Wie du es schaffst, über die Vergangenheit hinwegzukommen

Ich habe mich in den letzten Wochen sehr mit der Aus­söh­nung mit meiner Ver­gan­gen­heit beschäf­tigt - irgendwie ja passend zum Abschluss des alten Jahres…

Dass Loslassen von Altlasten wichtig für das Wei­ter­kom­men ist, habe ich ja bereits mehrfach erwähnt. 😊
Ein wichtiger Teil davon ist die Ver­söh­nung mit alten Situa­tio­nen, Menschen und Gefühlen.

Wie du dich mit deiner Ver­gan­gen­heit versöhnst:

Jeder von uns hatte in der Ver­gan­gen­heit mit Situa­tio­nen zu kämpfen, die einem, selbst Jahre danach, noch immer in Gedanken her­um­geis­tern, die einen einfach nicht loslassen wollen.

Die Menschen gehen damit unterschiedlich um.

Die einen nehmen dies gelassen hin, sind damit bereits im Reinen — sind sozusagen unbe­las­tet. Sie sind bereits versöhnt. 🤗

Dann gibt es die Art Menschen, die versuchen, diese Dinge weg­zu­schie­ben, zu ver­drän­gen. Sie wollen diese tief in sich begraben und vergessen.

Dies funk­tio­niert nur manchmal und v.a. nur kurz­fris­tig. Denn irgend­wann tauchen diese Emotionen uner­war­tet auf und treffen dich mit voller Wucht! Bumm! K.O. in der ersten Runde! 🤕

Aber dann gibt es auch diese Menschen, die an ihrer Ver­gan­gen­heit mit aller Gewalt fest­hal­ten. Bei jeder Gele­gen­heit wärmen sie die alten Geschich­ten auf, schaffen es, bei jedem x‑beliebigen Thema, das Ver­gan­ge­ne wieder her­vor­zu­ho­len.

Sie klammern sich an ihre Ver­gan­gen­heit wie an einen Felsen, den sie irr­tüm­lich als Ret­tungs­ring halten, ohne dass ihnen eigent­lich bewusst ist, dass sie genau dieser Felsen in die Tiefe zieht… 😕

Also, söhne dich mit deiner Ver­gan­gen­heit aus. Ich weiß, dass das oftmals nicht leicht ist. Schließ­lich hängen viele Emotionen daran, viele davon wurden im Laufe der Zeit auch noch brav von uns gefüttert und damit hat sich ganz viel Ballast dazu­ge­sellt.


Was ist das Ziel, wenn wir uns mit unserer Vergangenheit versöhnen?

Wenn du in Zukunft an diese alten Situa­tio­nen denken wirst, wirst du dank Ver­söh­nung nicht mehr deiner ganzen Palette an Gefühlen aus­ge­lie­fert werden. Du kannst die Ver­gan­gen­heit neutral betrach­ten, der Schmerz ist weg und es belastet dich nicht mehr. Du bist frei und kannst beschwingt wei­ter­ge­hen…in deine Zukunft…ohne hin­der­li­chen Fels­klum­pen am Bein…

Jetzt willst du sicher die Anleitung dazu… 😉

Meine persönliche Methode

Start ist — wie immer — eine Medi­ta­ti­on, damit ich voll­kom­men entspannt bin und in die Tiefe gehen kann.

Dann setze ich mich mit dem jewei­li­gen Thema aus­ein­an­der, ich rufe die Situation mit all ihren Gefühlen hervor. Ich lasse die Emotionen richtig groß werden. Schließ­lich haben sie ein Recht darauf, ausgelebt zu werden…

Ich fange an, mich mit ihnen zu unter­hal­ten (ja, ich rede mit ihnen).

Hierbei geht es darum, ihnen ihren Wert zuzu­ge­ste­hen, sie zu achten und zu respek­tie­ren. Ihr Schicksal zu achten. Sie sind ein Teil von uns. Im Grunde ein wesent­li­cher Teil, denn schließ­lich empfinden wir sie deshalb so, weil wir so sind, wie wir sind. Sie gehören einfach zu uns. Und das gilt es, zu akzep­tie­ren — und ihnen mit­zu­tei­len.

Manchmal ist es auch notwendig, einfach zu erkennen, dass ich damals gar nicht anders hätte handeln können. Und zwar nicht auf Ver­stan­des­ebe­ne, sondern während ich mit meinem Unter­be­wusst­sein verbunden bin.

Ich beschäf­ti­ge mich solange mit meinen Gefühlen, bis ich merke, wie Frieden einkehrt. Die Emotionen flauen ab, ich werde ruhiger und gelas­se­ner.

Und dann sehe ich wie ein fried­vol­les, weißes Licht in mich einfließt, das sich in meinem Körper und meinem Ener­gie­feld aus­brei­tet, bis ich ganz erfüllt bin. Für mich ist dann die Aus­söh­nung mit dieser Situation abge­schlos­sen. Manchmal nehme ich dann einfach die nächste her…und so weiter.

Ich habe mich so durch meine gesamte Ver­gan­gen­heit gear­bei­tet. Von der Emp­fäng­nis über die Kindheit bis zu meiner Gegenwart. Was an Situa­tio­nen und Themen aufkam, wurde von mir gelöst, versöhnt und in Frieden gebracht.

Zum Ver­söh­nungs-Ritual mit geführter Medi­ta­ti­on

Manchmal kann es sein, dass das einfache Auf­ar­bei­ten von bestimm­ten Situa­tio­nen nicht ganz ausreicht.

Dafür gibt es die Erweiterung meiner Methode.

Alternatives Ende

Da ist es manchmal von Vorteil, wenn du alter­na­ti­ve Varianten durch­spielst… was hätte anders sein sollen?
Stell dir vor, diese damalige Situation wäre anders verlaufen… verändere die Geschich­te, entwickle ein positives Ende. Und dann verbinde dich mit dem positiven Gefühl.

Du ver­än­derst damit die emo­tio­na­le Erin­ne­rung an das ver­gan­ge­ne Geschehen — und damit die Aus­wir­kung auf dein heutiges Ich.

Diese Methode ist nicht ganz leicht und erfordert einiges an Übung, da du das eigent­lich Gesche­he­ne wie einen Film betrach­ten sollst, den du sozusagen umschreibst. Wenn du dann die ver­än­der­te Geschich­te durch­spielst, solltest du in der Lage sein, dich direkt hin­ein­zu­den­ken und alles wirklich emotional anders zu erleben.

Hierfür kann ich dir gerne meine Hilfe als Seelen-Coach anbieten. Im Rahmen einer ener­ge­ti­schen Sitzung können wir das gerne gemeinsam erar­bei­ten. (Kontakt)

Wie immer hoffe ich, dir mit meinen Tipps etwas geholfen oder dir zumindest pro­duk­ti­ven Input geliefert zu haben.
Bei Fragen scheue dich nicht, mich zu kon­tak­tie­ren. Sich mit der Ver­gan­gen­heit versöhnen, ist ja nicht gerade das ein­fachs­te Thema… 😉

Alles Liebe,

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