Vergebung & Kommunikation

VERGEBUNG & KOMMUNIKATION

Vergebung geschieht immer nur um deinetwillen – damit du frei bist. Damit du die Themen, Situationen, Personen, Blockaden loslassen kannst – und freigeben.
Damit du frei bist – frei von Ballast. Frei von Fesseln. Und frei von Altlasten.
Frei für dein Leben. Frei für deine Kraft. Und frei für deine Wünsche.

Willst du frei sein?

Natürlich willst du frei sein. Dann hol dir deine Macht & Freiheit zurück – in dem du vergibst! Auch dir selbst!

Und was brauchst du für Vergebung noch? Kommunikation. Na klar!

Vergebung & Kommunikation

Vergebung & Kommunikation

Der Jänner 2020 steht bei mir für die Themen VERGEBUNG & KOMMUNIKATION.
2 wundervolle Themen, die sich auch wunderbar ergänzen.

Und die ich persönlich auch immer als Beginn-Sequenz für Akzeptieren & Loslassen ansehe.
Denn der 1. Schritt der Umsetzung, der 1. Schritt der Veränderung beginnt fast immer mit Vergebung.

Und Kommunikation ist das absolut Wesentliche! Immer!

Gehen wir einfach mal näher darauf ein.

Vergebung für deine Freiheit

VERGEBUNG

Vergebung ist wesentlich, um alle Fesseln los zu werden. Um wahrlich frei zu sein.
Vergebung hilft dir, mit unvermeidbaren Dingen abzuschließen. Nicht weiter zu hadern. Dich selbst und andere zu verurteilen. Anderen Schuld zu weisen. Dir selbst Schuld zu weisen.
Denn all das hält dich sehr begrenzt. Hält dich gefangen. Gefesselt.

Und im Grunde machst du das selbst – immer. Du hältst dich selbst gefesselt.

Machst dich dadurch handlungsunfähig.

Du bist dann nämlich so sehr darauf konzentriert, mit dem Thema zu hadern, verwendest unglaublich viel Energie darauf und versuchst vielleicht sogar Schuldige im Außen zu finden, um die Verantwortung abzugeben. Damit du weiter mit dem Thema hadern kannst…
Aber du selbst bindest dich an diese negative Energie. Indem du sie nicht loslässt. Indem du ihr weiter Energie & Macht gibst.

Du fesselst dich damit selbst.

Hast du es nicht satt, dich selbst zu fesseln? Dich an Altlasten zu binden?
Dich selbst dadurch klein & beschränkt zu halten?
Hältst du so wenig von dir? Dass du dir selbst keine Freiheit gönnst?

Dann beginn heute damit, dich selbst zu schätzen! Ein kleiner Schritt Richtung Freiheit. Ein kleiner Schritt Richtung Vergebung!

Wieso Vergebung so wichtig ist, kann ich wohl nicht oft genug betonen.

Denn wir Menschen tendieren dazu, uns mit Dingen aufzuhalten, die uns zurück halten. Als hätten wir Angst davor, weiter zu kommen. Als würden wir unbedingt stillstehen wollen…
Aber Stillstand hilft uns nicht. Denn alles andere bewegt sich immer weiter vorwärts…
Vergebung hilft uns, weiterzukommen… nach vorn zu schauen… nach vorne zu gehen. Dorthin, wo wir eigentlich hinwollen.

Doch wo ist das?
Wo willst du wirklich hin?

Denn genau das ist oftmals die Frage, auf die dir die Antwort fehlt. Und ohne diese Antwort, ohne Ziel, ist es vollkommen klar, dass du nicht nach vorne gehen kannst.
Du weißt ja nicht, wohin. Da ist Stillstand für dich bequemer.
Vielleicht nimmst du ja das auch als Ausrede, um dich nicht mit deinen Wünschen & Zielen auseinander zu setzen?
Vielleicht suchst du auch Schuldige, die für deine Misere verantwortlich sind?

Damit du dich ja nicht aufs Vorwärtskommen konzentrieren musst…

Aber wieso ist das so?

