Vergebung und Kommunikation | Monatsthema | Jänner

VERGEBUNG & KOMMUNIKATION

Vergebung geschieht immer nur um dei­net­wil­len — damit du frei bist. Damit du die Themen, Situa­tio­nen, Personen, Blockaden loslassen kannst — und freigeben.

Damit du frei bist — frei von Ballast. Frei von Fesseln. Und frei von Altlasten.

Frei für dein Leben. Frei für deine Kraft. Und frei für deine Wünsche.

Willst du frei sein?

Natürlich willst du frei sein. Dann hol dir deine Macht & Freiheit zurück — in dem du vergibst! Auch dir selbst!

Und was brauchst du für Vergebung noch? Kom­mu­ni­ka­ti­on. Na klar!

Vergebung & Kommunikation

Meine Monatsthemen

Meine Erkennt­nis­se & Themen für das Jahr 2020 — jedes Monat ein eigenes Thema, jedes Monat eine eigene Beleuch­tung & Betrach­tung.

Woher habe ich das Thema?

Vom Rau­h­nachts-Ritual. Jede der 12 Rau­h­näch­te steht für einen Monat des kommenden Jahres. Das Thema, das in den jewei­li­gen Rau­h­näch­ten auftaucht, ist das Monats­the­ma.

Und ich teile mit dir ganz einfach meine Erkennt­nis­se & Bot­schaf­ten.

Vergebung & Kommunikation

Der Jänner 2020 steht bei mir für die Themen VERGEBUNG & KOMMUNIKATION.

2 wun­der­vol­le Themen, die sich auch wunderbar ergänzen.

Und die ich per­sön­lich auch immer als Beginn-Sequenz für Akzep­tie­ren & Loslassen ansehe.

Denn der 1. Schritt der Umsetzung, der 1. Schritt der Ver­än­de­rung beginnt fast immer mit Vergebung.

Und Kom­mu­ni­ka­ti­on ist das absolut Wesent­li­che! Immer!

Gehen wir einfach mal näher darauf ein.

Vergebung für deine Freiheit

VERGEBUNG

Vergebung ist wesent­lich, um alle Fesseln los zu werden. Um wahrlich frei zu sein.

Vergebung hilft dir, mit unver­meid­ba­ren Dingen abzu­schlie­ßen. Nicht weiter zu hadern. Dich selbst und andere zu ver­ur­tei­len. Anderen Schuld zu weisen. Dir selbst Schuld zu weisen.

Denn all das hält dich sehr begrenzt. Hält dich gefangen. Gefesselt.

Und im Grunde machst du das selbst — immer. Du hältst dich selbst gefesselt.

Machst dich dadurch hand­lungs­un­fä­hig.

Du bist dann nämlich so sehr darauf kon­zen­triert, mit dem Thema zu hadern, ver­wen­dest unglaub­lich viel Energie darauf und versuchst viel­leicht sogar Schuldige im Außen zu finden, um die Ver­ant­wor­tung abzugeben. Damit du weiter mit dem Thema hadern kannst…

Aber du selbst bindest dich an diese negative Energie. Indem du sie nicht loslässt. Indem du ihr weiter Energie & Macht gibst.

Du fesselst dich damit selbst.

Hast du es nicht satt, dich selbst zu fesseln? Dich an Altlasten zu binden?

Dich selbst dadurch klein & beschränkt zu halten?

Hältst du so wenig von dir? Dass du dir selbst keine Freiheit gönnst?

Dann beginn heute damit, dich selbst zu schätzen! Ein kleiner Schritt Richtung Freiheit. Ein kleiner Schritt Richtung Vergebung!

Wieso Vergebung so wichtig ist, kann ich wohl nicht oft genug betonen.

Denn wir Menschen tendieren dazu, uns mit Dingen auf­zu­hal­ten, die uns zurück halten. Als hätten wir Angst davor, weiter zu kommen. Als würden wir unbedingt still­ste­hen wollen…

Aber Still­stand hilft uns nicht. Denn alles andere bewegt sich immer weiter vorwärts…

Vergebung hilft uns, wei­ter­zu­kom­men… nach vorn zu schauen… nach vorne zu gehen. Dorthin, wo wir eigent­lich hinwollen.

Doch wo ist das?

Wo willst du wirklich hin?

Denn genau das ist oftmals die Frage, auf die dir die Antwort fehlt. Und ohne diese Antwort, ohne Ziel, ist es voll­kom­men klar, dass du nicht nach vorne gehen kannst.

