Erfülle deine Bedürfnisse…

Achte & respek­tie­re sie.
Nimm sie wichtig & erfülle sie dir! Und lebe im Einklang mit ihnen!

Das hörst du immer wieder von mir.

Doch dafür solltest du auch genau wissen, was deine Bedürf­nis­se sind, damit du sie auch wirklich gut erfüllen kannst.

Welche Bedürf­nis­se hast du?
Und was unter­schei­det sie eigent­lich von diversen Wünschen?
Wieso ist es so wichtig, deine Bedürf­nis­se zu kennen?

Und deswegen zeige ich hier & heute deinen Weg zu deinen Bedürf­nis­sen.

Beginnen wir ganz am Anfang… (gut, wo sonst?):

Definition Bedürfnis/Bedürfnisse

1. Wunsch, Verlangen nach etwas; Gefühl, jemandes, einer Sache zu bedürfen, jemanden, etwas nötig zu haben

2. [mate­ri­el­le] Lebens­not­wen­dig­keit; etwas, was jemand [unbedingt] zum Leben braucht (meist im Plural)

Duden

Es gibt also Bedürf­nis­se, deren Erfüllung lebens­not­wen­dig sind: Atmen, Essen & Trinken, Schlaf…

Dann gibt es noch die grund­le­gen­den Bedürf­nis­se, die erfüllt sein sollten, damit du dich wohl­fühlst. Genauer gesagt, wenn diese Bedürf­nis­se über einen längeren Zeitraum nicht erfüllt werden, äußert sich das in negativen Aus­wir­kun­gen in deinem ganzen System (Dau­er­stress, Burn-out, Depres­sio­nen…).

Dann gibt es natürlich noch die anderen Bedürf­nis­se, die ich der ein­fach­heit­hal­ber als Wünsche bezeichne. Der Wunsch, sich etwas Gutes tun, es anderen recht zu machen, Luxus­wün­sche, etc. Deren Nicht­er­fül­lung nicht zwangs­läu­fig eine negative Aus­wir­kung auf dein System hat.

In diesem Artikel gehe ich auf die exis­ten­zi­el­len & grund­le­gen­den Bedürf­nis­se ein, die der Mensch so hat. Deren Erfüllung insofern wichtig ist, damit dein ganzes System im Wohl­be­fin­den ist.

Also, Bedürfnisse sind tief sitzende innere Wünsche, deren Erfüllung du für dein Wohlbefinden brauchst.

Du solltest immer daran denken, dass dein Unter­be­wusst­sein immer damit beschäf­tigt ist, sämtliche Hand­lun­gen danach aus­zu­rich­ten, deine Bedürf­nis­se zu stillen.

Du denkst dir jetzt sicher, ja, dann muss ich eh nichts weiter tun…

Ganz so einfach ist es nicht, denn dein Unter­be­wusst­sein richtet sich nach dem, was deine Denk­mus­ter & Glau­bens­sät­ze ihm antrai­niert haben. Und diese Denk­mus­ter sind auch hier wie ein Filter & verzerren die Sicht auf deine tat­säch­li­chen Bedürf­nis­se. Noch dazu werden irr­tüm­li­che Stra­te­gien angewandt, um diese Bedürf­nis­se zu stillen, die zumeist kon­tra­pro­duk­tiv sind & im Endeffekt eben kein wirk­li­ches Wohl­be­fin­den schaffen, sondern oftmals nur ein kurzes High…

Daher ist es wichtig, dass du deine Bedürf­nis­se kennst & auch deine richtigen Stra­te­gien der Erfüllung kennst, die zu deinem Wohl­be­fin­den führen. Und zwar dauerhaft.

Bedürfnisse

Ich werde dich einfach mit ein paar Bedürf­nis­sen bekannt machen, und zwar mit jenen, die ich durch meine tägliche spi­ri­tu­el­le Arbeit kenne.

BEDÜRFNISSE

Sicherheit & Geborgenheit

Sich sicher & geborgen zu fühlen, ist für jeden Menschen notwendig.

Denn erst, wenn du dich sicher fühlst, dich nicht um deine Existenz oder deine Unver­sehrt­heit fürchten musst, kannst du dich wohl­füh­len.

