Erfülle deine Bedürfnisse…

Achte & respektiere sie.
Nimm sie wichtig & erfülle sie dir! Und lebe im Einklang mit ihnen!

Das hörst du immer wieder von mir.

Doch dafür solltest du auch genau wissen, was deine Bedürfnisse sind, damit du sie auch wirklich gut erfüllen kannst.

Welche Bedürfnisse hast du?
Und was unterscheidet sie eigentlich von diversen Wünschen?
Wieso ist es so wichtig, deine Bedürfnisse zu kennen?

Und deswegen zeige ich hier & heute deinen Weg zu deinen Bedürfnissen.

Beginnen wir ganz am Anfang… (gut, wo sonst?):

Definition Bedürfnis/Bedürfnisse

1. Wunsch, Verlangen nach etwas; Gefühl, jemandes, einer Sache zu bedürfen, jemanden, etwas nötig zu haben

2. [materielle] Lebensnotwendigkeit; etwas, was jemand [unbedingt] zum Leben braucht (meist im Plural)

Duden

Es gibt also Bedürfnisse, deren Erfüllung lebensnotwendig sind: Atmen, Essen & Trinken, Schlaf…

Dann gibt es noch die grundlegenden Bedürfnisse, die erfüllt sein sollten, damit du dich wohlfühlst. Genauer gesagt, wenn diese Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum nicht erfüllt werden, äußert sich das in negativen Auswirkungen in deinem ganzen System (Dauerstress, Burn-out, Depressionen…).

Dann gibt es natürlich noch die anderen Bedürfnisse, die ich der einfachheithalber als Wünsche bezeichne. Der Wunsch, sich etwas Gutes tun, es anderen recht zu machen, Luxuswünsche, etc. Deren Nichterfüllung nicht zwangsläufig eine negative Auswirkung auf dein System hat.

In diesem Artikel gehe ich auf die existenziellen & grundlegenden Bedürfnisse ein, die der Mensch so hat. Deren Erfüllung insofern wichtig ist, damit dein ganzes System im Wohlbefinden ist.

Also, Bedürfnisse sind tief sitzende innere Wünsche, deren Erfüllung du für dein Wohlbefinden brauchst.

Du solltest immer daran denken, dass dein Unterbewusstsein immer damit beschäftigt ist, sämtliche Handlungen danach auszurichten, deine Bedürfnisse zu stillen.

Du denkst dir jetzt sicher, ja, dann muss ich eh nichts weiter tun…

Ganz so einfach ist es nicht, denn dein Unterbewusstsein richtet sich nach dem, was deine Denkmuster & Glaubenssätze ihm antrainiert haben. Und diese Denkmuster sind auch hier wie ein Filter & verzerren die Sicht auf deine tatsächlichen Bedürfnisse. Noch dazu werden irrtümliche Strategien angewandt, um diese Bedürfnisse zu stillen, die zumeist kontraproduktiv sind & im Endeffekt eben kein wirkliches Wohlbefinden schaffen, sondern oftmals nur ein kurzes High…

Daher ist es wichtig, dass du deine Bedürfnisse kennst & auch deine richtigen Strategien der Erfüllung kennst, die zu deinem Wohlbefinden führen. Und zwar dauerhaft.

Bedürfnisse

Ich werde dich einfach mit ein paar Bedürfnissen bekannt machen, und zwar mit jenen, die ich durch meine tägliche spirituelle Arbeit kenne.

BEDÜRFNISSE

Sicherheit & Geborgenheit

Sich sicher & geborgen zu fühlen, ist für jeden Menschen notwendig.

Denn erst, wenn du dich sicher fühlst, dich nicht um deine Existenz oder deine Unversehrtheit fürchten musst, kannst du dich wohlfühlen.

In der Steinzeit war es die halbwegs sichere Höhle. Heutzutage sind es andere Faktoren, die dir Sicherheit geben.

Welche das bei dir sind, kannst du so überlegen: Wovor hast du Angst, es zu verlieren? Wann würdest du dich nicht sicher fühlen?

Kein Dach über dem Kopf? Job-Verlust?

Die Geborgenheit geht noch ein bisschen weiter, denn du fühlst dich nicht nur sicher (in deinem Zuhause) sondern auch behaglich. Du hast dir deine Sicherheitszone gemütlich eingerichtet.

Also, Sicherheit & Geborgenheit sind wesentliche Bedürfnisse, die du zum Wohlfühlen brauchst.