Du weißt ja nicht, wohin. Da ist Still­stand für dich bequemer.

Viel­leicht nimmst du ja das auch als Ausrede, um dich nicht mit deinen Wünschen & Zielen aus­ein­an­der zu setzen?

Viel­leicht suchst du auch Schuldige, die für deine Misere ver­ant­wort­lich sind?

Damit du dich ja nicht aufs Vor­wärts­kom­men kon­zen­trie­ren musst…

Aber wieso ist das so?

Wieso hängen wir so gerne in unserer Ver­gan­gen­heit fest? Fesseln uns an sie? Vor allem an die negativen Situa­tio­nen.

Wieso können wir nicht diese Fesseln lösen? Wieso wollen wir diese Fesseln nicht lösen?

Denn, wie ich immer schreibe und sage, wir tragen selbst die Ver­ant­wor­tung. Und nur wir selbst sind für unser Denken, unser Fühlen & unser Handeln ver­ant­wort­lich. Wir haben es in der Hand. Nur wir!

Also, wieso binden wir uns an das, was uns hemmt, was uns zurück hält?

Vergebung

Wieso fällt uns Vergebung also so schwer?

#1 | Opferrolle

Oh, es ist ver­lo­ckend, die Ver­ant­wor­tung abzugeben.

Zu denken, wir können ja nichts dafür — genauso wenig können wir etwas dagegen tun…

Zu denken, es liegt ja eh nicht in unserer Hand…

Das ist äußerst bequem, weil dann müssen wir uns nicht darum kümmern.

Also suchen wir Schuldige im Außen. Und sehen uns als Opfer.

Wir können also einfach nichts tun…

Nur, meine Frage an dich lautet:

Wieso akzep­tierst du dann nicht einfach, dass du nichts dafür kannst?

Wieso haderst du weiter mit der Situation?

Wenn du die Schuld & die Ver­ant­wor­tung abgibst, dann akzep­tie­re es auch. Und hader nicht weiter damit.

Aber solange du jammerst & haderst und dich weiter damit rum­schlägst, hältst du dich selbst gefangen.

Denn auch hier, als Opfer, kannst du selbst ent­schei­den: Akzep­tie­ren oder Verändern.

Selbst als Opfer hast du noch aus­rei­chend Macht, um für dich selbst zu ent­schei­den, was du willst!

Wie kommst du aus dieser Haltung heraus?

Und wie kannst du dir wieder deine Macht vor Augen führen?

Beginne damit, das Ganze, das dich so quält, zu betrach­ten. Nimm dir selbst vor, genau hin­zu­schau­en. Alles zu erkennen.

Versuche, andere Per­spek­ti­ven ein­zu­neh­men, um alles erkennen zu können. Damit du auch wirklich das Ganze siehst und nicht nur einen Teil davon.

Stell dir zB vor, was du deiner besten Freundin, deinem Bruder, deiner Partnerin etc. raten würdest, wenn sie an deiner Stelle wären. Versetz dich in eine andere Person.

Betrachte es mit Abstand.

Wenn du alles gesehen hast — alles erkannt hast -, dann kannst du tiefer gehen.

Und das rate ich dir. Denn du hast auch hier etwas zu lernen.

Wenn du festsitzt, wenn du bestimmte Gefühle hast, dann soll dir das auch etwas zeigen. Du sollst daraus lernen.

Wenn du das begreifst und darauf eingehen kannst, das nutzen kannst, dann bist du bereits einen Riesen-Schritt weiter Richtung Vergebung.

Erkennen, Begreifen, Nutzen — bis hierhin geht es nur darum, dir etwas klar zu machen.

Jetzt geht es um die Wandlung, um die Ver­än­de­rung der Energie — um Vergebung.

Dafür kann ich dir folgende Rituale empfehlen:

Wichtig ist, dass du eine Mög­lich­keit für dich findest, wie du wirklich vergeben kannst. Dich mit der Situation, der Person, dem Gefühl etc. zu versöhnen.

Wie gesagt, Vergebung heißt nicht, dass du etwas gut heißt oder schön­re­dest, es heißt nur, dass du bereit bist, los­zu­las­sen — dich selbst zu befreien.

Damit du frei leben & frei ent­schei­den kannst. Damit du deine Macht zurück erhältst.

Erkennen — Begreifen — Nutzen & dann Vergebung
#2 | Selbstbestrafung

Oh ja, hier sind Schuld­ge­füh­le an der Macht.