Wieso hängen wir so gerne in unserer Vergangenheit fest? Fesseln uns an sie? Vor allem an die negativen Situationen.
Wieso können wir nicht diese Fesseln lösen? Wieso wollen wir diese Fesseln nicht lösen?

Denn, wie ich immer schreibe und sage, wir tragen selbst die Verantwortung. Und nur wir selbst sind für unser Denken, unser Fühlen & unser Handeln verantwortlich. Wir haben es in der Hand. Nur wir!

Also, wieso binden wir uns an das, was uns hemmt, was uns zurück hält?

Vergebung

Wieso fällt uns Vergebung also so schwer?

#1 | Opferrolle

Oh, es ist verlockend, die Verantwortung abzugeben.
Zu denken, wir können ja nichts dafür – genauso wenig können wir etwas dagegen tun…

Zu denken, es liegt ja eh nicht in unserer Hand…
Das ist äußerst bequem, weil dann müssen wir uns nicht darum kümmern.
Also suchen wir Schuldige im Außen. Und sehen uns als Opfer.
Wir können also einfach nichts tun…

Nur, meine Frage an dich lautet:
Wieso akzeptierst du dann nicht einfach, dass du nichts dafür kannst?
Wieso haderst du weiter mit der Situation?

Wenn du die Schuld & die Verantwortung abgibst, dann akzeptiere es auch. Und hader nicht weiter damit.
Aber solange du jammerst & haderst und dich weiter damit rumschlägst, hältst du dich selbst gefangen.
Denn auch hier, als Opfer, kannst du selbst entscheiden: Akzeptieren oder Verändern.
Selbst als Opfer hast du noch ausreichend Macht, um für dich selbst zu entscheiden, was du willst!

Wie kommst du aus dieser Haltung heraus?

Und wie kannst du dir wieder deine Macht vor Augen führen?

Beginne damit, das Ganze, das dich so quält, zu betrachten. Nimm dir selbst vor, genau hinzuschauen. Alles zu erkennen.
Versuche, andere Perspektiven einzunehmen, um alles erkennen zu können. Damit du auch wirklich das Ganze siehst und nicht nur einen Teil davon.
Stell dir zB vor, was du deiner besten Freundin, deinem Bruder, deiner Partnerin etc. raten würdest, wenn sie an deiner Stelle wären. Versetz dich in eine andere Person.

Betrachte es mit Abstand.
Wenn du alles gesehen hast – alles erkannt hast -, dann kannst du tiefer gehen.
Und das rate ich dir. Denn du hast auch hier etwas zu lernen.

Wenn du festsitzt, wenn du bestimmte Gefühle hast, dann soll dir das auch etwas zeigen. Du sollst daraus lernen.
Wenn du das begreifst und darauf eingehen kannst, das nutzen kannst, dann bist du bereits einen Riesen-Schritt weiter Richtung Vergebung.

Erkennen, Begreifen, Nutzen – bis hierhin geht es nur darum, dir etwas klar zu machen.

Jetzt geht es um die Wandlung, um die Veränderung der Energie – um Vergebung.
Dafür kann ich dir folgende Rituale empfehlen:

Wichtig ist, dass du eine Möglichkeit für dich findest, wie du wirklich vergeben kannst. Dich mit der Situation, der Person, dem Gefühl etc. zu versöhnen.
Wie gesagt, Vergebung heißt nicht, dass du etwas gut heißt oder schönredest, es heißt nur, dass du bereit bist, loszulassen – dich selbst zu befreien.
Damit du frei leben & frei entscheiden kannst. Damit du deine Macht zurück erhältst.

Erkennen – Begreifen – Nutzen & dann Vergebung

#2 | Selbstbestrafung

Oh ja, hier sind Schuldgefühle an der Macht.
Im Gegensatz zu #1 geben wir uns hier ausschließlich selbst die Schuld. Und versagen uns selbst die Vergebung.