Lieben & Geliebt-werden

Jeder möchte geliebt werden. Nicht nur anerkannt & geschätzt, sondern wirklich geliebt. Nicht umsonst gibt es Unmengen an Liebesfilmen & -romanen…

Die Liebe ist ein Grundbedürfnis. Von Kindheit an. Und du willst um deinetwillen geliebt werden.

Und hier kann schon viel Problematisches auftauchen, wenn du als Kind zB nur durch Leistung Liebe bekommen hast. Darauf hast du dir antrainiert, dass du nur liebenswert bist, wenn du brav bist, Leistung bringst etc.

Das Bedürfnis ist da, du kennst zur Erfüllung aber nur den Weg über Leistung & Gegenleistung. Im Sinne von „Ich liebe dich, wenn du dies tust…“

Eigentlich solltest du aber geliebt werden, weil du du bist. Und nicht, weil du etwas kannst, etwas tust… Überprüfe dahingehend, ob du Bedingungen an dich selbst oder deine/n Partner/in stellst, und deine Liebe davon abhängig machst.

Das wahre Bedürfnis Liebe ist eigentlich bedingungslos. Und genau so solltest du dich lieben, solltest du andere lieben, solltest du geliebt werden.

Ganz ehrlich, haben wir komplett verlernt. Wir verknüpfen prinzipiell Liebe mit (Gegen-)Leistung. Auch bei uns selbst.

Wir sind erst liebenswert, wenn wir dies oder das erreicht haben, gemacht haben, uns verbessert haben.

Mach folgende Übung:

Setz oder stell dich vor den Spiegel. Schau dir in die Augen. Und sag dir laut: „ICH LIEBE DICH, GENAUSO WIE DU JETZT BIST!“

Wird dir am Anfang lächerlich vorkommen. Wird dir vielleicht nicht stimmig vorkommen. Und dir werden vielleicht sogar Gedanken kommen, die dir sagen, das ist nicht wahr.

Sag es dir jeden Tag. Du kannst noch diverse Zusätze hinzufügen, wie zB „obwohl du launisch/perfektionistisch/nicht perfekt bist!“

Der Liebe ist es vollkommen egal, was du kannst oder nicht kannst. Sie liebt. Und genau daran solltest du dich orientieren. Denn der Mensch hat auch der Liebe schon wieder eine Bewertung verpasst. Aber das ist nur dein Denken!

Die Liebe an sich bewertet nicht. Darum tu du es auch nicht!

Zugehörigkeit & Soziale Interaktion

Jeder Mensch möchte irgendwo dazu gehören. Nicht umsonst bilden sich in der Schule Grüppchen, im Leben Freundschaften & Gemeinschaften.

Niemand möchte einsam sein. Du auch nicht.

Und am liebsten möchtest du in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten sein. Da fühlst du dich zugehörig. Du bist eine/r von ihnen…mit gleichen Interessen, Zielen oder Wünschen…

Dieses Bedürfnis hängt auch mit den nächsten zusammen:

Anerkennung, Wertschätzung & Respekt

Wir wollen geschätzt, respektiert & anerkannt werden. Ja, genau.

Als wertvolles Wesen. Als Teil einer Gemeinschaft. Auch als Mensch, der etwas leistet, der etwas einbringt.

Respekt sollte meiner Meinung nach immer an oberster Stelle stehen. Respekt vor dem Leben. Respektvoller Umgang ist für mich wesentlich.

Dich zu respektieren, als Mensch, als Lebewesen ist bei mir ein Mindest-Standard, unabhängig davon, ob du in meinen Augen etwas leistest oder eben nicht. Ob du mit mir dieselben Werte oder dieselbe Einstellung teilst oder eben nicht. Respekt hat jeder Mensch verdient!

So, wir wollen aber auch anerkannt werden, für unser Einbringen…egal ob es Gedanken, Ideen, Leistungen etc. sind.

Anerkennung & Wertschätzung sind Bedürfnisse, die du erfüllt haben möchtest, damit du dich wohlfühlst. Sei es in einer Partnerschaft, Gemeinschaft, Freundschaft oder Arbeit.

Gesehen & akzeptiert werden.

Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen unterschiedliche Rollen spielen in ihrem Leben. Um in den diversen Gemeinschaften auf jeden Fall anerkannt zu werden. Weil sie glauben, das wird von ihnen erwartet.

Freiheit & Selbstbestimmung

Tiefe Bedürfnisse sind Freiheit & Selbstbestimmung. Das Gefühl, über dein Leben selbst zu bestimmen & die Freiheit zu haben, dich zu entscheiden, ist einfach ein wesentliches Bedürfnis.

