Wieso du nicht immer fröhlich sein musst!

Pfeif drauf! Wieso du nicht immer fröhlich sein musst!

Hörst du auch immer wieder diese Sprüche: Lächle doch mehr! Du musst doch positiv denken!

Also, ganz ehrlich, ich kann die nicht mehr hören.

Also, pfeif drauf!

Hier erfährst du meine 3 Gründe, wieso du auf solche Sprüche pfeifen kannst!

Und zum Schluss habe ich noch einen Bonus für dich: 3 ultimative Wege zum Ausleben deiner Gefühle!

Mal abgesehen davon, dass ich es nicht leiden kann, wenn ich das Gefühl habe, jemand möchte mir etwas vorschreiben. Meine Emotionen gehören mir – die guten wie die weniger guten. Und welche ich gerade auslebe, liegt doch eindeutig an mir! ?

Bei mir kommt dann noch hinzu, da ich ja spirituell bin und mich und mein Selbst weiterentwickle, wird anscheinend erwartet, dass ich supa-dupa-glücklich herumhüpfe – mit einem Mega-Dauer-Lächeln im Gesicht. Immer!

Nun ja, wer in der Welt mit offenen Augen herumgeht, weiß, dass sicher nicht alles Eitel-Wonne-Sonnenschein ist. Und dass jeder Mensch – auch du und ich – mit jeweiligen Problemen und Herausforderungen zu kämpfen hat.

Deswegen biete ich ja auch mein Seelencoaching an…

Also, wieso ist es okay, schlecht drauf zu sein?

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab – du hast gute und weniger gute und sogar schlechte Erlebnisse.

Du machst Tag für Tag Erfahrungen. Und ja, wie du diese wahrnimmst liegt an deiner inneren Einstellung. Alles deine persönliche Definition und Bewertung!

Wenn du eine durchwegs positive Grundeinstellung hast, dann bewertest du deine Erfahrungen anders – natürlich positiver. Ist logisch, oder?

Diese positive Lebenseinstellung hilft dir selbstverständlich, viel besser & leichter mit Herausforderungen umzugehen. Probleme zu bewältigen und einfach mit mehr Lächeln durch die Welt zu laufen. Von selbst!

Aber trotz einer wundervollen, positiven Einstellung kannst du schlechte Tage haben.

Solche, die mit dem sprichwörtlichen falschen Fuß anfangen – dann läuft es halt nicht reibungslos. Oder du stehst vor Entscheidungen, die dir Kopfzerbrechen machen.

Oder, oder…

Es gibt gute Gründe, warum du mal nicht mit einem breiten Grinsen umherlaufen wirst bzw. musst.

Also, pfeif drauf!

Mein Rat an dich: Leb sie aus!

Ja, du hast richtig gelesen!

Lebe diese Gefühle aus!

Ich habe aufgrund meiner spirituellen Arbeit eine durchwegs positive Lebenseinstellung. Doch auch ich bin mal schlecht drauf, zB weil etwas nicht so läuft, wie ich es will, weil ich mich über etwas geärgert habe etc. Dann lass ich diese Gefühle raus!

Und das tut richtig gut!

Diese (von uns negativ bewerteten) Gefühle sind nämlich ebenfalls ein Teil unserer Persönlichkeit. Und sie haben einen Zweck!

Und hier sind meine Gründe, warum du auf lächerliche Sprüche zum Thema Dauer-Grinsen pfeifen solltest:

#1 Alle Gefühle haben einen Nutzen!

Du glaubst mir nicht?

Dann lies weiter…

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wieso wir eigentlich Gefühle haben?

Gefühle sollen uns helfen, Erfahrungen zu beurteilen, Entscheidungen zu treffen, Bindungen aufzubauen, Zusammenhänge herzustellen, Erlebnisse kategorisiert abzuspeichern und Probleme zu lösen. Sie sollen uns motivieren, unser Gedächtnis stärken und sie wirken auf unser Immunsystem ein.

Unsere Gefühle beeinflussen im Grunde alles, was wir denken, woran wir uns erinnern. Durch sie bewerten wir uns, unser Umfeld und unsere ganzen Erlebnisse. Erinnerungen, die mit starken Gefühlen einhergingen, bleiben uns weit stärker im Gedächtnis – sind auch schneller abrufbar. Und sie helfen uns somit bei Entscheidungen und beim Lösen von Problemen.

Alles in allem haben unsere Gefühl viele Aufgaben.

Und zwar ALLE GEFÜHLE!