Im Gegensatz zu #1 geben wir uns hier aus­schließ­lich selbst die Schuld. Und versagen uns selbst die Vergebung.

  • Was hätte ich nicht alles anders machen können/sollen/müssen…
  • ich hätte doch wissen müssen…
  • Hätte ich doch anders ent­schie­den…

Gehen dir auch diese Gedanken durch den Kopf?

Folgende Erkennt­nis­se kann ich dir hierfür aufzählen, die deinen Blick dafür verändern & dein Ver­ständ­nis ver­grö­ßern:

Entscheidungen in der Vergangenheit

Jede Ent­schei­dung, die du triffst, triffst aufgrund deines aktuellen Wis­sens­stan­des, deiner aktuellen Bedürf­nis­se — und ist in dem Moment, in dem du sie triffst, die beste Option für dich.

Nur weil du Jahre später mehr Wissen hast oder die Kon­se­quen­zen deiner Ent­schei­dung kennst, kannst du deine Ent­schei­dung hinterher nicht als falsch dar­stel­len.

Du wusstest es nicht besser.

Ich will damit sagen, du kanntest die Aus­wir­kun­gen damals nicht. Du wusstest das, was du jetzt weißt, damals nicht.

Mit dem heutigen Wissen eine damalige Ent­schei­dung in Frage stellen ist eigent­lich dumm. Sorry für die harten Worte. Aber ich will dir damit nur das Wesent­li­che aufzeigen.

Du hattest keine Kris­tall­ku­gel, die dir die Zukunft vor­aus­sagt. Genauso wenig hast du heute eine… Also, jede Ent­schei­dung, die du getroffen hast, die du treffen wirst, beruht immer auf deinem momen­ta­nen Wissen, Zustand & selbst­ver­ständ­lich dem Kontext im Zeit­ge­fü­ge.

Damit brauchst du deine Ent­schei­dun­gen nicht anzwei­feln. Sie waren & sind immer zu deinem Besten in dem Augen­blick, in dem du sie triffst.

Andere Situations-Ausgänge

Was hättest du anders machen können…damals.

Gar nichts!

Ganz ehrlich!

Lies einfach nochmal den Abschnitt Ent­schei­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit.

Auch hier, du kannst den Situa­ti­ons-Ausgang der Ver­gan­gen­heit nicht ändern.

Egal wie oft du die Situation in Gedanken durch­spielst…

Es ist auch uner­heb­lich… denn die Ver­gan­gen­heit ist vorbei. Endgültig. Sie hat keine Relevanz mehr…

Das einzige, das zählt, ist, dass du daraus gelernt hast. Nur dafür ist sie noch gut.

Oder schöne Gefühle, schöne Erin­ne­run­gen her­vor­ru­fen!

Lerne, mit der Vergangenheit zu leben

Um mit der Selbst­be­stra­fung auf­zu­hö­ren und auch hier die Energie zu verändern, empfehle ich dir meine o. a. Strategie:

Erkennen — Begreifen — Nutzen & dann Vergeben.
#3 | Bestrafung & Rache

Damit wollen wir uns an einer Person rächen. Weil diese Person uns verletzt hast.

Wir denken, dass wir sie mit unserem Verhalten bestrafen.

Aber lass dir eines gesagt sein, die einzige Person, die wirklich bestraft wird, bist du selbst!

Ja, genau! Die andere Person hat nichts Negatives davon. Meistens ist ihr nicht einmal bewusst, dass du sie damit bestrafen möchtest. Oder dich an ihr rächen willst.

Diese Person lebt ihr Leben ganz normal weiter.

Und du hast die Probleme. Du haderst — du fesselst dich — du hast die negativen Aus­wir­kun­gen. DU ALLEIN!

Nur du bestrafst dich damit!

Also frage dich selbst: Willst du das wirklich?

Ich denke nicht!

Daher ist Vergeben so wichtig! Um dei­net­wil­len — damit du frei bist!

Damit du dich selbst befreist… damit du nach vorne kommst… damit du weiter kommst.

Auch hier hilft dir meine o. a. Strategie:

Erkennen — Begreifen — Nutzen & dann Vergeben

Wichtig ist, dass du erkennst, dass dir diese Gefühle, das Hän­gen­blei­ben in diesen Situa­tio­nen, in der Ver­gan­gen­heit, dir nur Still­stand & Schmerzen bescheren. Erkenne, dass es einfach so war wie es war.

Wichtig ist, dass du begreifst, dass du bestimmte Dinge einfach akzep­tie­ren solltest. Und dass du aus anderen lernen solltest. Um zB zukünf­ti­ge Ent­schei­dun­gen ver­trau­ens­voll zu treffen.