  • Was hätte ich nicht alles anders machen können/sollen/müssen…
  • ich hätte doch wissen müssen…
  • Hätte ich doch anders entschieden…

Gehen dir auch diese Gedanken durch den Kopf?

Folgende Erkenntnisse kann ich dir hierfür aufzählen, die deinen Blick dafür verändern & dein Verständnis vergrößern:

Entscheidungen in der Vergangenheit

Jede Entscheidung, die du triffst, triffst aufgrund deines aktuellen Wissensstandes, deiner aktuellen Bedürfnisse – und ist in dem Moment, in dem du sie triffst, die beste Option für dich.
Nur weil du Jahre später mehr Wissen hast oder die Konsequenzen deiner Entscheidung kennst, kannst du deine Entscheidung hinterher nicht als falsch darstellen.

Du wusstest es nicht besser.
Ich will damit sagen, du kanntest die Auswirkungen damals nicht. Du wusstest das, was du jetzt weißt, damals nicht.
Mit dem heutigen Wissen eine damalige Entscheidung in Frage stellen ist eigentlich dumm. Sorry für die harten Worte. Aber ich will dir damit nur das Wesentliche aufzeigen.

Du hattest keine Kristallkugel, die dir die Zukunft voraussagt. Genauso wenig hast du heute eine… Also, jede Entscheidung, die du getroffen hast, die du treffen wirst, beruht immer auf deinem momentanen Wissen, Zustand & selbstverständlich dem Kontext im Zeitgefüge.

Damit brauchst du deine Entscheidungen nicht anzweifeln. Sie waren & sind immer zu deinem Besten in dem Augenblick, in dem du sie triffst.

Andere Situations-Ausgänge

Was hättest du anders machen können…damals.
Gar nichts!
Ganz ehrlich!

Lies einfach nochmal den Abschnitt Entscheidungen in der Vergangenheit.
Auch hier, du kannst den Situations-Ausgang der Vergangenheit nicht ändern.
Egal wie oft du die Situation in Gedanken durchspielst…
Es ist auch unerheblich… denn die Vergangenheit ist vorbei. Endgültig. Sie hat keine Relevanz mehr…
Das einzige, das zählt, ist, dass du daraus gelernt hast. Nur dafür ist sie noch gut.
Oder schöne Gefühle, schöne Erinnerungen hervorrufen!

Lerne, mit der Vergangenheit zu leben

Um mit der Selbstbestrafung aufzuhören und auch hier die Energie zu verändern, empfehle ich dir meine o. a. Strategie:

Erkennen – Begreifen – Nutzen & dann Vergeben.

#3 | Bestrafung & Rache

Damit wollen wir uns an einer Person rächen. Weil diese Person uns verletzt hast.
Wir denken, dass wir sie mit unserem Verhalten bestrafen.
Aber lass dir eines gesagt sein, die einzige Person, die wirklich bestraft wird, bist du selbst!

Ja, genau! Die andere Person hat nichts Negatives davon. Meistens ist ihr nicht einmal bewusst, dass du sie damit bestrafen möchtest. Oder dich an ihr rächen willst.
Diese Person lebt ihr Leben ganz normal weiter.
Und du hast die Probleme. Du haderst – du fesselst dich – du hast die negativen Auswirkungen. DU ALLEIN!
Nur du bestrafst dich damit!

Also frage dich selbst: Willst du das wirklich?
Ich denke nicht!
Daher ist Vergeben so wichtig! Um deinetwillen – damit du frei bist!

Damit du dich selbst befreist… damit du nach vorne kommst… damit du weiter kommst.

Auch hier hilft dir meine o. a. Strategie:

Erkennen – Begreifen – Nutzen & dann Vergeben

#1 | Wichtig ist, dass du erkennst, dass dir diese Gefühle, das Hängenbleiben in diesen Situationen, in der Vergangenheit, dir nur Stillstand & Schmerzen bescheren. Erkenne, dass es einfach so war wie es war.

#2 | Wichtig ist, dass du begreifst, dass du bestimmte Dinge einfach akzeptieren solltest. Und dass du aus anderen lernen solltest. Um zB zukünftige Entscheidungen vertrauensvoll zu treffen.