Ich bin ehrlich kein Fan von dieser rigorosen, schwarz-weiß Einteilung in gute und schlechte Gefühle.

Denn im Endeffekt kommt es nicht auf die Bewertung des Gefühls an sich an, sondern darauf, wie du als Mensch damit umgehst. Welche Auswirkungen du damit auf andere hast!

Außerdem haben alle Gefühle, unabhängig von unserer Bewertung, einen Nutzen!

Auch deine weniger guten Gefühle!

Mal abgesehen davon, dass sie dir helfen vorsichtig zu sein, bei Lösungen und Entscheidungen behilflich sein können, zeigen sie dir auch auf, wo du noch unversöhnte/verletzte Anteile hast.

Sie können dich zum Nachdenken anregen. Zum In-dich-hinein-Hören. Dich näher zu dir selbst bringen.

Wenn du auch deine weniger guten Gefühle achtest und respektierst, wirst du dich selbst besser kennenlernen. Du findest deine verletzten Anteile und kannst sie versöhnen.

Hier findest du mehr dazu:

Du bist ein komplexer Mensch – mit einer riesengroßen Palette an Gefühlen.

Wieso solltest du selektieren?

Warum nicht alles ausleben?

Wieso solltest du dich selbst schon wieder beschränken, begrenzen?

Pfeif drauf!

Nutze die Möglichkeiten, die dir deine Gefühle aufzeigen! Hör in dich hinein! Lerne dich kennen!

Wenn du weinen willst, tu es!

Wenn du dich ärgerst, lass es raus!

Du bist grummelig? Na, und?

Wenn du Angst hast, gestehe sie dir ein!

#2 Runterschlucken und brav lächeln bringt dich kein Stück weiter!

Im Gegenteil: es wirft dich um Längen zurück!

Denn damit verdrängst du deine Gefühle nur! Du schiebst sie weg, begräbst sie tief in dir, kehrst sie unter den Teppich…

So tun als ob sie nicht existieren – das funktioniert nicht! Darum: Pfeif drauf!

Eines Tages kommen sie hoch und treffen dich – wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht! Bämm!

Und in dem Moment hast du absolut keine Kontrolle mehr… du bist ihnen ausgeliefert. Und da wieder rauskommen ist verdammt schwer! (siehe auch *Warnung/Extreme)

Besser, du lebst sie gleich aus und spürst nach, was dein Thema dahinter ist, welche deiner Anteile verletzt sind.

Denn, wenn du das weißt, kannst du das Thema aufarbeiten und alles versöhnen.

Der ultimative Vorteil dabei?

Wenn du dich mit diesem Gefühl, Thema, Anteil versöhnt hast, reagierst du in Zukunft gelassener – und zwar von selbst!

Na, indem du nicht immer fröhlich bist, wirst du fröhlicher!

Paradox, ich weiß! Aber es ist so!

#3 Ich bin ich – du bist du!

Du bist ein einzigartiger & wundervoller Mensch!

Alle deinen Erlebnisse, deine Erfahrungen, deine Gefühle, deine Erkenntnisse, Gaben und Talente machen dich zu dem Menschen, der du bist! Unvergleichlich, einmalig!

Und das Wesentliche sind deine Gefühle: sie sind Teil deines Fundaments, sie sind der Mörtel, der deine Wände zusammenhält und sie sind deine persönliche Inneneinrichtung.

Alle deine Bewertungen, Einteilungen, Erinnerungen basieren auf ihnen.

Wer hat das Recht, dir vorzuschreiben, wer du sein sollst? Wie du fühlen sollst?

Ich weiß, von klein auf wird dir eingetrichtert, welche Gefühle in Ordnung sind und welche du gefälligst zu vermeiden hast… Und, dass Gefühle zeigen sowieso nicht richtig ist…

So ein Schwachsinn!

Du bist erwachsen! Bilde dir deine eigene Meinung!

Du allein entscheidest, wer du bist und wer du sein willst!

Es sind schließlich deine Gefühle!

Steh zu dir selbst! Du bist wundervoll so wie du bist! Du brauchst dich nicht zu verstecken – oder deine Gefühle!

Also pfeif drauf, was andere dir einreden wollen!

Kleine Warnung von mir

#1 Extreme

Wenn du zu Extremen neigst, dann bitte ich dich um Vorsicht beim Ausleben. Denn dann kann es vorkommen, dass du dich zu sehr hineinsteigerst. Das ist natürlich kontraproduktiv!

Weder Gefühle verweigern noch hineinsteigern ist sinnvoll!