In der Steinzeit war es die halbwegs sichere Höhle. Heut­zu­ta­ge sind es andere Faktoren, die dir Sicher­heit geben.

Welche das bei dir sind, kannst du so überlegen: Wovor hast du Angst, es zu verlieren? Wann würdest du dich nicht sicher fühlen?

Kein Dach über dem Kopf? Job-Verlust?

Die Gebor­gen­heit geht noch ein bisschen weiter, denn du fühlst dich nicht nur sicher (in deinem Zuhause) sondern auch behaglich. Du hast dir deine Sicher­heits­zo­ne gemütlich ein­ge­rich­tet.

Also, Sicher­heit & Gebor­gen­heit sind wesent­li­che Bedürf­nis­se, die du zum Wohl­füh­len brauchst.

Lieben & Geliebt-werden

Jeder möchte geliebt werden. Nicht nur anerkannt & geschätzt, sondern wirklich geliebt. Nicht umsonst gibt es Unmengen an Lie­bes­fil­men & ‑romanen…

Die Liebe ist ein Grund­be­dürf­nis. Von Kindheit an. Und du willst um dei­net­wil­len geliebt werden.

Und hier kann schon viel Pro­ble­ma­ti­sches auf­tau­chen, wenn du als Kind zB nur durch Leistung Liebe bekommen hast. Darauf hast du dir antrai­niert, dass du nur lie­bens­wert bist, wenn du brav bist, Leistung bringst etc.

Das Bedürfnis ist da, du kennst zur Erfüllung aber nur den Weg über Leistung & Gegen­leis­tung. Im Sinne von “Ich liebe dich, wenn du dies tust…”

Eigent­lich solltest du aber geliebt werden, weil du du bist. Und nicht, weil du etwas kannst, etwas tust… Überprüfe dahin­ge­hend, ob du Bedin­gun­gen an dich selbst oder deine/n Partner/in stellst, und deine Liebe davon abhängig machst.

Das wahre Bedürfnis Liebe ist eigent­lich bedin­gungs­los. Und genau so solltest du dich lieben, solltest du andere lieben, solltest du geliebt werden.

Ganz ehrlich, haben wir komplett verlernt. Wir ver­knüp­fen prin­zi­pi­ell Liebe mit (Gegen-)Leistung. Auch bei uns selbst.

Wir sind erst lie­bens­wert, wenn wir dies oder das erreicht haben, gemacht haben, uns ver­bes­sert haben.

Mach folgende Übung:

Setz oder stell dich vor den Spiegel. Schau dir in die Augen. Und sag dir laut: ICH LIEBE DICH, GENAUSO WIE DU JETZT BIST!”

Wird dir am Anfang lächer­lich vorkommen. Wird dir viel­leicht nicht stimmig vorkommen. Und dir werden viel­leicht sogar Gedanken kommen, die dir sagen, das ist nicht wahr.

Sag es dir jeden Tag. Du kannst noch diverse Zusätze hin­zu­fü­gen, wie zB “obwohl du launisch/perfektionistisch/nicht perfekt bist!”

Der Liebe ist es voll­kom­men egal, was du kannst oder nicht kannst. Sie liebt. Und genau daran solltest du dich ori­en­tie­ren. Denn der Mensch hat auch der Liebe schon wieder eine Bewertung verpasst. Aber das ist nur dein Denken!

Die Liebe an sich bewertet nicht. Darum tu du es auch nicht!

Zugehörigkeit & Soziale Interaktion

Jeder Mensch möchte irgendwo dazu gehören. Nicht umsonst bilden sich in der Schule Grüppchen, im Leben Freund­schaf­ten & Gemein­schaf­ten.

Niemand möchte einsam sein. Du auch nicht.

Und am liebsten möchtest du in einer Gemein­schaft mit Gleich­ge­sinn­ten sein. Da fühlst du dich zugehörig. Du bist eine/r von ihnen…mit gleichen Inter­es­sen, Zielen oder Wünschen…

Dieses Bedürfnis hängt auch mit den nächsten zusammen:

Anerkennung, Wertschätzung & Respekt

Wir wollen geschätzt, respek­tiert & anerkannt werden. Ja, genau.

Als wert­vol­les Wesen. Als Teil einer Gemein­schaft. Auch als Mensch, der etwas leistet, der etwas einbringt.