#3 | Wichtig ist, dass du auch einen Nutzen für dich erkennen kannst. Eine Lektion, eine wesentliche Erkenntnis, etwas Wichtiges für dich & deine Weiterentwicklung…

Meine persönliche Meinung ist, dass wir mit etwas Übung unsere Einstellung verändern können. Und dass das nötig ist, um wahrhaftig unser Leben zu leben – in Glück, Freude & Erfüllung!

Wenn wir Freiheit wollen, dann müssen wir unsere Fesseln lösen & unsere Grenzen hinter uns lassen!

#4 | Wichtig ist auch, dass du lernst, zu vergeben – dich zu versöhnen. Und damit loszulassen & alles freizugeben.

Und diese 4 Schritte brauchst du, um dich selbst zu befreien!
Um wahrhaftig zu vergeben!

Freiheit | Vergebung

Also, kannst du erkennen, wie wichtig Vergebung für dich ist?

Dann kommen wir gleich auf KOMMUNIKATION zu sprechen.

Kommunikation | Vergebung

KOMMUNIKATION

Damit meine ich jegliche Kommunikation.
Beginnen wir mit der – für die Vergebung wesentlichen – Kommunikation mit dir selbst.

INNERE KOMMUNIKATION

Lausche dir selbst. Deiner inneren Stimme. Höre auf deine Gefühle.
Erkenne, was sie dir sagen & aufzeigen wollen… und reagiere darauf.
Verbinde & verständige dich mit dir selbst.

Für diese Kommunikation ist wesentlich, dass du dich mit dir selbst auseinander setzt. Mit dir selbst beschäftigst.
Dich selbst befragst und deinen Antworten zuhörst.
Achte auf deine Gefühle, auf deine Bedürfnisse, auf deine Wünsche, auf deinen Körper!

Höre dir selbst zu. Und rede mit dir selbst.
Du musst jetzt nicht anfangen, laute Selbstgespräche zu führen.
Aber ich empfehle dir, regelmäßig mit dir selbst zu sprechen.
Nutze Meditationen, Reisen in dein Inneres, Ruhephasen, um mit dir zu kommunizieren.

Ich finde es äußerst wichtig, gut mit dir selbst verbunden zu sein. Zu wissen, zu erkennen, zu erspüren, was genau jetzt für dich richtig & wichtig ist. Was dir gut tut – und was nicht!

Es ist reine Übungssache, dorthin zu kommen. Mit dir selbst zu kommunizieren.

Willst du mehr darüber erfahren?

Verbindung zu dir selbst
SEELEN-KOMMUNIKATION

Für mich ist die Kommunikation mit meiner Seele wesentlich.
Ihre Stimme ist unglaublich wertvoll. Sie ist eine tolle Ratgeberin & Mentorin. Sie hat im Grunde alle Antworten. Alle Antworten, die wir brauchen.
Und um diese Antworten zu bekommen, sollten wir lernen, mit ihr zu kommunizieren.

Auch hier nutze ich meine Meditationen, um mich mit meiner Seele zu verbinden & mit ihr zu kommunizieren.

Ich zeige dir gerne ein kleines Ritual dafür:

Einblick | Seelen-Verbindung | 1. Schritt
Seelen-Verbindung
KOMMUNIKATION IM AUSSEN

Ich bin immer für offene Kommunikation.
D.h. nicht nur offen & ehrlich sein (auch zu sich selbst) sondern auch auf dein Gegenüber eingehen, so objektiv wie möglich zu sein.

Und genau das ist das schwere daran, denn wir nehmen absolut alles subjektiv wahr! Entsprechend unserer Denkmuster, Glaubenssätze & Wertesysteme – in folgendem Artikel erfährst du mehr darüber:

Offene Kommunikation | Vergebung & Kommunikation

Kommen wir auf die Kommunikation mit anderen zu sprechen…

#1 Gedanken

Das allererste, was dir klar sein sollte, ist:

Niemand, absolut niemand, kann wirklich deine Gedanken lesen!