Beim Ausleben deiner Gefühle ist natürlich wichtig, dass du dich darin nicht verlierst.

Wenn du also selber weißt, dass du dich gerne in deine Gefühle hineinsteigerst, dann habe ich folgenden Tipp für dich:

Mein Tipp

Leg dir eine Notfall-Maßnahme zu:
  1. Halt inne! Sag dir selbst STOPP!
  2. Atme tief ein, halte den Atem kurz und atme ganz lang aus! Wiederhole dies ca. 10 bis 15 Mal.
  3. Leg dir ein Mantra zu, das dir zu Ruhe & Gelassenheit verhilft.

Vergiss aber bitte nicht, deine Gefühle im Rahmen des Versöhnungs-Rituals dann doch noch auszuleben und zu versöhnen. Sonst fängst du an, sie zu verdrängen – und dass das nicht funktioniert, weißt du ja schon.

#2 Einfühlung

Ich denke, es versteht sich von selbst, dass du deine Gefühle nicht an deinen Mitmenschen auslassen sollst.

Deine Gefühle ausleben bedeutet nicht, dass du damit andere verletzen darfst.

Auch dein Gegenüber hat Gefühle! Vergiss das nicht!

Es geht hierbei wirklich darum, dass du dich und deine Gefühle kennenlernst und lebst. Es geht um dein Inneres!

#3 Effekt

Unterschätze bitte nicht den positiven Effekt mit dem Achten deiner Gefühle!

Wenn du dich regelmäßig mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, sie respektierst und achtest, wirst du dich persönlich weiterentwickeln und eine positivere Grundeinstellung bekommen!

Du wirst dir selbst näher kommen! Dich selbst besser wertschätzen und achten! Du wirst deine innere Stimme hören!

Mit der Zeit wirst du ein leichteres & besseres Leben führen – mit einer positiven Grundeinstellung! Selbstbewusst und mit dir selbst im Einklang!

Pfeif drauf, was andere sagen!

Bonus

Was, wenn du dir schwer tust, deine Gefühle zu zeigen? Sie in Worte zu fassen, zu beschreiben?

Hier gebe ich dir ein paar Tipps, wie du lernst, dich mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen und sie auszudrücken.

#1 Tanzen

Musik aufdrehen und einfach drauflostanzen! Shaken, Hüpfen, Drehen – was dir in den Sinn kommt. Was dir dein momentanes Gefühl sagt!

Übertrage deine Emotionen direkt in deinen Körper! Und der lebt sie dann aus!

Du hast dich geärgert? Box- und Kick-Bewegungen helfen mir dann immer…

Du bist traurig? Dann umarme dich während des Tanzens – halt dich fest! Wirkt Wunder!

#2 Schreiben oder Malen

Schreib einfach drauflos – ob du einen Brief, eine Geschichte oder eine Liste, vollkommen egal. Was dir mehr liegt und was deine Gefühle gerade wollen!

Denk am besten gar nicht nach, sondern schreib einfach! Zettel her und los geht’s!

Oder du fängst an, deine Gefühle zu malen – je nachdem wie kreativ du bist.
Abstrakt oder Porträt, bunt oder schwarz-weiß… Buntstifte, Aquarellfarben, Kohle etc.

Lass deiner Kreativität und deinen Gefühlen freien Lauf!

Oder du kombinierst einfach beides!

Es bleibt vollkommen dir überlassen!

#3 Activity

Du kennst sicher das Spiel Activity: da musst du Begriffe entweder pantomimisch, zeichnerisch oder durch verbales Beschreiben darstellen und dein Partner muss diese dann erraten.

So, setze das jetzt für deine Gefühle um.

Show them! Zeig sie!

Ich persönlich empfehle dir hierbei einen Partner.

Gleich wie beim Spiel, musst du deinem Partner dein Gefühl auf eine der drei Arten mitteilen und er soll es erraten.

Das hilft dir dabei, deine Gefühle besser zu erkennen und zu beschreiben, zu definieren. Dir selbst näher zu kommen.

Und als positiven Nebeneffekt hast du eine bessere Kommunikation mit deinem Partner, das verbindet. ?

Du kannst natürlich auch ohne Partner deine Gefühle mittels den 3 Darstellungsmethoden ausleben. Wie es dir lieber ist!

Du entscheidest!

Pfeif drauf!

Also, lebe deine Gefühle, lebe dein Leben! Und lerne dich wirklich kennen!

Wie immer gilt, nimm dir mit, was für dich stimmig und brauchbar ist!

Alles Liebe, Daniela

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