Respekt sollte meiner Meinung nach immer an oberster Stelle stehen. Respekt vor dem Leben. Respekt­vol­ler Umgang ist für mich wesent­lich.

Dich zu respek­tie­ren, als Mensch, als Lebewesen ist bei mir ein Mindest-Standard, unab­hän­gig davon, ob du in meinen Augen etwas leistest oder eben nicht. Ob du mit mir dieselben Werte oder dieselbe Ein­stel­lung teilst oder eben nicht. Respekt hat jeder Mensch verdient!

So, wir wollen aber auch anerkannt werden, für unser Einbringen…egal ob es Gedanken, Ideen, Leis­tun­gen etc. sind.

Aner­ken­nung & Wert­schät­zung sind Bedürf­nis­se, die du erfüllt haben möchtest, damit du dich wohl­fühlst. Sei es in einer Part­ner­schaft, Gemein­schaft, Freund­schaft oder Arbeit.

Gesehen & akzeptiert werden.

Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen unter­schied­li­che Rollen spielen in ihrem Leben. Um in den diversen Gemein­schaf­ten auf jeden Fall anerkannt zu werden. Weil sie glauben, das wird von ihnen erwartet.

Freiheit & Selbstbestimmung

Tiefe Bedürf­nis­se sind Freiheit & Selbst­be­stim­mung. Das Gefühl, über dein Leben selbst zu bestimmen & die Freiheit zu haben, dich zu ent­schei­den, ist einfach ein wesent­li­ches Bedürfnis.

Denk einfach mal an das Gefühl, wenn dir etwas verboten wurde, das für dich normal war. In der Kindheit zB. Oder nehmen wir die momentane Situation her, mit den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen.

Das Gefühl, das du dabei hattest, bestimmte Dinge plötzlich nicht mehr wie gewohnt tun zu können. Wie schnell kamen da bösartige Aussagen in den Social Media Kanälen zum Vorschein? Der große Aufschrei?

Ja, in dem Moment hast du das Gefühl, ein wesent­li­ches Bedürfnis könne nicht erfüllt werden. Eines, das wichtig für uns ist.

Aller­dings bin ich auch hier der Meinung, du solltest bei diesen Dingen & auch bei den Bedürf­nis­sen immer ein wenig tiefer blicken. Die Freiheit, zu ent­schei­den, hast du tag­täg­lich, mit oder ohne Ein­schrän­kun­gen. Denn, du kannst dich jeden Tag ent­schei­den, ob du dich darüber aufregst oder eben nicht…

Das Bedürfnis Freiheit geht viel tiefer & gleichzeitig viel weiter, als wir es mit unserem Verstand begreifen.

Wir haben kör­per­li­che Freiheit ~ Gedan­ken­frei­heit ~ Gefühls­frei­heit ~ Ent­schei­dungs­frei­heit ~ Freiheit zur Selbst­be­stim­mung ~ Glau­bens­frei­heit ~ Freiheit, wo wir leben wollen ~ Freiheit, was wir lernen wollen ~ Freiheit, was wir machen wollen ~ Freiheit, wie wir leben wollen etc.

Wenn du Ein­schrän­kun­gen erlebst, dann überprüfe deine Glau­bens­sät­ze & Denk­mus­ter, denn oftmals hindern diese dich daran, deine wahre Freiheit zu erkennen. Grabe tiefer. Weg von der Ober­flä­che, tief in dein Inneres. Dort findest du deine wahre Freiheit & deine echte Selbst­be­stim­mung!

Entspannung & Anspannung

Ja, auch die Abwechs­lung zwischen Anspan­nung & Ent­span­nung gehört zu unseren Bedürf­nis­sen.

Sonst würden wir unser Leben als verdammt lang­wei­lig ansehen. Ohne Höhe­punk­te. Immer ein gleich­mä­ßi­ges Dahin­plät­schern. Die Jahre würden vergehen & am Ende hätten wir das Gefühl, nicht gelebt zu haben.

Ein Problem gibt es nur dann, wenn die Balance fehlt, also wenn zB zu viel Anspan­nung herrscht ~ wie zB Dauer-Stress. Das kann dann sehr wohl zu Unbehagen oder schlim­me­res führen. Deswegen ist hier auch wieder der Einklang so wichtig ~ die Aus­ge­wo­gen­heit.