Denk einfach mal an das Gefühl, wenn dir etwas verboten wurde, das für dich normal war. In der Kindheit zB. Oder nehmen wir die momentane Situation her, mit den Ausgangsbeschränkungen.

Das Gefühl, das du dabei hattest, bestimmte Dinge plötzlich nicht mehr wie gewohnt tun zu können. Wie schnell kamen da bösartige Aussagen in den Social Media Kanälen zum Vorschein? Der große Aufschrei?

Ja, in dem Moment hast du das Gefühl, ein wesentliches Bedürfnis könne nicht erfüllt werden. Eines, das wichtig für uns ist.

Allerdings bin ich auch hier der Meinung, du solltest bei diesen Dingen & auch bei den Bedürfnissen immer ein wenig tiefer blicken. Die Freiheit, zu entscheiden, hast du tagtäglich, mit oder ohne Einschränkungen. Denn, du kannst dich jeden Tag entscheiden, ob du dich darüber aufregst oder eben nicht…

Das Bedürfnis Freiheit geht viel tiefer & gleichzeitig viel weiter, als wir es mit unserem Verstand begreifen.

Wir haben körperliche Freiheit ~ Gedankenfreiheit ~ Gefühlsfreiheit ~ Entscheidungsfreiheit ~ Freiheit zur Selbstbestimmung ~ Glaubensfreiheit ~ Freiheit, wo wir leben wollen ~ Freiheit, was wir lernen wollen ~ Freiheit, was wir machen wollen ~ Freiheit, wie wir leben wollen etc.

Wenn du Einschränkungen erlebst, dann überprüfe deine Glaubenssätze & Denkmuster, denn oftmals hindern diese dich daran, deine wahre Freiheit zu erkennen. Grabe tiefer. Weg von der Oberfläche, tief in dein Inneres. Dort findest du deine wahre Freiheit & deine echte Selbstbestimmung!

Entspannung & Anspannung

Ja, auch die Abwechslung zwischen Anspannung & Entspannung gehört zu unseren Bedürfnissen.

Sonst würden wir unser Leben als verdammt langweilig ansehen. Ohne Höhepunkte. Immer ein gleichmäßiges Dahinplätschern. Die Jahre würden vergehen & am Ende hätten wir das Gefühl, nicht gelebt zu haben.

Ein Problem gibt es nur dann, wenn die Balance fehlt, also wenn zB zu viel Anspannung herrscht ~ wie zB Dauer-Stress. Das kann dann sehr wohl zu Unbehagen oder schlimmeres führen. Deswegen ist hier auch wieder der Einklang so wichtig ~ die Ausgewogenheit.

Dieses Bedürfnis geht Hand in Hand mit dem nächsten:

Erleben & Erinnerungen schaffen

Genau darum geht es, Erlebnisse für unsere Erinnerung zu schaffen. Als Höhepunkte & Anhaltspunkte in unserem Leben. Als wichtige Stationen in unseren Lebensabschnitten. Denn genau so unterteilen wir unser ganzes Leben. In Abschnitte, basierend auf unseren Erlebnissen.

Deswegen sind Erlebnisse, wie Urlaube, Ausflüge, Sportarten & besondere Begebenheiten so wichtig. Und auch diese Bedürfnisse sollten wir uns erfüllen. Denn sonst fühlen wir uns auf Dauer nicht wohl.

Wenn dein Leben zu langweilig wird, merkst du, wie du immer unglücklicher wirst. Weil du die Abwechslung zum Alltag brauchst!

Darum gönn dir immer wieder besondere Erlebnisse. Tolle Erinnerungen! Die dir einfach ein gutes Gefühl geben!

Erschaffen & Schaffen

Ja, auch der/die Schöpfer/in zu sein, ist ein Bedürfnis. Dinge zu erschaffen & Projekte/Probleme/Herausforderungen zu schaffen, sind notwendig für dein Wohlbefinden.

Dazu gehören auch die Kreativität & der Erfolg.

Die Kreativität ist die schöpferische Kraft. Du erschaffst mit deinen Ideen wundervolle Dinge ~ es gibt im Grunde keinen Bereich, in dem du nicht kreativ sein kannst. (Denk einfach über deine Grenzen hinaus… und schon bist du mitten drin in deiner Schöpferkraft!)

Und Erfolg ist immer der krönende Abschluss, wenn du etwas erreicht hast.

Das Gefühl, etwas abgeschlossen zu haben. Etwas erreicht zu haben. Allein die Glückshormone, die ausgeschüttet werden.

Hast du ausreichend Erfolge, geht es dir richtig gut!

