Vom Einlassen und Zulassen | #PortaltagEnergien

Einlassen & Zulassen…

Lass dich darauf ein!
Lass die Gefühle zu!

… liest du bei mir ständig. Auch heute habe ich in meinen E‑Mails & Bot­schaf­ten wieder diese Sätze eingebaut.

Da habe ich mir doch gedacht, ich schreibe mal kurz darüber.
Damit dir ganz klar ist, was ich eigent­lich damit meine. Also, besei­ti­gen wir sämtliche Unklar­hei­ten & sprechen Tacheles:

einlassen & zulassen

Einlassen & Zulassen

Auf die Energie einlassen. Auf das Thema einlassen. Die Gefühle zulassen.

Dieses Einlassen heißt eigent­lich nur, dass du ganz bewusst hin­schaust, hinhörst & hinfühlst. Es heißt, nicht abwürgen, ver­drän­gen oder ignorieren.


Beim Einlassen lässt du genau das zu, was gerade in dir geschieht. Es ist okay, was sich in dir bewegt. Es muss jetzt so sein. Es ist richtig so.
Weil dieses Thema, dieses Gefühl, gerade jetzt gesehen & gefühlt werden möchte. Weil etwas genau das angeregt hat. 

Bei den Por­t­al­ta­gen zB ist es die Tages­ener­gie, die in dir etwas Bestimm­tes auslöst. Ein Thema aktiviert, das du viel­leicht schon lange verdrängt hast.
Ein Gefühl zB. Ein Gefühl wie Wut. Auf­ge­wach­sen bist du viel­leicht auch mit dem Glau­bens­satz, Wut hat man nicht zu fühlen ~ das ist ein schlech­tes Gefühl. Tut man nicht. Hat man nicht.

Und genau diese Wut hast du dein Leben lang verdrängt. Genau heute (nehmen wir an, es ist Portaltag) kommt diese Wut hervor. Bei etwas ganz Simplen im Alltag. 

Der richtige Umgang damit ist: Zulassen & Einlassen! Ja, genau.

Und bevor du mir mit dem Argument kommst: “Ich kann ja jetzt in der Arbeit nicht wütend her­um­schrei­en!” ~ Das ist schon klar ~ Höf­lich­keit, Respekt & ange­pass­tes Verhalten an Arbeits­be­din­gun­gen verstehe ich & respek­tie­re ich natürlich. ? In diesem Fall empfehle ich dir einfach kurz mit deiner Wut zu sprechen & ihr dabei zu ver­spre­chen, dass du dich später am Tag, wenn ihr beide alleine seid, ihr widmest. Ausschließlich.

Und genau das solltest du dann auch unbedingt tun. Da kommt dann das Einlassen & Zulassen. 

Dafür bieten sich ruhige 20 Minuten ganz alleine mit dir an deinem Rück­zugs­ort an. In dieser Zeit kannst du deine Wut dann her­vor­ho­len. Ihr den Raum geben, den sie bean­sprucht. Ihr zuhören, was sie dir eigent­lich sagen will. 

Denn, jedes Gefühl & jedes Thema hat eine Botschaft für dich. Oftmals einfach nur, dass du deine Gefühle zu lange verdrängt hast ~ und wenn du deine Gefühle dämpfst, wirst du auch die positiven niemals in vollem Umfang ausleben können. Manchmal macht es dich auf unver­söhn­ten Schmerz auf­merk­sam. Und manchmal erblickst du deine Grenzen & Blockaden dadurch.

Aber all das dient dir dazu, zu erkennen, daraus zu lernen & dich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Näher zu dir selbst & deinem wahren Selbst (deinem Wesens­kern) zu kommen. Zu deinen Bedürf­nis­sen. Zu deinen Träumen & Sehn­süch­ten. Einfach zu dem, was du brauchst, um dein glück­li­ches Leben zu leben. Um deine Selbst­be­stim­mung zu leben.

einlassen & zulassen & leben

Einlassen & Zulassen

Es ist für viele Menschen schwer, ihre Gefühle tat­säch­lich zuzu­las­sen. Sie zu fühlen. Sich selbst zu spüren.

Aber, wenn du die Por­t­al­ta­ge & ihre Energie für dich nutzen möchtest ~ und für deine Selbst­ent­fal­tung, Selbst­be­stim­mung, Selbst­ver­wirk­li­chung ~, dann kommst du nicht umhin, all das zu fühlen, was es zu fühlen gibt. Und damit im Einklang zu sein. Deine Gefühle anzu­er­ken­nen, anzu­neh­men & wahr­haf­tig zu leben.

Und auch auf deine inneren Themen zu blicken. Sie bewusst wahr­zu­neh­men & für dich selbst zu ver­ar­bei­ten ~ alte Wunden zu heilen, Schmerz liebevoll zu versorgen, Vergebung & Ver­söh­nung zu üben, dich selbst nicht zu ver­ur­tei­len sondern anzu­neh­men. Liebe zu ent­wi­ckeln ~ für dich selbst & all deine Gefühle. Liebe für all deine Facetten zu empfinden.

3 Schritte | einlassen & zulassen

Meine typischen 3 Schritte | Einlassen & Zulassen:

Erkennen

Erkenne, dass es momentan so ist, wie es ist. Du spürst das Thema. Du fühlst das Gefühl.
Erkenne den Zweck dahinter. Und es steckt immer ein Sinn darin, glaub mir das!