Dieses Bedürfnis geht Hand in Hand mit dem nächsten:

Erleben & Erinnerungen schaffen

Genau darum geht es, Erleb­nis­se für unsere Erin­ne­rung zu schaffen. Als Höhe­punk­te & Anhalts­punk­te in unserem Leben. Als wichtige Stationen in unseren Lebens­ab­schnit­ten. Denn genau so unter­tei­len wir unser ganzes Leben. In Abschnit­te, basierend auf unseren Erleb­nis­sen.

Deswegen sind Erleb­nis­se, wie Urlaube, Ausflüge, Sport­ar­ten & besondere Bege­ben­hei­ten so wichtig. Und auch diese Bedürf­nis­se sollten wir uns erfüllen. Denn sonst fühlen wir uns auf Dauer nicht wohl.

Wenn dein Leben zu lang­wei­lig wird, merkst du, wie du immer unglück­li­cher wirst. Weil du die Abwechs­lung zum Alltag brauchst!

Darum gönn dir immer wieder besondere Erleb­nis­se. Tolle Erin­ne­run­gen! Die dir einfach ein gutes Gefühl geben!

Erschaffen & Schaffen

Ja, auch der/die Schöpfer/in zu sein, ist ein Bedürfnis. Dinge zu erschaf­fen & Projekte/Probleme/Herausforderungen zu schaffen, sind notwendig für dein Wohl­be­fin­den.

Dazu gehören auch die Krea­ti­vi­tät & der Erfolg.

Die Krea­ti­vi­tät ist die schöp­fe­ri­sche Kraft. Du erschaffst mit deinen Ideen wun­der­vol­le Dinge ~ es gibt im Grunde keinen Bereich, in dem du nicht kreativ sein kannst. (Denk einfach über deine Grenzen hinaus… und schon bist du mitten drin in deiner Schöp­fer­kraft!)

Und Erfolg ist immer der krönende Abschluss, wenn du etwas erreicht hast.

Das Gefühl, etwas abge­schlos­sen zu haben. Etwas erreicht zu haben. Allein die Glücks­hor­mo­ne, die aus­ge­schüt­tet werden.

Hast du aus­rei­chend Erfolge, geht es dir richtig gut!

Deswegen gibt es von mir immer wieder Tipps, wie du diese tollen Erfolgs­mo­men­te erreichen kannst & davon pro­fi­tierst. (Ich sag nur: Check­lis­ten zum Abhaken!)

Körperliche Bedürfnisse

Logo, die sind natürlich notwendig. Aus­rei­chend Schlaf, Essen & Trinken & Kör­per­kon­takt sind selbst­ver­ständ­lich wesent­li­che Bedürf­nis­se.

Achte auch hier, dass du deinen Körper verstehen lernst, was braucht er, was will er, was tut ihm gut.

Was ist dein perfekter Schlafrhyth­mus? Was braucht dein Körper an Nähr­stof­fen, um topfit zu sein? Welche Lebens­mit­tel tun ihm (& dir) nicht so gut? Wann brauchst du mal wieder eine Umarmung, einen Kuss oder Sex? Worauf hast du Lust?

Denk immer daran: Wenn es deinem Körper gut geht, geht es dir auch gut. Das ist die Balance, die du brauchst!

Selbstverwirklichung

Auch die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung deines wahren Selbst, die Selbst­ver­wirk­li­chung ist ein Bedürfnis. Aller­dings tritt dieses Bedürfnis meist erst in Erschei­nung, wenn die grund­le­gen­den erfüllt sind.

Auch dann kannst du es erst erfüllen. denn erst dann kannst du den Weg dorthin erkennen.

Deinem Leben ein bisschen mehr Sinn verleihen. Das Mehr zu erkennen, hinter das Offen­sicht­li­che zu blicken & deinem Selbst einen weiteren Push zu geben. Über dich hin­aus­zu­wach­sen.

All das kommt dann, wenn du deine grund­le­gen­den Bedürf­nis­se erfüllst, du dich wohl­fühlst & du mit dir & deinen Bedürf­nis­sen im Einklang bist.

