Rückzug ist meine bevorzugte Strategie

Momentan ist es wieder sehr laut! Von allen Seiten “schreien” die Menschen mich an…
Egal, wo ich hinblicke ~ Lärm. “Sieh her! Ich will…!” “Ich biete dir…” “Nein, zu mir her­schau­en…!” “Jetzt noch das Jahr her­um­rei­ßen!”
“Jetzt noch dem Virus­/­Lock­down/­Scheiß-Jahr eins auswischen…!”

So tönt es von überall her… Es ist mir eindeutig zu viel. 

Ganz ehrlich. Jeder 3. Post auf Social Media ist Werbung. Werbung, die mir lautstark noch schnell etwas verkaufen will.
Daneben die Posts von den Menschen, die sich maßlos über das letzte Jahr aufregen. Es gibt 2 Lager & beide bekriegen sich lautstark.
Und, ganz ehrlich, die wenigsten denken über ihre eigene Nasen­spit­ze hinaus…

Und, ja, damit meine ich auch die Werbetreibenden. 

Aus der besinn­li­chen Weih­nachts­zeit, die eigent­lich ursprüng­lich mit Stille, Kraft schöpfen, Ausruhen & Gemein­sam­keit begann, wurde eine laut­star­kes Debakel. Ja, stimmt, du hast Recht, das ist nichts Neues.

Als ich damals im Handel gear­bei­tet habe, habe ich die Freude an Weih­nach­ten verloren. Durch den Dauer­tru­bel in jedem Jahr, war für mich das Weih­nachts­fest immer ein Fest der absoluten Stille! Ich war Single & habe mir über die Feiertage immer eine Auszeit genommen. Alleine feiern. Ich habe mir ein Festmenü gekocht & die Zeit mit mir alleine verbracht. In Ruhe.

Und seit ich selb­stän­dig bin, feiere ich die Zeit noch stiller. Feiner. Mit noch mehr Rückzug.

Wenn du meinen lie­be­vol­len Advents­ka­len­der abonniert hast, dann weißt du ja, worauf ich Wert lege: Acht­sam­keit, Liebe & Selbst­lie­be. Denn das fehlt den meisten Menschen ~ vor allem zur Weih­nachts­zeit. Und sogar noch mehr heuer.

Ein heftiges Jahr

Ja, das Jahr war heftig. Wir wurden mit vielen Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert. Es war nicht leicht. Und es ist noch nicht zu Ende. Auch wenn dieses Jahr endet. Die Her­aus­for­de­run­gen werden wir mitnehmen ins Neue Jahr! Keine Frage!

Und viel­leicht sind deshalb die Stimmen so laut. Weil die Angst aus ihnen spricht… weil sie noch etwas Anderes in diesem Jahr haben wollen.

Und genau da beginnt mein Rückzug. Denn, mich zu mir selbst zurück­zu­zie­hen, genauer darauf eingehen, was mein Inneres braucht ~ mein Körper, mein Verstand, mein Herz ~ das ist meine bevor­zug­te Strategie.

Ich habe auch beschlos­sen, mich diesem “Druck”, jetzt noch schnell etwas zu verkaufen, um das Jahr noch umsatz­mä­ßig her­um­zu­rei­ßen, nicht anzu­schlie­ßen. Mal abgesehen, wie soll das funk­tio­nie­ren: In 3 Wochen den fehlenden Umsatz von ca. 9 Monaten wettmachen? 

Selbst keine Mathe-Genies können sich das aus­rech­nen… das funk­tio­niert doch nicht! 

Aber genau aus dem Grund wird so laut geschrien… Denn, je lauter umso wichtiger muss es doch sein ~ und richtiger & besser &

Ja, ich spüre die Angst. Und auch die Ver­zweif­lung. Und jene, die diese Gefühle ausnützen wollen.

Die Zeit ist, wie sie ist. Wir können weder das Virus noch die wirt­schaft­li­chen Probleme daraus einfach weg­zau­bern. Wir können nur für uns, und zwar jede/r für sich selbst, einen Weg finden, gut damit umzugehen. Das Beste daraus zu machen. 

Denn, gebunden sind wir an die Rah­men­be­din­gun­gen. Innerhalb dieser haben wir die freie Wahl! Und wenn wir es schaffen, die inneren Grenzen & Beschrän­kun­gen, das klein­li­che Denken, los­zu­las­sen. Ja, dann, haben wir so unglaub­lich viele Möglichkeiten. 

Und für mich heißt das immer Innen­schau ~ Rückzug ~ Ver­bun­den­heit ~ Freiheit im Denken & Sein.

Rückzug

Ich habe gemerkt, wie mich dieser Lärm derzeit belastet. Viel­leicht auch triggert. Ich spüre die Energie & hatte für einen Augen­blick auch das Gefühl, mich selbst unter Druck zu setzen. Noch ein tolles Angebot zu entwerfen ~ schnell für dieses Jahr. Kurz & bündig ~ aber Top!

Und genau in dem Moment war es für meinen Körper aus… Er war überreizt & über­for­dert. Ich bekam Kopf­schmer­zen, Ner­ven­schmer­zen, Übelkeit, Schwin­del­ge­füh­le… mein Körper streikte. 

Damit du es besser verstehst: Ich habe kaum kör­per­li­che Probleme, weil ich eigent­lich sehr gut mit ihm verbunden bin & darauf achte, was er braucht & will. Daher war diese Über­rei­zung eine große Ausnahme für mich. 

Aber auch erleuch­tend! Ich habe mich zurück gezogen… in mich ~ in meinen Körper. Mich zu spüren, die Ver­bin­dung wieder zu akti­vie­ren.
Ganz wichtig für mich war das einfache Sein. Wieder einfach nur auf das Sein kon­zen­trie­ren. Nichts tun müssen. Kein Druck. Keine Leistung erbringen zu müssen. Sondern einfach nur sein…
Das hat mich zurück gebracht. Wieder verbunden. Und ich habe den Druck los­ge­las­sen. Ich zieh einfach mein Ding durch. Das wurde mir dadurch wieder klar. 

Ich bin nicht laut. Oder ängstlich. Oder ver­zwei­felt. Ich bin hoch­sen­si­bel & nehme einfach verdammt viel aus dem Außen auf… Ich fühle einfach viel!
Und das ist absolut okay so! D.h. aber nicht, dass ich alles über­neh­men muss. Denn ich selbst ent­schei­de, wie ich reagieren möchte. Was ich machen will & was nicht. Welche Energien ich nütze & welche nicht.

Es ist einfach meine Entscheidung! 

Mein Leben ~ meine Entscheidungen ~ meine Regeln!
Mein Leben ~ meine Regeln | Rückzug

Rückzug als Strategie ~ meine Botschaften für dich

Du fragst dich jetzt sicher, wieso ich dir das Ganze eigent­lich erzähle…
Wenn du mich kennst, dann weißt du ja, dass ich hierbei auch immer einige wichtige Erkennt­nis­se für dich habe. Ein paar Botschaften…

Meine Botschaften | Rückzug

Folgende Bot­schaf­ten habe ich in dieser Geschich­te für dich:

Botschaft 1

Egal, wie es im Außen ist, du allein ent­schei­dest, ob du darauf ein­steigst oder dein eigenes Ding durchziehst.

Das Außen ist, wie es ist. Darauf hast du keinen Einfluss. Du kannst nichts her- oder weg­zau­bern. Du kannst vieles einfach nicht verändern. Es ist so, wie es ist.

Lerne, das zu akzep­tie­ren. Und lerne auch, zu erkennen, worauf du tat­säch­lich Einfluss hast.

Nämlich auf deine Gefühle, Gedanken, Hand­lun­gen (Aktionen & Reak­tio­nen), Ent­schei­dun­gen…
Und du allein ent­schei­dest, was du machst. Ob du mitmachst oder eben nicht. Ob du mit der Masse mitläufst oder deinen eigenen Weg gehst. 

Bedenke immer, was für dich wirklich wichtig & richtig ist. Und agiere nicht aus Angst oder Bequem­lich­keit, wie so viele Menschen. 

Da komme ich gleich zur 2. Botschaft:

Botschaft 2

Du musst nicht alles mitmachen ~ es gibt immer unter­schied­li­che Wege. Finde deinen eigenen, nämlich den, der dir am meisten zusagt. Finde den Weg, der für dich richtig & wichtig ist. Deinen eigenen Weg.

Es gibt unzählige Wege ~ über­all­hin. Erkenne, wo du tat­säch­lich hinwillst. Und finde deinen Weg dorthin. 

Denn nur dein eigener Weg ist der, der dich erfüllen wird. Der dich richtig ans Ziel bringen wird. 

Den Weg zu finden bedeutet, dass du dich mit dir selbst aus­ein­an­der­setzt. Und zwar immer wieder. Auch immer wieder aufs Neue. Ein­tau­chen in deine Tiefe. Erkennen. Lernen. Spüren. 

Und nur, wenn du dich selbst kennst, kannst du auch deinen Weg gehen. Und du bist nicht hin & her gerissen von den vielen lauten Stimmen im Außen, die dir ständig sagen wollen, dass ihre Meinung die einzig Wahre sei…

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit, seinen eigenen Weg, seine eigene Strategie… all das basierend auf den Glau­bens­sät­zen, Denk- & Ver­hal­tens­mus­tern sowie Wer­te­sys­te­men. Die eigene Wahr­neh­mung, der eigene Filter haben enormen Einfluss auf alles, was du siehst, denkst & tust. Und sie alle kreieren deine inneren Grenzen. Jene Beschrän­kun­gen, die dich in einer bestimm­ten Struktur “fest­hal­ten”.

Wenn du das erkennst, kannst du auch deine Grenzen & Blockaden loslassen. Und du hast so unglaub­lich viel mehr Freiheit! Innen & außen.

Und damit komme ich zur Botschaft Nr. 3:

Botschaft 3

Dein Sein sollte aus­rei­chen. Denn das ist die Grundlage deines Lebens.