Wichtig ist, dass du auch einen Nutzen für dich erkennen kannst. Eine Lektion, eine wesent­li­che Erkennt­nis, etwas Wichtiges für dich & deine Wei­ter­ent­wick­lung…

Meine per­sön­li­che Meinung ist, dass wir mit etwas Übung unsere Ein­stel­lung verändern können. Und dass das nötig ist, um wahr­haf­tig unser Leben zu leben — in Glück, Freude & Erfüllung!

Wenn wir Freiheit wollen, dann müssen wir unsere Fesseln lösen & unsere Grenzen hinter uns lassen!

Wichtig ist auch, dass du lernst, zu vergeben — dich zu versöhnen. Und damit los­zu­las­sen & alles frei­zu­ge­ben.

Und diese 4 Schritte brauchst du, um dich selbst zu befreien!

Um wahr­haf­tig zu vergeben!

Freiheit | Vergebung

Also, kannst du erkennen, wie wichtig Vergebung für dich ist?

Dann kommen wir gleich auf KOMMUNIKATION zu sprechen.

Kommunikation | Vergebung

KOMMUNIKATION

Damit meine ich jegliche Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Beginnen wir mit der — für die Vergebung wesent­li­chen — Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dir selbst.

INNERE KOMMUNIKATION

Lausche dir selbst. Deiner inneren Stimme. Höre auf deine Gefühle.

Erkenne, was sie dir sagen & aufzeigen wollen… und reagiere darauf.

Verbinde & ver­stän­di­ge dich mit dir selbst.

Für diese Kom­mu­ni­ka­ti­on ist wesent­lich, dass du dich mit dir selbst aus­ein­an­der setzt. Mit dir selbst beschäf­tigst.

Dich selbst befragst und deinen Antworten zuhörst.

Achte auf deine Gefühle, auf deine Bedürf­nis­se, auf deine Wünsche, auf deinen Körper!

Höre dir selbst zu. Und rede mit dir selbst.

Du musst jetzt nicht anfangen, laute Selbst­ge­sprä­che zu führen.

Aber ich empfehle dir, regel­mä­ßig mit dir selbst zu sprechen.

Nutze Medi­ta­tio­nen, Reisen in dein Inneres, Ruhe­pha­sen, um mit dir zu kom­mu­ni­zie­ren.

Ich finde es äußerst wichtig, gut mit dir selbst verbunden zu sein. Zu wissen, zu erkennen, zu erspüren, was genau jetzt für dich richtig & wichtig ist. Was dir gut tut — und was nicht!

Es ist reine Übungs­sa­che, dorthin zu kommen. Mit dir selbst zu kom­mu­ni­zie­ren.

Willst du mehr darüber erfahren?

Verbindung zu dir selbst
SEELEN-KOMMUNIKATION

Für mich ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit meiner Seele wesent­lich.

Ihre Stimme ist unglaub­lich wertvoll. Sie ist eine tolle Rat­ge­be­rin & Mentorin. Sie hat im Grunde alle Antworten. Alle Antworten, die wir brauchen.

Und um diese Antworten zu bekommen, sollten wir lernen, mit ihr zu kom­mu­ni­zie­ren.

Auch hier nutze ich meine Medi­ta­tio­nen, um mich mit meiner Seele zu verbinden & mit ihr zu kom­mu­ni­zie­ren.

Du willst dich mit deiner Seele verbinden & mit ihr kom­mu­ni­zie­ren lernen?

Das ist die 1. Stufe meines SOUL TALK & COACHINGs — die Ver­bin­dung her­stel­len.

Ich kann dir hierfür vorerst nur einen kleinen Einblick gewähren.

Die die komplette Anleitung dafür kannst du demnächst als Online-Kurs kaufen.

Oder du lernst es bei mir in meinen Sitzungen.

Einblick | Seelen-Verbindung | 1. Schritt
Seelen-Verbindung
KOMMUNIKATION IM AUSSEN

Ich bin immer für offene Kom­mu­ni­ka­ti­on.

D.h. nicht nur offen & ehrlich sein (auch zu sich selbst) sondern auch auf dein Gegenüber eingehen, so objektiv wie möglich zu sein.