Wenn du die Wich­tig­keit darin erkennen kannst, dann bist du schon auf dem Weg zum 2. Schritt…

Akzeptieren = Annehmen

Nimm an, dass es so ist. Akzep­tie­re dein Gefühl. Akzep­tie­re dein Thema ~ und den Sinn dahinter. Wenn du annehmen kannst, dass es sinnvoll ist, dass es dir hilft & dich wei­ter­bringt, dann bist du schon auf dem Weg zum nächsten Schritt…

Loslassen

Lass den Kampf gegen das Thema, das Gefühl & gegen dich selbst los. Höre auf, zu hadern, jammern, sempern. Höre auf, dich zu ver­ur­tei­len. Und höre auf, dich durch Ver­drän­gung “ver­bes­sern” zu wollen. 

Wenn du das geschafft hast, dann bist im Reinen ~ mit dir, deinem Thema & deinen Gefühlen. Dann bist du in wun­der­vol­ler Balance ~ in Harmonie mit dir selbst.

Und genau das ist dann der Erfolg des Ein­las­sens & Zulassens!

Kleiner Exkurs: Was passiert, wenn wir Gefühle & Themen verdrängen

Du hast viel­leicht schon mal etwas vom Muskel-Gedächt­nis gehört… Unsere Gefühle werden im Körper abge­spei­chert. Nicht nur im Gehirn. Nein, auch im Körper. (Deswegen poche ich auch immer auf das ganz­heit­li­che Vorgehen ~ anders funk­tio­niert es halt einfach nicht! ?Wir sind komplexe Wesen, die aus vielen zusam­men­spie­len­den Facetten bestehen.)

Gehirn & Körper sind darauf ausgelegt & pro­gram­miert, Gefühle aus­zu­drü­cken. Wenn du das jetzt unter­bin­dest, indem du bestimmte Gefühle ver­drängst, dann treten sie irgend­wann als kör­per­li­che Reaktion auf & es entsteht die Ver­span­nung in einem bestimm­ten Teil deines Körpers. 

Eigent­lich ist es dringend notwendig, Gefühle aus­zu­drü­cken ~ denke bitte an den Säbel­zahn­ti­ger & den Höh­len­men­schen: Angst = Gefühl ~ Flucht = kör­per­li­cher Ausdruck. Nur damit du den Zusam­men­hang verstehst…

Über Gefühle habe ich ja schon aus­führ­lich geschrie­ben. Und auch, dass jedes Gefühl seine Berech­ti­gung hat. Wenn wir sie nicht fühlen sollten, dann wären doch weder Gehirn noch Körper darauf ausgelegt, nicht wahr?

Und doch ist es so. Wir fühlen. Wir spüren. Wir leben. Und wir haben die ganze Palette an Gefühlen in uns zur Verfügung. 

Außerdem, wer hat eigent­lich das Recht, dir deine Gefühle zu verbieten? NIEMAND!
Hätten wir das also auch geklärt. ?

Zusammenfassend:

Der einzige richtige Umgang mit Gefühlen ist der: Zulassen, einlassen & leben!

Daher spüre in dich hinein & lass deine Gefühle zu dir sprechen. V.a. wenn sie so intensiv an Por­t­al­ta­gen her­vor­bre­chen ~ dann wird es nämlich höchste Zeit, sie bewusst wahrzunehmen. 

Bedenke, an Por­t­al­ta­gen hast du einen viel besseren Zugang zu dir selbst. Du kannst mehr wahr­neh­men ~ mehr spüren. Die Energien sind wun­der­voll mit dir verwoben ~ an diesen Tagen kannst du das viel besser spüren. Und diese Energien haben die Aufgabe, das in dir zu bewegen, was du gerade erkennen sollst. Welches Thema gerade gesehen & ver­ar­bei­ten werden sollte ~ weil du bereit dafür bist. Es kommt immer alles zum richtigen Zeitpunkt!

Und genau das spricht auch dafür, dass du dich ganz einfach darauf einlassen solltest! 

Also, nimm dir besonders an diesen Tagen aus­rei­chend Zeit für dich selbst. Um das zu spüren, was gefühlt werden will. Um das zu fühlen, was gerade von dir gesehen werden will. Und, um ganz einfach dir selbst & deinen Gefühlen die ent­spre­chen­de Wert­schät­zung entgegen zu bringen. 

Denn, dich damit zu beschäf­ti­gen, auf­merk­sam zuzuhören & es ganz bewusst zu achten, ist einfach Aner­ken­nung & Wert­schät­zung. Und das ist Respekt. Solltest du dir selbst ent­ge­gen­brin­gen, nur so am Rande! ?

Wertschätzung | einlassen & zulassen

Abschluss:

Dich ein­zu­las­sen auf die Energien, Themen, Gefühle, ist deine eigene Wert­schät­zung. Nimm dich wichtig & nimm dir Zeit dafür. Dein Geist, dein Körper, dein Herz & deine Seele werden es dir danken ~ ebenso dein Unter­be­wusst­sein. (Und das kann groß­ar­ti­ge Folgen für dich haben!)

Ach ja, je mehr du lernst, dich auf deine Gefühle ein­zu­las­sen, umso gelas­se­ner, glück­li­cher & zufrie­de­ner wirst du in deinem Leben sein.
Ist doch eines deiner Ziele, nicht wahr?

Wie immer gilt: Nimm dir mit, was für dich stimmig & brauchbar ist!

Alles Liebe, Daniela

Kleiner Tipp: