10 Schritte zur Wahren Liebe zu dir selbst

Wahre Selbst­lie­be ist bedin­gungs­lo­se Liebe! Ohne Erwar­tun­gen ~ ohne Bedin­gun­gen ~ ohne Gegenleistungen.

Und natürlich ohne “Du musst dich so & so verändern, dann liebe ich dich…” oder “Nur wenn du dies oder das tust, dann liebe ich dich…”

Kennst du diese Sätze? Diese Gedanken? Dir selbst gegenüber?
Noch ein bisschen davon verändern… dies noch lernen… das noch loswerden… dann, ja dann kann ich mich lieben…

Wie lange möchtest du dieses bescheu­er­te Spielchen noch spielen? Dich selbst noch ver­ur­tei­len? Dich selbst noch verändern wollen bis du dich endlich so liebst, wie du bist?
Bis du endlich begreifst, dass wahre Liebe anders ist. Dass wahre Liebe alles an dir akzep­tiert ~ so, wie du bist. Und dass du dich selbst einfach nur lieben musst. Lieben sollst. Lieben kannst.
Dass du deine wahre Selbst­lie­be verdienst?

Wahre Selbstliebe ist das Fundament

Dich selbst zu lieben ~ und zwar wahr­haf­tig & echt, einfach so ~, ist das Um & Auf. Es ist das Fundament, auf dem du absolut alles aufbauen kannst. Dein richtig stabiles Fundament. Deine Basis.

Und, glaube mir, ohne diese Basis, ohne dieses Fundament, ist dein Leben viel schwerer. Und zwar unnötig schwerer. 

Wenn du dich selbst liebst, dann kannst du über dich selbst hinauswachsen.

Dann kannst du mit all deinen Her­aus­for­de­run­gen umgehen. Du kannst alles meistern. Und du kannst Freude, Glück & Lei­den­schaft empfinden & leben. Du bist mehr mit dir verbunden. 

Du kannst dir vertrauen & weißt, was du brauchst & willst. Und auch, wie du es bekommen kannst. Du kennst den Preis & was du bereit bist, zu zahlen. Du kennst auch deine Grenzen & weißt, welchen Preis du nicht bereit bist, zu zahlen. Alles in allem, wenn du dich liebst, dann ent­schei­dest du dich immer richtig! Für dich!

Wie kommst du jetzt dahin ~ zu deiner Wahren Selbstliebe?

Nor­ma­ler­wei­se brauchst du nur einen einzigen Schritt: Nämlich, dich selbst einfach zu lieben. Bedin­gungs­los. Ohne Ein­schrän­kun­gen. Ohne Erwar­tun­gen. Und ohne Gegenleistung.

Da ich aber weiß, dass dies mit unseren vielen seltsamen & irr­wit­zi­gen & hart­nä­cki­gen Glau­bens­sät­zen & Denk­mus­tern meist etwas schwie­ri­ger ist, habe ich eine schritt­wei­se Annä­he­rung aus­ge­ar­bei­tet. Eben für Kopf­men­schen. Die brauchen nämlich ein bisschen Strategie… (Ich weiß genau, wovon ich da spreche…)

So kannst du in einzelnen Schritten zu deiner wahren Selbst­lie­be kommen. Damit du dich selbst wirklich & wahr­haf­tig liebst.
Du wirst wahr­schein­lich nicht sofort alle Schritte umsetzen können. Fang langsam an. Schritt für Schritt. Suche dir jene Schritte für den Anfang aus, die dir etwas leichter fallen & steigere dich dann.

Kleiner Tipp: Geh erst zum nächsten Schritt über, wenn du den einen wirklich intus hast. Wenn du ihn umgesetzt hast. Wenn er dir schon leichter fällt. Und du nicht mehr großartig über das Wie nach­den­ken musst.

Sieh es als eine Art Training an. Wie ein Fit­ness­stu­dio für deine wahre Selbst­lie­be. Statt einzelne Mus­kel­grup­pen zu trai­nie­ren, trai­nierst du einzelne Gewohn­hei­ten. Und so kannst du Schritt für Schritt deine Selbst­lie­be erarbeiten.

Wahre Selbstliebe ~ in 10 Schritten. 

1 | Akzeptiere dich selbst

Nimm dich an, so wie du bist. Akzep­tie­re, dass du so bist, wie du bist. Dass dies einfach eine Kom­bi­na­ti­on aus all deinen Erfah­run­gen, deinen Per­sön­lich­keits­merk­ma­len (genetisch & antrai­niert), deinen Gaben & Talenten, deinen vielen Facetten etc. ist. 

Du bist aus einem bestimm­ten Grund genau so, wie du bist. Akzep­tie­re das.

Hör auf, dich zu ver­ur­tei­len, weil du so oder so reagierst/Dinge tust/bist. Erkenne einfach, dass du so bist. Dass du Dinge so tust. Und dass du einfach so reagierst. Vieles ist angeboren. Vieles ist antrai­niert. So vieles funk­tio­niert einfach unbewusst ~ du hast keine Kontrolle darüber. Darum mach es dir bewusst. Erkenne & lerne. Und v.a. akzep­tie­re, was gerade ist.

Nicht alles muss zwangs­läu­fig verändert werden. Oftmals muss nur die Ein­stel­lung (die Bewertung) verändert werden. Die Ein­stel­lung zu dir selbst. Die Bewertung deines Tuns. Das kannst du verändern. Und nur das solltest du auch verändern.

Und damit kannst du mehr Akzeptanz lernen. Auch dich selbst zu akzep­tie­ren. So, wie du bist.

Mein liebstes Mantra:
Es ist okay!
Es ist okay so!

Manches ist einfach so, wie es ist. Und es hat alles irgend­ei­nen Sinn & Zweck ~ auch, wenn du diesen oft erst viel später erkennst.

Lerne, Dinge/Situationen/Menschen zu akzep­tie­ren ~ sie so zu nehmen, wie sie sind. Denn im Endeffekt defi­nierst du ihren Wert & misst ihnen die ent­spre­chen­de Bedeutung zu. Genauso läuft das bei dir selbst: Du allein defi­nierst dich selbst. Du allein bewertest dich selbst.

Und das ist okay so. Du tust, was du tust, weil du bist, wer du bist. Und das ist einfach so. Das ist okay so.
Lerne, dies zu verstehen. Und schon wirst du vieles (an dir) anders bewerten.

2 | Du bist genug

Ja, genau, du bist genug! Du musst nicht mehr von dem können oder mehr von diesem sein. Nein. Du bist genug.

Fang damit an, dass dein Leben ein Geschenk ist ~ und du bist das Geschenk in deinem Leben. Du bist das Zentrum in deinem Leben. Ohne dich gäbe es dein Leben nicht.

Denke einen Augen­blick an all deine Begeg­nun­gen in deinem Leben ~ an all die unzäh­li­gen Begeg­nun­gen. Du hast im Grunde jedes dieser Leben berührt. Mit jedem Menschen inter­agiert ~ jede Begegnung ist schick­sals­haft. Dient einem Zweck. Hat ihren Sinn. 

Menschen zu berühren. Energie-Austausch. Inspi­ra­ti­on. Anstoß. Jede Begegnung war wichtig. Und zwar ohne, dass du etwas Bestimm­tes (in deinen Augen Bedeu­ten­des) getan hättest. Einfach nur du selbst zu sein & diesem Menschen zu begegnen ~ das war der Sinn & Zweck. 

Und jetzt denke daran, wenn es dich nicht geben würde… dann wäre keine dieser schick­sals­haf­ten Begeg­nun­gen zustande gekommen. 

Ich liebe den Gedanken, dass wir mit allem auf Energie-Ebene verbunden sind. Dass allein unser Dasein (ohne Leistung zu erbringen) seinen ganz bestimm­ten Zweck hat. 

Der Leistungs-Gedanke ist men­schen­ge­macht. Mehr tun. Und noch mehr… noch mehr Leistung zu bringen, um einen Wert zu beweisen. Das ist ein künst­li­ches Konstrukt. 

Wahr­haf­tig ist: Zu sein. Und das Sein zu zele­brie­ren. Das Sein anzu­neh­men. Und das Sein zu leben. Dein Sein ist genug.