Also, wenn du mit jemandem kommunizierst, dann mach dir selbst klar, dass dein Gegenüber nur das von dir kennt, was du ihm/ihr auch zeigst.
Sie/er kann einfach nicht wissen, wie es in dir aussieht. Oder wie du wirklich fühlst. Sofern du das nicht offen ansprichst.
Sehr oft versteckst du dich hinter einer Maske, spielst eine Rolle – erwartest dann aber vom Gegenüber, dass du als du selbst erkannt wirst.

Das wird natürlich nicht funktionieren!
Denn niemand kann Gedanken lesen!
Das, was du bekommst, ist nichts Anderes als die Reaktion auf deine Rolle, die du spielst.

#2 Erwartungen

Was du dir auch klar machen solltest, ist, dass du keine versteckten Erwartungen an dein Gegenüber haben solltest.

Oh ja, ich habe wieder einmal leicht reden… Aber mach dir bewusst, dass alle deine Erwartungen ausschließlich auf deinen eigenen Mustern & Werten basieren! Und dass jeder Mensch seine eigenen hat – jeder Mensch wirklich einzigartig ist.
Und du kannst nicht voraus berechnen, wie sich die Menschen verhalten werden.

#3 Ehrlichkeit

Sei offen & ehrlich. Sprich aus, was du möchtest. Teile mit, wer du bist.
Und darum, sei auch du selbst.
Es ist viel leichter zu kommunizieren, wenn du wahrhaftig du selbst bist. Wenn du mit dir selbst in Einklang bist und genau diese Balance nach außen trägst.

Unterschätze niemals die non-verbale Kommunikation!
Und wenn deine Ausstrahlung deinen Worten widerspricht, dann kannst du deine Gesprächspartner ziemlich verwirren. Und deine Aussagen widerlegen.

#4 non-verbale Kommunikation

Körpersprache – deine Ausstrahlung, dein Gefühls-Zustand, dein Energiefeld.
All das fließt in jede Kommunikation mit ein. Untermauert oder widerlegt deine Worte…
Du kannst das nutzen, wenn dir das bewusst ist. Wenn du dich selbst kennst. Wenn du darüber bescheid weißt…
Für dich selbst und für die Kommunikation mit anderen.

Offene Kommunikation | Vergebung & Kommunikation

Und jetzt gebe ich dir ein paar hilfreiche Tipps für eine offene Kommunikation:

#1 Verständnis 

Also lerne dein Gegenüber wirklich kennen. Wie tickt sie/er? Was sind ihre/seine Denkmuster?
Fühl dich in dein(en) Gesprächspartner(in) hinein, verstehe sie/ihn und akzeptiere, wen du siehst.

Erkenne auch sogenannte Trigger. Das sind Auslöser für eine automatisierte Reaktion — beruhend auf Glaubenssätzen und Erfahrungen zumeist aus der Kindheit.

Als Beispiel:
Wenn sie/er auf ein bestimmtes Thema immer mit Wut reagiert, selbst wenn dir das Thema nicht so wichtig erscheint, dann liegt es wahrscheinlich an einem unversöhnten/verletzten Teil der Vergangenheit (Kindheit…).

Auch bei dir selbst kannst du deine Auslöser hinterfragen, wenn du zB bei bestimmten Aussagen immer emotional reagierst.

  • Welches Thema steckt dahinter?
  • Wieso reagiere ich immer gleich?
  • Was soll mir das aufzeigen?

Wenn du diese Trigger (er)kennst, kannst du besser damit umgehen und eine Möglichkeit finden, diese Themen zu lösen und loszulassen.

Erkenne dich selbst und erkenne dein Gegenüber. Bring Verständnis auf, akzeptiere und sei offen ihr/ihm gegenüber.

#2 Ich-Form

Leider kommen viele Aussagen sehr vorwurfsvoll rüber… daher empfehle ich dir, immer in der Ich-Form zu sprechen und Verallgemeinerungen zu vermeiden.