Deswegen gibt es von mir immer wieder Tipps, wie du diese tollen Erfolgsmomente erreichen kannst & davon profitierst. (Ich sag nur: Checklisten zum Abhaken!)

Körperliche Bedürfnisse

Logo, die sind natürlich notwendig. Ausreichend Schlaf, Essen & Trinken & Körperkontakt sind selbstverständlich wesentliche Bedürfnisse.

Achte auch hier, dass du deinen Körper verstehen lernst, was braucht er, was will er, was tut ihm gut.

Was ist dein perfekter Schlafrhythmus? Was braucht dein Körper an Nährstoffen, um topfit zu sein? Welche Lebensmittel tun ihm (& dir) nicht so gut? Wann brauchst du mal wieder eine Umarmung, einen Kuss oder Sex? Worauf hast du Lust?

Denk immer daran: Wenn es deinem Körper gut geht, geht es dir auch gut. Das ist die Balance, die du brauchst!

Selbstverwirklichung

Auch die persönliche Weiterentwicklung deines wahren Selbst, die Selbstverwirklichung ist ein Bedürfnis. Allerdings tritt dieses Bedürfnis meist erst in Erscheinung, wenn die grundlegenden erfüllt sind.

Auch dann kannst du es erst erfüllen. denn erst dann kannst du den Weg dorthin erkennen.

Deinem Leben ein bisschen mehr Sinn verleihen. Das Mehr zu erkennen, hinter das Offensichtliche zu blicken & deinem Selbst einen weiteren Push zu geben. Über dich hinauszuwachsen.

All das kommt dann, wenn du deine grundlegenden Bedürfnisse erfüllst, du dich wohlfühlst & du mit dir & deinen Bedürfnissen im Einklang bist.

Bedürfnisse

Bedürfnisse sind immer vorhanden

Deine Bedürfnisse sind da. Daran kannst du nichts rütteln. Aber auf welchem Weg du sie erfüllst, ist, je nachdem welche Denkmuster du hast, unterschiedlich & kann beizeiten auch der sogenannte falsche Weg sein.

Weil du dein Bedürfnis nicht richtig verstehst.

Weil du etwas anderes hineininterpretierst.

Oder weil du einem vorgefertigten Weg folgst, der dich zielstrebig daran vorbei führt.

Du einfach die falsche Strategie anwendest.

Erst, wenn du deine wahren Bedürfnisse erkennst & verstehst, kannst du dich wirklich & wahrhaftig aufmachen, sie zu deinem Wohlbefinden zu erfüllen. Richtig erfüllen.

Und dann bist du in Balance mit ihnen.

Weil du das Zusammenspiel begreifst. Weil du sie tatsächlich verstehst ~ und dich verstehst!

Und deswegen beschäftigen wir uns beim Seelencoaching, bei der Selbstfindung & bei der Selbstliebe genau mit deinen Bedürfnissen. Weil ihre wahrhaftige Erfüllung so wichtig für dich ist.

Damit du dich wirklich wohl fühlst in deiner Haut!

Bedürfnisse

Nur, wenn du deine Bedürfnisse wirklich kennst, kannst du sie zu deiner Zufriedenheit & deinem Wohlbefinden erfüllen.

Kenne deine Bedürfnisse

Du hast ein Bedürfnis, das erfüllt werden möchte, daraus entwickelt sich ein Gefühl & dieses bestimmt dein Handeln.

Bedürfnisse

Eigentlich wäre es hier absolut klar & verständlich: Dein Körper braucht Nahrung, teilt dir das mit Hungergefühl mit & du isst etwas ~ vorrangig etwas, das deinem Körper gut tut, was er jetzt wirklich braucht.

Anhand des Beispiels zeige ich dir gleich ein paar Fehlinterpretationen & irrtümliche Strategien.

Wenn du zB dein Hungergefühl übergehst (aus Stress…) können sich deine Gefühle wandeln: von Unruhe zu Unzufriedenheit bis hin zu Grant. Diese Gefühle haben jetzt nicht mehr offensichtlich etwas mit deinem Hunger zu tun…

Daher wirst du etwas tun, um deine Unzufriedenheit zu eliminieren. Es kann sein, dass du an Essen zuletzt denkst, sondern in alle möglichen Richtungen denkst, wie du deine Unzufriedenheit loswirst (Einkaufen, Fernsehen, Alkohol etc.).

Es kann aber auch sein, dass du dir ganz einfach viele Süßigkeiten gönnst, was jetzt eigentlich nicht das ist, was dein Körper braucht, wenn er dir Hunger aufzeigt (eigentlich braucht er langanhaltende Energie)…

Gefühle zeigen dir, was du brauchst.