Wenn du das erkennst, dann wirst du dein Leben um einiges leichter empfinden. Wenn du nämlich erkennst, dass du deine Beschrän­kung auf Leistung & Druck selbst erschaffst, kannst du diese auch auflösen. Und dich zwi­schen­durch auch auf dein reines Sein konzentrieren.

Denn dein Sein ist die Grundlage deines Lebens. Würdest du nicht sein, würde dein Leben nicht exis­tie­ren. Und du würdest keine Spuren hin­ter­las­sen… niemanden berühren, bewegen… 

Erkenne das große Ganze, das Gesamt­bild… du bist Teil des Ganzen. Und du bist die Ganzheit in Person ~ in deinem Leben.

Versuche einfach mal folgende Per­spek­ti­ve: Sieh dein Sein, deine Existenz als Basis. als Grundlage & dein Tun einfach als Sah­ne­häub­chen… Dein Tun ist kein Existenzgrund. 

Und damit meine ich die Energie dahinter. Ja, jede/r “muss” arbeiten, Geld verdienen etc. Wobei selbst das wiederum nur erschaf­fe­ne Struk­tu­ren sind. Je nachdem in welchem Teil der Welt du geboren wurdest, hast du diese Struk­tu­ren in deinem Denken über­nom­men… Während in manchen Teilen der Welt spi­ri­tu­el­le Einkehr & Wei­ter­ent­wick­lung als Daseins-Grund bzw. Arbeit ausreicht, ist in unserer Gesell­schaft, das mate­ri­el­le Erwirt­schaf­ten der Haupt-Daseins-Grund.

Es wird immer Rah­men­be­din­gun­gen geben! Struk­tu­ren in deinem Umfeld… Denk­wei­sen, die vom Großteil als gegeben ange­nom­men werden.

Doch bedenke, innerhalb dieser Rah­men­be­din­gun­gen hast du alle Freiheit, die du dir selbst zuge­stehst. Es obliegt deinem eigenen Denken, wie du deine Grenzen, deine Struktur, deine Beschrän­kun­gen, defi­nierst. Und ob du sie loslässt.

Meine per­sön­li­che Emp­feh­lung: Gönn dir hin & wieder ein paar Minuten des reinen Seins! Besinne dich darauf, dass dein Sein auch mal aus­rei­chen darf.
Und du nicht in andau­ern­der Leis­tungs­er­brin­gung verharren musst. 

Botschaft 4

Rückzug als bevor­zug­te Strategie.

Nein, ich möchte dir nicht meine Strategie auf­drü­cken. Aber ich möchte dir dies einfach noch als Botschaft mitgeben.

Rückzug kannst du auch unter­schied­lich begehen. Als Medi­ta­ti­on, Innen­schau, Ver­bun­den­heit… alleine oder mit Familie.
Beim Rückzug geht es eigent­lich einfach darum, das Außen einfach mal das Außen sein zu lassen. Und gele­gent­lich den Blick nach innen richten.
Aufs Fühlen fokus­sie­ren… Auf die Familie kon­zen­trie­ren ~ im kleinen Kreis. Gemein­sam­keit. Freude. Liebe.

Rückzug heißt für mich zB auch Fokus auf etwas Beson­de­res zu legen. Nicht nur auf Stille. Sondern viel­leicht auch einfach mal auf Liebe? Auf Acht­sam­keit. Ein bisschen Slow-down… etwas langsamer angehen…
Oder auf Freude? Spaß zu ent­wi­ckeln, Dinge zu tun, die freudvoll sind… einfach mal ohne zweck­ge­bun­den zu sein ~ just for fun.
Viel­leicht auch mal auf Sinn­lich­keit? Auf deine Part­ner­schaft zu fokus­sie­ren? Was tut euch beiden gut? Was läuft gut, was weniger? Und was ist euch wichtig. Gemein­sa­me Zeit schenken. Wertvolle Zeit schenken. 

Es gibt wirklich viele Wege & Stra­te­gien zum Thema Rückzug. Finde auch hier deinen Weg! Was dir gut tut! Was dir hilft! Und nutze das!

Rückzug zu dir

Ich hoffe, dir können meine Gedanken zur aktuellen Zeit ein bisschen helfen. Viel­leicht ein paar andere Per­spek­ti­ven aufzeigen… ein paar Erkennt­nis­se aufwerfen…

Wie immer gilt bei mir: Nimm dir einfach mit, was für dich stimmig & brauchbar ist!

Und damit wünsche ich dir eine wun­der­vol­le Weih­nachts­zeit! Voller Ruhe, Freude & Liebe! Achte auf dich & liebe dich, so wie du bist!

Alles Liebe, Daniela

Finde zur Ruhe & deinen eigenen Rückzug:

Sein | Rückzug
Seelenbotschaft | Rückzug
Ich bin DanielaSeelen- & Mindset-Coach

Und ich zeige dir, was alles möglich ist, wenn du dein Leben selbst in die Hand nimmst!

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