#3 Konkret werden

Gehe immer konkret auf eine bestimmte Situation ein und erkläre, wieso diese in dir die aktuellen Gefühle auslöst. Erkläre auch zB den Auslöser, woran diese immer gleich ablaufende Reaktion liegt.
Erzähle von deinen Denkmustern und Glaubenssätzen.

#4 Wertesystem erklären

Mach deutlich, welche Wertesysteme du benutzt. Wieso du diesem oder jenem einen gewissen Wert beimisst. Du wirst sehen, dass hierbei massive Unterschiede existieren können.
Es ist wichtig, dies zu erkennen und auch zu akzeptieren.

#5 Erwartungen aussprechen

Teile deinem/r Gesprächspartner(in) mit, was du im Grunde erwartest, erwartet hättest und wieso das so ist. Beziehe dich auf deine Gefühle und wieder auf deine Denkmuster.

Es ist sehr wichtig, dass dein Gegenüber weiß, was du eigentlich von ihr/ihm erwartest, willst, erhoffst!

Ich sage dir jetzt was, die wenigsten Menschen wissen, wer sie wirklich sind, was sie eigentlich wollen und wie sie ihr Selbst leben können. Wie kannst du dann erwarten, dass sie gerade in dich hineinblicken können?
Halte dir das immer vor Augen!

Also, aussprechen, was du erwartest! Auch das bitte höflich, respektvoll und in der Ich-Form.

#6 Bitte aussprechen

Und natürlich denk bitte daran, deine (nachfolgende) Bitte für die Zukunft mitzuteilen. Nicht nur, was du erwartest, ist wichtig, auch das, was du in weiterer Folge möchtest, ist wesentlich.
Darum bitte dein Gegenüber um das Entsprechende. Was du gerne hättest, du dir wünschst, du gerade brauchst, du vielleicht hören möchtest oder auch nicht mehr hören möchtest…

Sei ehrlich und offen! Und gestehe das Gleiche deiner/m Gesprächs-Partner(in) zu!

#7 Gefühle

Bei jedem Gespräch ist es hilfreich, wenn du dir deiner Gefühle bewusst bist und sie mitteilst.
Auch nach einem Gespräch empfehle ich folgende Frage: Wie fühlst du dich gerade?
Das zeigt deinem Gegenüber, dass du sie/ihn und ihre/seine Gefühle wichtig nimmst!

Viele Gespräche werden erst geführt, wenn Probleme auftauchen, ein Streit bevorsteht oder bereits im Gange ist. Aussprachen sind immer wichtig, damit die Dinge geklärt werden.
Daher ist es äußerst sinnvoll, nach jeder Aussprache auf die Gefühle deines Gegenübers einzugehen. Und auch deine eigenen auszusprechen.
Und im Endeffekt, gemeinsam um eine Lösung bemüht zu sein, die für beide richtig ist.

Streitgespräche sind immer eine Ausnahme-Kommunikation, weil die Gefühle bereits eskalieren und niemand mehr wirklich die Kontrolle darüber hat. Der ganze Streit läuft im Grunde vollkommen automatisiert ab — nach den jeweiligen Mustern.
Wenn du aber diese Muster kennst und auch weißt, was dahinter steckt, kannst du dein Muster & den Streit unterbrechen.
Mach eine Auszeit. Geh ein bisschen auf Distanz. Vertage das Gespräch.

Wenn sich die akuten Gefühle beruhigt haben, kannst du eine Aussprache angehen, darüber reden und die Gefühle respektieren und akzeptieren und eine gemeinsame Lösung für den Konflikt finden.

Verbindung | Vergebung & Kommunikation

Ich hoffe, ich konnte dir wieder ein paar Einblicke gewähren, einige Erkenntnisse verschaffen & dir hilfreiche Tipps geben – damit auch du deiner verdienten Freiheit näher kommst!

Wie immer heißt es bei mir:
Nimm dir mit, was für dich stimmig & brauchbar ist!

Alles Liebe, Daniela
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