Gefühle sind also ein guter Indikator für deine Bedürfnisse. Sie geben dir die entsprechende Info, was du brauchst bzw. was dir fehlt.

Also, wenn du deine Gefühle gut kennst & weißt, was sie dir mitteilen wollen, kannst du auch deine Bedürfnisse dahinter erkennen.

Denk immer daran, deine Bedürfnisse steuern unbewusst dein Denken & Handeln. Wenn du sie allerdings kennst, sie richtig erfüllst, dann fühlst du dich nicht nur Wohl, sondern du bist generell ausgeglichener & entspannter.

Hier geht es zu meinem aktuellen Lieblingsartikel:

Wenn du deine Bedürfnisse nicht kennst…

Wenn du keine Verbindung zu deinen Gefühlen hast, sie nicht passend zu ordnen kannst, dann wirst du sie falsch interpretieren. Und damit auch deine Bedürfnisse.

Diese Fehlinterpretation führt meist zu falschen Strategien in der Erfüllung der Bedürfnisse. Bzw. wird meistens nicht das Bedürfnis gestillt, sondern lediglich das vorherrschende Gefühl. Nämlich jenes Gefühl, das du kennst. Jedoch nicht das eigentliche Bedürfnis dahinter.

Das führt sehr oft in die falsche Richtung, wie zB in Ablenkungen oder sogar Suchtverhalten.

Beispiel:

Du empfindest ständige Unzufriedenheit & kannst diese durch kurzfristig durch Ablenkung (Computerspiele, Einkaufen, Fernsehen, etc.) beseitigen. Diese Ablenkungen geben dir zeitweilig ein gutes Gefühl. Also bleibst du dran, machst diese Dinge weiter, weil du denkst, das hilft dir, deine Unzufriedenheit zu überwinden.

Jedoch wird dein tief sitzendes Bedürfnis nicht dadurch gestillt, d.h. deine Unzufriedenheit wird stärker. Dadurch verstärkst du deine Maßnahmen… Und du legst schon ein typisches Suchtverhalten an den Tag. Weil du überhaupt keine Ahnung hast, dass es eigentlich ein Bedürfnis ist, das du nicht kennst, welches du erfüllen solltest.

Weil du die Gefühle falsch interpretierst…

Wenn du herausfindest, was dir dein Gefühl mitteilen möchte, um dein Bedürfnis zu erfüllen, dann kommst du aus deiner Unzufriedenheit heraus.

Dein Weg zu deinen Bedürfnissen

…führt über deine Gefühle!

Darum lerne deine Gefühle kennen, um deine Bedürfnisse zu kennen.

Und das geht nur mit regelmäßiger Achtsamkeit.

Nimm dir mehrmals täglich Zeit, dich selbst zu spüren. Dich selbst wahrzunehmen. Deine Gefühle wahrzunehmen. Und deine Bedürfnisse dahinter zu erkennen.

Es reicht, wenn du gerade etwas Alltägliches tust, dass du einen Moment innehältst & dich selbst in diesem Moment spürst.

Wenn du das Frühstück richtest oder isst. Auf dem Weg zur Arbeit. Zwischendurch bei deiner Arbeit. Beim Mittagessen. Im Haushalt. Beim Sport.

Einfach mal die Augen schließen & spüren.

Wie geht es dir?

Was fühlst du gerade?

Wie fühlt es sich an?

Was brauche ich jetzt, um mich gut zu fühlen?

Du kannst das immer & überall machen. Du brauchst keinen speziellen Ort oder ein Date mit dir. Immer wieder ein paar Sekunden bis Minuten.

Dich selbst spüren. Auf dich achten. Und deine Gefühle wahrnehmen. Damit deine Bedürfnisse kennen lernen. Und die richtige Strategie zum Erfüllen finden, die, die zum wirklichen Wohlfühlen führt.

Wie immer ist es ein Prozess. Je nachdem wie lange du bereits deine Gefühle unterdrückst, deine Bedürfnisse vielleicht missverstehst, kann es auch seine Zeit dauern, bis du soweit bist & alles klar erkennen kannst.

Aber bitte gib dir diese Zeit. Lerne dich kennen. Und sorge für dein Wohlbefinden.

Denn das ist es, was dein Leben & dich frei & glücklich macht.
Bedürfnisse

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick gewähren.

Wie immer gilt: Nimm dir mit, was stimmig & brauchbar für dich ist!
Alles Liebe, Daniela

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