Bedürfnisse

Bedürfnisse sind immer vorhanden

Deine Bedürf­nis­se sind da. Daran kannst du nichts rütteln. Aber auf welchem Weg du sie erfüllst, ist, je nachdem welche Denk­mus­ter du hast, unter­schied­lich & kann beizeiten auch der soge­nann­te falsche Weg sein.

Weil du dein Bedürfnis nicht richtig verstehst.

Weil du etwas anderes hin­ein­in­ter­pre­tierst.

Oder weil du einem vor­ge­fer­tig­ten Weg folgst, der dich ziel­stre­big daran vorbei führt.

Du einfach die falsche Strategie anwendest.

Erst, wenn du deine wahren Bedürf­nis­se erkennst & verstehst, kannst du dich wirklich & wahr­haf­tig aufmachen, sie zu deinem Wohl­be­fin­den zu erfüllen. Richtig erfüllen.

Und dann bist du in Balance mit ihnen.

Weil du das Zusam­men­spiel begreifst. Weil du sie tat­säch­lich verstehst ~ und dich verstehst!

Und deswegen beschäf­ti­gen wir uns beim See­len­coa­ching, bei der Selbst­fin­dung & bei der Selbst­lie­be genau mit deinen Bedürf­nis­sen. Weil ihre wahr­haf­ti­ge Erfüllung so wichtig für dich ist.

Damit du dich wirklich wohl fühlst in deiner Haut!

Bedürfnisse

Nur, wenn du deine Bedürf­nis­se wirklich kennst, kannst du sie zu deiner Zufrie­den­heit & deinem Wohl­be­fin­den erfüllen.

Kenne deine Bedürfnisse

Du hast ein Bedürfnis, das erfüllt werden möchte, daraus ent­wi­ckelt sich ein Gefühl & dieses bestimmt dein Handeln.

Bedürfnisse

Eigent­lich wäre es hier absolut klar & ver­ständ­lich: Dein Körper braucht Nahrung, teilt dir das mit Hun­ger­ge­fühl mit & du isst etwas ~ vorrangig etwas, das deinem Körper gut tut, was er jetzt wirklich braucht.

Anhand des Beispiels zeige ich dir gleich ein paar Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen & irr­tüm­li­che Stra­te­gien.

Wenn du zB dein Hun­ger­ge­fühl übergehst (aus Stress…) können sich deine Gefühle wandeln: von Unruhe zu Unzu­frie­den­heit bis hin zu Grant. Diese Gefühle haben jetzt nicht mehr offen­sicht­lich etwas mit deinem Hunger zu tun…

Daher wirst du etwas tun, um deine Unzu­frie­den­heit zu eli­mi­nie­ren. Es kann sein, dass du an Essen zuletzt denkst, sondern in alle möglichen Rich­tun­gen denkst, wie du deine Unzu­frie­den­heit loswirst (Einkaufen, Fernsehen, Alkohol etc.).

Es kann aber auch sein, dass du dir ganz einfach viele Süßig­kei­ten gönnst, was jetzt eigent­lich nicht das ist, was dein Körper braucht, wenn er dir Hunger aufzeigt (eigent­lich braucht er lang­an­hal­ten­de Energie)…

Gefühle zeigen dir, was du brauchst.

Gefühle sind also ein guter Indikator für deine Bedürf­nis­se. Sie geben dir die ent­spre­chen­de Info, was du brauchst bzw. was dir fehlt.

Also, wenn du deine Gefühle gut kennst & weißt, was sie dir mitteilen wollen, kannst du auch deine Bedürf­nis­se dahinter erkennen.

Denk immer daran, deine Bedürf­nis­se steuern unbewusst dein Denken & Handeln. Wenn du sie aller­dings kennst, sie richtig erfüllst, dann fühlst du dich nicht nur Wohl, sondern du bist generell aus­ge­gli­che­ner & ent­spann­ter.

Hier geht es zu meinem aktuellen Lieb­lings­ar­ti­kel:

Wenn du deine Bedürfnisse nicht kennst…

Wenn du keine Ver­bin­dung zu deinen Gefühlen hast, sie nicht passend zu ordnen kannst, dann wirst du sie falsch inter­pre­tie­ren. Und damit auch deine Bedürf­nis­se.

Diese Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on führt meist zu falschen Stra­te­gien in der Erfüllung der Bedürf­nis­se. Bzw. wird meistens nicht das Bedürfnis gestillt, sondern lediglich das vor­herr­schen­de Gefühl. Nämlich jenes Gefühl, das du kennst. Jedoch nicht das eigent­li­che Bedürfnis dahinter.

