Kindheit verpönt. Und als Erwach­se­ne schon gar nicht erlaubt! Da heult man nicht! Das tut man nicht!

Oder so das typische Klischee: Als spi­ri­tu­el­ler Mensch darfst du nur breit grinsend durch die Gegend laufen! Weil du bist ja außer glücklich nur noch glücklich! Das hast du zu sein!

Alles Blödsinn!

Inzwi­schen lach ich darüber! Weil ich es besser weiß!

Wir sind Menschen — wir haben Gefühle — und davon reichlich! Was bringt es, diese Gefühle zu haben und dann nicht ausleben zu dürfen?

Das ist, wie wenn du eine Carrera-Auto­renn­bahn daheim aufgebaut hast und nicht damit spielen dürftest.

Oder, wenn du einen traum­haf­ten Fernseher mit allem Drum und Dran hast (Bild in Bild, Smart TV, curved UHD etc.) und du dürftest ihn nicht ein­schal­ten — nicht genießen!

Oder, wenn du einen Ferrari besitzen würdest und du dürftest ihn nicht fahren!

Was soll das? Was bringt das?

Dann pfeif ich doch auf all das, oder?

Ich habe gelernt, mich selbst zu akzep­tie­ren. Alle meine Gefühle, alle meine Seiten zu akzep­tie­ren.

Und du kannst das auch.

Deswegen schreibe ich diesen Artikel — ich zeige dir, wie ich es geschafft habe.

Damit du das auch schaffst!

Also, bewerte deine Gefühle neu! Es liegt an dir! Nur du kannst dein Wer­te­sys­tem ändern!

Tipps dazu findest du hier: Denk um! | Wie du dein Mindset ver­än­derst

Bewertung

Was brauchst du noch?

Um wirklich zu akzep­tie­ren und dann los­zu­las­sen, solltest du dir über ein paar Dinge noch klar werden:

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass Loslassen

  • heißt, alles zu vergessen und aus­zu­lö­schen
  • bedeutet, etwas Negatives zu recht­fer­ti­gen oder gut­zu­hei­ßen
  • heißt, alles zu verlieren oder auf­zu­ge­ben
  • bedeutet, du hättest versagt
  • heißt, du würdest deine Identität/Persönlichkeit verlieren

Loslassen heißt viel mehr, dass du

  • ohne Schmerz an die Ver­gan­gen­heit denken kannst
  • gelas­se­ner mit dir selbst umgehen kannst
  • begriffen hast, dass du selbst am Steuer sitzt
  • dich selbst annehmen kannst, so wie du bist
  • im Reinen mit dir und Ver­gan­ge­nem bist
  • dich selbst frei machst
  • dir Frieden und Glück wert bist

Zu akzeptieren

  • heißt nicht, dass du bestimmte Dinge nicht mehr erleben wirst, sondern dass du sie als Teil deines Weges siehst
  • bedeutet auch, Frieden zu schließen, mit Dingen, die du nicht ändern kannst
  • heißt, dich selbst anzu­neh­men, so wie du bist
akzeptieren und loslassen | Akzeptieren

Kleine Zusammenfassung:

Lerne, zu akzeptieren, dass

  • nicht immer alles so läuft, wie du es dir vor­stellst oder planst
  • du nicht alles unter Kontrolle hast
  • deine Erwar­tun­gen nicht immer ein­tref­fen — v.a. im Zusam­men­hang mit Reak­tio­nen von Personen (siehe Glau­bens­sät­ze & Wer­te­sys­te­me)
  • jeder Mensch ein­zig­ar­tig ist — also auch anders als du
  • die Ver­gan­gen­heit nicht mehr zu ändern ist
  • du die Zukunft nicht vor­her­sa­gen kannst
  • nicht alles fair und gerecht zugeht
  • du nicht alles richtig machen kannst (und musst)
  • es nicht die eine absolute Wahrheit gibt (siehe sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung)
  • Loslassen kein Schön­re­den, Kapi­tu­lie­ren, Verlieren oder Gutheißen ist
  • du es wert bist, dich gut zu fühlen und frei zu sein
  • du für deine Gefühle selbst ver­ant­wort­lich bist — und sie auch kon­trol­lie­ren kannst
 Loslassen

Wie du akzeptieren und loslassen lernen kannst | meine Tipps

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann hast du eigent­lich schon alles Wesent­li­che darüber erfahren.

Alles, was wichtig ist — alles, was du brauchst.

Jetzt geht es um die Anwendung. Im Alltag. Und sonst immer.

Und mit folgenden Tipps habe ich es geschafft:

Tipp #1 | Gefühle akzeptieren

Dies ist die Wie­der­ho­lung der obigen Übung — weil ich sie so wichtig und äußerst effektiv finde:

➊ “Was fühle ich momentan?”
- Nimm dieses Gefühl an, akzep­tie­re es — es ist absolut okay. Du bist voll­kom­men okay, du darfst dich so fühlen!

➋ “Möchte ich mich so fühlen?”
- Denk nach, ob du irgendwie fest­hängst oder ob du loslassen kannst. Ob dir dieses Gefühl guttut oder nicht.

Brauchst du es momentan?

Wenn ja, dann lass es ganz bewusst zu.
Akzep­tie­re, dass du es im Augen­blick einfach ausleben willst.
Wenn nötig, kannst du danach mit ➌ wei­ter­ma­chen.

Wenn nein, dann geh weiter zu ➌ .

➌ “Wie möchte ich mich statt­des­sen fühlen?”
- Finde heraus, was dir gut tut, was du gerade eher brauchst. Und fühle dich in das neue Gefühl hinein. Lass dieses einfach zu.

eventuell brauchst du noch folgenden Schritt:

➍ “Was brauche ich dafür?”
- Denk nach, was dir dabei helfen kann. Was du brauchst, um das neue Gefühl wirklich zu spüren.

Allein das Hin­ter­fra­gen und bewusst wahr­neh­men, hilft dir bereits, etwas in dir zu verändern. Du merkst, dass du sehr wohl Einfluss hast — auf deine Reak­tio­nen.

Und das gibt dir mehr Leich­tig­keit und mehr Gelas­sen­heit.

Tipp #2 | Lerne, positiv über dich selbst zu denken

Eines der Probleme beim Nicht-Loslassen ist, dass du so schlecht über dich selbst denkst. Als hättest du eh die volle Kontrolle über alles und jeden und wärst einfach zu blöd, das hin­zu­krie­gen.

Und damit haderst du. Du gibst dir selbst die Schuld.

Und damit hörst du jetzt auf! Ein für alle Mal!

Wenn du auf­merk­sam gelesen hast, dann solltest du inzwi­schen wissen, dass du keine Kontrolle hast, dass du nicht versagt hast und du nicht zu blöd bist.

Mach dir das oben Gesagte wirklich bewusst! Halte es dir regel­mä­ßig vor Augen!

Und lerne, dich selbst anzu­neh­men! Sei nett zu dir selbst! Denke positiv über dich!

Denke immer daran, wie du von deinen Liebsten denkst! Und so sollst du auch über dich denken!

Wie du das lernen kannst? Durch tägliche Übungen — am besten 30 bis 60 Tage lang:

  1. Mach dir Kom­pli­men­te!
  2. Notiere dir, wofür du dankbar bist!
  3. Schreibe auf, worauf du stolz bist!
  4. Mach dir eine Liste mit allem, was du gut kannst — die erwei­terst du ständig!
  5. Sag dir selbst, dass du dich liebst!
  6. Lobe dich selbst!
  7. Finde etwas Schönes mit dir in Zusam­men­hang!
  8. Umarme dich im Geiste!

Mehr zum Thema Selbst­lie­be findest du hier:

20 Selbst­lie­be-Tipps

Stärke dein Selbst

Tipp #3 | Fokussiere dich auf das Positive

Du solltest nicht nur über dich selbst positiv denken, sondern dich auch auf das fokus­sie­ren, was du willst. Und nicht, was du nicht willst.

Du hast sicher schon vom Gesetz der Anziehung gehört — hier gilt: positive Energie zieht positive Energie an.

Bitte ver­wechs­le das jetzt nicht mit Ver­drän­gen oder Aus­blen­den. Das ist es wirklich nicht!

Nimm alles wahr, kon­zen­trie­re dich aber auf das, was du gerade brauchst bzw. willst.

Es ist wie beim Fahren — dort, wo du hin­schaust, fährst du auch hin. Also, wenn du den Sei­ten­strei­fen anvi­sierst, wirst du zwangs­läu­fig dort landen. Deswegen heißt es auch, kon­zen­trie­re dich auf die Straße!

Und genau so wendest du das Prinzip an. Du weißt, was du fühlst, was dich beschäf­tigt, was dich hindert etc., du akzep­tierst es und richtest dein Augenmerk auf das, was du erreichen möchtest.

Beispiel:

Beispiel:
Dein Ziel ist das Akzep­tie­ren deines Per­fek­tio­nis­mus und somit Loslassen des Gedanken-Karus­sells.
Du nimmst wahr, dass du per­fek­tio­nis­tisch bist. “Es ist völlig okay, per­fek­tio­nis­tisch zu sein! Ich bin voll­kom­men in Ordnung so!”
Du machst dir Gedanken darüber, was du brauchst, um besser damit umzugehen, um ihn zu akzep­tie­ren — und nicht, wie du ihn loswirst.
zB. durch Selbst­wert-Stei­ge­rung (regel­mä­ßig loben, deinen Einsatz & deine Arbeit schätzen, Erfolgs-Tagebuch schreiben etc.).
Und genau darauf fokus­sierst du dich. Du machst die Übungen, um dich anzu­neh­men.
Du kon­zen­trierst dich darauf, deinen Selbst­wert zu steigern, denn damit kannst du den Per­fek­tio­nis­mus akzep­tie­ren.

Tipp #4 | Verändere das, was du beeinflussen kannst

Weiter oben habe ich ja geschrie­ben, wie wichtig es ist, zu erkennen, was du nicht kon­trol­lie­ren oder beein­flus­sen kannst.

Genauso wichtig ist für dich auch, dass du erkennst, was du beein­flus­sen kannst. Unter anderem natürlich deine Gefühle — siehe Tipp #1.

Aber auch die Situation, in der du viel­leicht gerade eben steckst.

Wie mit den Gefühlen kannst du dich selbst in der Situation fragen,

➊ “Wie fühle ich mich momentan?”
- Spüre in dich hinein, wie es dir gerade geht — ohne zu bewerten.
Akzep­tie­re einfach, dass du so fühlst, dass du da gerade drin steckst.

➋ “Was kann ich genau jetzt tun, damit es mir besser geht?”
- Was liegt in deiner Hand, was kannst du verändern.

➌ “Bin ich bereit, aktiv zu werden?”
- Heißt auch, ob du bereit bist, los­zu­las­sen.

Beispiel:
Du hast einen Fehler gemacht. Du machst dich deswegen fertig.
Die Ver­gan­gen­heit kannst du nicht verändern, dir ist der Fehler nun mal passiert.
Du fühlst dich schlecht. Das ist okay.
Unge­sche­hen machen kannst du es nicht, aber du kannst den Fehler sicher ausbügeln.
Steh dazu und schau, wie du das hin­krie­gen kannst. Und genau dafür solltest du aktiv werden.

Denn eines hilft dir ganz sicher nicht:
Dich selbst wegen eines Patzers run­ter­zu­ma­chen, darauf rum­zu­rei­ten und dich zu verbeißen. Lass los und verändere, was du ändern kannst.

Tipp #5 | Lerne, zu vergeben

Und damit das klar ist, du vergibst niemals, um dem anderen Menschen Gutes zu tun, sondern immer um dei­net­wil­len! Damit du frei bist! Damit du deine Macht zurück erhältst!

Denn immer, wenn du voller Groll/Wut/Ärger an diese Person/Situation denkst, gibst du ihr die volle Macht über dich. Du fesselst dich an sie. Du bist nicht frei — du bist gefangen.

Wenn du lernst, zu vergeben, dann findest du selbst Frieden und Freiheit!

Du holst dir deine Macht zurück!

Denk bitte immer daran: Du allein ent­schei­dest! Und du trägst die Kon­se­quen­zen dafür!

Wenn du nicht vergeben kannst, dann hängst du fest. Du kommst nicht weiter. Du drehst dich noch weiter im Kreis. Denk das einfach mal zu Ende, was passiert, wenn du nicht vergeben kannst? Wie endest du?

Eben!

Du trägst die Kon­se­quen­zen. Darum handle so, dass es für dich richtig ist!

Lerne, zu verzeihen & vergeben. Und hol dir somit deine Freiheit.

Denk auch an all das, worauf du einfach keinen Einfluss hast. Was du einfach nicht unter Kontrolle hast. (Siehe noch mal Zusam­men­fas­sung)

Ich nutze hierfür mein Versöhnungs-Ritual:

Ver­söh­nung | Gefühle

Tipp #6 | Sei im Hier & jetzt

Die auto­ma­ti­sche Schluss­fol­ge­rung, wenn du bis hierhin gelesen hast, ist:

Lass die Ver­gan­gen­heit hinter dir, vergib ihr und lebe in der Gegenwart, denn die ist die einzige Zeit, auf die du Einfluss hast.

Wenn du sämtliche Tipps bereits umsetzt, dann ist dieser absolut easy für dich!

Sei achtsam. Sei bewusst. Achte auf das Hier & Jetzt.

Akzep­tie­re, was war und sei offen für das, was sein wird.

Das Leben fühlt sich oft wie eine Ach­ter­bahn an oder auch ein Horror-Kabinett oder wie pures Chaos. Aber das ist okay so. Weil es das Leben ist. Wäre es lang­wei­lig, hätten wir auch was zu meckern.

Nimm es hin. Genau so wie es ist. Dein Leben ist dein Leben. Und du lebst es jetzt.

Genau jetzt hast du die einzige Mög­lich­keit, etwas zu tun. Darum lerne, im Jetzt zu sein.

Folgende Übungen kann ich dir empfehlen: 5 einfache, aber effektive Acht­sam­keits-Übungen

Akzeptieren und loslassen — tu es jetzt!
akzeptieren und loslassen | Achtsamkeit

Bonus

geführte Meditation Akzeptieren und Loslassen:

Medi­ta­ti­on | Akzep­tie­ren und Loslassen

So, das waren meine Tipps zum Thema Akzeptieren und Loslassen!

Ich hoffe, sie können dir etwas helfen oder zumindest ein wenig Input geben.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg beim Akzep­tie­ren und Loslassen!

Ich weiß, dass du das schaffst!

Alles Liebe,

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