Und genau das ist das schwere daran, denn wir nehmen absolut alles subjektiv wahr! Ent­spre­chend unserer Denk­mus­ter, Glau­bens­sät­ze & Wer­te­sys­te­me — in folgendem Artikel erfährst du mehr darüber:

Offene Kommunikation | Vergebung & Kommunikation

Kommen wir auf die Kommunikation mit anderen zu sprechen…

#1 Gedanken

Das aller­ers­te, was dir klar sein sollte, ist:

Niemand, absolut niemand, kann wirklich deine Gedanken lesen!

Also, wenn du mit jemandem kom­mu­ni­zierst, dann mach dir selbst klar, dass dein Gegenüber nur das von dir kennt, was du ihm/ihr auch zeigst.

Sie/er kann einfach nicht wissen, wie es in dir aussieht. Oder wie du wirklich fühlst. Sofern du das nicht offen ansprichst.

Sehr oft ver­steckst du dich hinter einer Maske, spielst eine Rolle — erwartest dann aber vom Gegenüber, dass du als du selbst erkannt wirst.

Das wird natürlich nicht funk­tio­nie­ren!

Denn niemand kann Gedanken lesen!

Das, was du bekommst, ist nichts Anderes als die Reaktion auf deine Rolle, die du spielst.

#2 Erwartungen

Was du dir auch klar machen solltest, ist, dass du keine ver­steck­ten Erwar­tun­gen an dein Gegenüber haben solltest.

Oh ja, ich habe wieder einmal leicht reden… Aber mach dir bewusst, dass alle deine Erwar­tun­gen aus­schließ­lich auf deinen eigenen Mustern & Werten basieren! Und dass jeder Mensch seine eigenen hat — jeder Mensch wirklich ein­zig­ar­tig ist.

Und du kannst nicht voraus berechnen, wie sich die Menschen verhalten werden.

#3 Ehrlichkeit

Sei offen & ehrlich. Sprich aus, was du möchtest. Teile mit, wer du bist.

Und darum, sei auch du selbst.

Es ist viel leichter zu kom­mu­ni­zie­ren, wenn du wahr­haf­tig du selbst bist. Wenn du mit dir selbst in Einklang bist und genau diese Balance nach außen trägst.

Unter­schät­ze niemals die non-verbale Kom­mu­ni­ka­ti­on!

Und wenn deine Aus­strah­lung deinen Worten wider­spricht, dann kannst du deine Gesprächs­part­ner ziemlich verwirren. Und deine Aussagen wider­le­gen.

#4 non-verbale Kommunikation

Kör­per­spra­che — deine Aus­strah­lung, dein Gefühls-Zustand, dein Ener­gie­feld.

All das fließt in jede Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ein. Unter­mau­ert oder widerlegt deine Worte…

Du kannst das nutzen, wenn dir das bewusst ist. Wenn du dich selbst kennst. Wenn du darüber bescheid weißt…

Für dich selbst und für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit anderen.

Offene Kommunikation | Vergebung & Kommunikation

Und jetzt gebe ich dir ein paar hilfreiche Tipps für eine offene Kommunikation:

#1 Verständnis 

Also lerne dein Gegenüber wirklich kennen. Wie tickt sie/er? Was sind ihre/seine Denk­mus­ter?

Fühl dich in dein(en) Gesprächspartner(in) hinein, verstehe sie/ihn und akzep­tie­re, wen du siehst.

Erkenne auch soge­nann­te Trigger. Das sind Auslöser für eine auto­ma­ti­sier­te Reaktion — beruhend auf Glau­bens­sät­zen und Erfah­run­gen zumeist aus der Kindheit.

Als Beispiel:
Wenn sie/er auf ein bestimm­tes Thema immer mit Wut reagiert, selbst wenn dir das Thema nicht so wichtig erscheint, dann liegt es wahr­schein­lich an einem unversöhnten/verletzten Teil der Ver­gan­gen­heit (Kindheit…).

Auch bei dir selbst kannst du deine Auslöser hin­ter­fra­gen, wenn du zB bei bestimm­ten Aussagen immer emotional reagierst.

  • Welches Thema steckt dahinter?
  • Wieso reagiere ich immer gleich?
  • Was soll mir das aufzeigen?

Wenn du diese Trigger (er)kennst, kannst du besser damit umgehen und eine Mög­lich­keit finden, diese Themen zu lösen und los­zu­las­sen.

Erkenne dich selbst und erkenne dein Gegenüber. Bring Ver­ständ­nis auf, akzep­tie­re und sei offen ihr/ihm gegenüber.

#2 Ich-Form

Leider kommen viele Aussagen sehr vor­wurfs­voll rüber… daher empfehle ich dir, immer in der Ich-Form zu sprechen und Ver­all­ge­mei­ne­run­gen zu vermeiden.