Das führt sehr oft in die falsche Richtung, wie zB in Ablen­kun­gen oder sogar Sucht­ver­hal­ten.

Beispiel:

Du emp­fin­dest ständige Unzu­frie­den­heit & kannst diese durch kurz­fris­tig durch Ablenkung (Com­pu­ter­spie­le, Einkaufen, Fernsehen, etc.) besei­ti­gen. Diese Ablen­kun­gen geben dir zeit­wei­lig ein gutes Gefühl. Also bleibst du dran, machst diese Dinge weiter, weil du denkst, das hilft dir, deine Unzu­frie­den­heit zu über­win­den.

Jedoch wird dein tief sitzendes Bedürfnis nicht dadurch gestillt, d.h. deine Unzu­frie­den­heit wird stärker. Dadurch ver­stärkst du deine Maßnahmen… Und du legst schon ein typisches Sucht­ver­hal­ten an den Tag. Weil du überhaupt keine Ahnung hast, dass es eigent­lich ein Bedürfnis ist, das du nicht kennst, welches du erfüllen solltest.

Weil du die Gefühle falsch inter­pre­tierst…

Wenn du her­aus­fin­dest, was dir dein Gefühl mitteilen möchte, um dein Bedürfnis zu erfüllen, dann kommst du aus deiner Unzu­frie­den­heit heraus.

Dein Weg zu deinen Bedürfnissen

…führt über deine Gefühle!

Darum lerne deine Gefühle kennen, um deine Bedürf­nis­se zu kennen.

Und das geht nur mit regel­mä­ßi­ger Acht­sam­keit.

Nimm dir mehrmals täglich Zeit, dich selbst zu spüren. Dich selbst wahr­zu­neh­men. Deine Gefühle wahr­zu­neh­men. Und deine Bedürf­nis­se dahinter zu erkennen.

Es reicht, wenn du gerade etwas All­täg­li­ches tust, dass du einen Moment inne­hältst & dich selbst in diesem Moment spürst.

Wenn du das Frühstück richtest oder isst. Auf dem Weg zur Arbeit. Zwi­schen­durch bei deiner Arbeit. Beim Mit­tag­essen. Im Haushalt. Beim Sport.

Einfach mal die Augen schließen & spüren.

Wie geht es dir?

Was fühlst du gerade?

Wie fühlt es sich an?

Was brauche ich jetzt, um mich gut zu fühlen?

Du kannst das immer & überall machen. Du brauchst keinen spe­zi­el­len Ort oder ein Date mit dir. Immer wieder ein paar Sekunden bis Minuten.

Dich selbst spüren. Auf dich achten. Und deine Gefühle wahr­neh­men. Damit deine Bedürf­nis­se kennen lernen. Und die richtige Strategie zum Erfüllen finden, die, die zum wirk­li­chen Wohl­füh­len führt.

Wie immer ist es ein Prozess. Je nachdem wie lange du bereits deine Gefühle unter­drückst, deine Bedürf­nis­se viel­leicht miss­ver­stehst, kann es auch seine Zeit dauern, bis du soweit bist & alles klar erkennen kannst.

Aber bitte gib dir diese Zeit. Lerne dich kennen. Und sorge für dein Wohl­be­fin­den.

Denn das ist es, was dein Leben & dich frei & glücklich macht.
Bedürfnisse

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick gewähren.

Wenn du deine Bedürf­nis­se wirklich verstehen möchtest und den richtigen Weg für dich für deren Erfüllung finden möchtest, dann empfehle ich dir mein SOUL TALK COACHING, in dem wir gemeinsam deinen Weg finden & gehen.

Wie immer gilt: Nimm dir mit, was stimmig & brauchbar für dich ist!
Alles Liebe, Daniela

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Ich bin Danielaspi­ri­tu­el­ler See­len­coach | Ent­wick­le­rin des SOUL TALK & COACHING

Meine Vision ist es, dir deinen eigenen Weg zu deinem glück­li­chen, erfüllten & freien Leben zu zeigen ~ und zwar in wun­der­vol­ler Balance von Verstand, Herz & Seele!


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