#3 Konkret werden

Gehe immer konkret auf eine bestimmte Situation ein und erkläre, wieso diese in dir die aktuellen Gefühle auslöst. Erkläre auch zB den Auslöser, woran diese immer gleich ablau­fen­de Reaktion liegt.

Erzähle von deinen Denk­mus­tern und Glau­bens­sät­zen.

#4 Wertesystem erklären

Mach deutlich, welche Wer­te­sys­te­me du benutzt. Wieso du diesem oder jenem einen gewissen Wert beimisst. Du wirst sehen, dass hierbei massive Unter­schie­de exis­tie­ren können.
Es ist wichtig, dies zu erkennen und auch zu akzep­tie­ren.

#5 Erwartungen aussprechen

Teile deinem/r Gesprächspartner(in) mit, was du im Grunde erwartest, erwartet hättest und wieso das so ist. Beziehe dich auf deine Gefühle und wieder auf deine Denk­mus­ter.

Es ist sehr wichtig, dass dein Gegenüber weiß, was du eigent­lich von ihr/ihm erwartest, willst, erhoffst!

Ich sage dir jetzt was, die wenigsten Menschen wissen, wer sie wirklich sind, was sie eigent­lich wollen und wie sie ihr Selbst leben können. Wie kannst du dann erwarten, dass sie gerade in dich hin­ein­bli­cken können?

Halte dir das immer vor Augen!

Also, aus­spre­chen, was du erwartest! Auch das bitte höflich, respekt­voll und in der Ich-Form.

#6 Bitte aussprechen

Und natürlich denk bitte daran, deine (nach­fol­gen­de) Bitte für die Zukunft mit­zu­tei­len. Nicht nur, was du erwartest, ist wichtig, auch das, was du in weiterer Folge möchtest, ist wesent­lich.

Darum bitte dein Gegenüber um das Ent­spre­chen­de. Was du gerne hättest, du dir wünschst, du gerade brauchst, du viel­leicht hören möchtest oder auch nicht mehr hören möchtest…

Sei ehrlich und offen! Und gestehe das Gleiche deiner/m Partner(in) zu!

#7 Gefühle

Bei jedem Gespräch ist es hilfreich, wenn du dir deiner Gefühle bewusst bist und sie mitteilst.

Auch nach einem Gespräch empfehle ich folgende Frage: Wie fühlst du dich gerade?

Das zeigt deinem Gegenüber, dass du sie/ihn und ihre/seine Gefühle wichtig nimmst!

Viele Gespräche werden erst geführt, wenn Probleme auf­tau­chen, ein Streit bevor­steht oder bereits im Gange ist. Aus­spra­chen sind immer wichtig, damit die Dinge geklärt werden.

Daher ist es äußerst sinnvoll, nach jeder Aus­spra­che auf die Gefühle deines Gegen­übers ein­zu­ge­hen. Und auch deine eigenen aus­zu­spre­chen.

Und im Endeffekt, gemeinsam um eine Lösung bemüht zu sein, die für beide richtig ist.

Streit­ge­sprä­che sind immer eine Ausnahme-Kom­mu­ni­ka­ti­on, weil die Gefühle bereits eska­lie­ren und niemand mehr wirklich die Kontrolle darüber hat. Der ganze Streit läuft im Grunde voll­kom­men auto­ma­ti­siert ab — nach den jewei­li­gen Mustern.

Wenn du aber diese Muster kennst und auch weißt, was dahinter steckt, kannst du dein Muster & den Streit unter­bre­chen.

Mach eine Auszeit. Geh ein bisschen auf Distanz. Vertage das Gespräch.

Wenn sich die akuten Gefühle beruhigt haben, kannst du eine Aus­spra­che angehen, darüber reden und die Gefühle respek­tie­ren und akzep­tie­ren und eine gemein­sa­me Lösung für den Konflikt finden.

Verbindung | Vergebung & Kommunikation

So, das war’s mit dem Monats­the­ma — Jänner 2020. Freu dich auf den Februar!

Ich hoffe, ich konnte dir wieder ein paar Einblicke gewähren, einige Erkennt­nis­se ver­schaf­fen & dir hilf­rei­che Tipps geben — damit auch du deiner ver­dien­ten Freiheit näher kommst!

Wie immer heißt es bei mir: Nimm dir mit, was für dich stimmig & brauchbar ist!
Alles Liebe, Daniela
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