3 | Stell das Vergleichen ein

Gleich­zei­tig mit dem oben erwähnten Leistungs-Gedanken kommt dann auch der Wett­be­werbs-Gedanke. Immer in Kon­kur­renz & Vergleich treten zu müssen. 

Sowohl in der Physik als auch der Mathe­ma­tik wird immer mit Bezugs­sys­te­men gear­bei­tet ~ alles wird in Relation zu einem Bezug gestellt. Immer ver­gli­chen sozusagen… Weil nichts für sich alleine stehen kann. Nichts absolut ist.

Doch ich finde es nicht gut, dass dieses Prinzip auch auf uns Menschen über­tra­gen wird. Klaro, um etwas zu defi­nie­ren, brauchst du einen Bezugs­punkt. Doch auch diesen Bezugs­punkt kannst du frei wählen. Kannst du entscheiden. 

Selbstwert ist absolut

Ich per­sön­lich finde den eigenen Wert als etwas Absolutes. Etwas, das ganz allein für sich stehen kann. Und auch sollte. Dein Wert ist nun mal dein Wert. Du defi­nierst ihn.

Und wenn du ihn anhand von Ver­glei­chen defi­nierst, dann solltest du dies auch richtig machen. Denn, einen Fisch anhand seiner Fähigkeit auf einen Baum klettern zu können, zu bewerten, vor allem als Vergleich mit einem Affen, ist eindeutig Schwach­sinn. Da wirst du mir wohl zustimmen.

Also, wenn du dich ver­glei­chen möchtest, dann mach es richtig. 

Aber so, wie wir dies oft tun, ist es nicht wirklich richtig & hilfreich. Dich selbst zu ver­ur­tei­len, weil du dich im Vergleich mit anderen (teils ober­fläch­li­chen Ein­drü­cken oder bestimm­ten Fähig­kei­ten …) abwertest, ist genau das Falsche.

Erkenne einfach an, dass dein Wert unab­hän­gig von Leistung definiert werden sollte. Du bist genug! Du bist wertvoll! (Siehe auch Punkt davor)

Dein Wert, dein Selbst­wert, hat nichts mit deiner Leistung zu tun! Dein Wert ist absolut!

Es ist okay, deine Leistung in Bezug zu stellen, dann aber korrekt. Aber es ist nicht okay, deinen Wert in Bezug zu anderen zu stellen. Denn der Wert eines Menschen ist absolut. Und uner­mess­lich. Und wahrhaftig!

Denn du bist wertvoll. Absolut! Unvergleichlich!

Du bist eine so wun­der­vol­le Person, genau so, wie du bist. 

Lerne, dies zu schätzen. Lerne, dich selbst (wert) zu schätzen. 

Denke immer daran, welchen Wert du hast, das defi­nierst alleine du selbst. Du bewertest anhand deines Wer­te­sys­tems. Darum achte darauf, deine Werte & Denk­mus­ter an deine Bedürf­nis­se anzu­pas­sen. Und fang an, dich richtig zu bewerten.

4 | Begegne dir selbst mit Verständnis & REspekt

Begegne dir selbst mit Mitgefühl, Ver­ständ­nis & Respekt!

Sei ver­ständ­nis­voll & mit­füh­lend ~ denke daran, wie du zB deiner besten Freundin oder deinem Partner gegenüber denkst. Sei dir selbst der beste Freund/die beste Freundin. 

Behandle dich mit Respekt. Respek­tie­re dein Sein, dein Tun, deine Art, deine Per­sön­lich­keit, deinen Wert… Respek­tie­re, dass du ein Mensch mit Gefühlen, Wünschen & Bedürf­nis­sen bist. Achte dich selbst. Sorge für dich selbst. Versuche, dich selbst zu verstehen.

Verstehe, wieso du Dinge tust. Verstehe, wieso du so fühlst, wie fühlst. Und verstehe, was dich antreibt & hindert, was dich vor­an­bringt & auch was du brauchst.
Sei auch mit­füh­lend mit dir. Fühle mit dir mit… so wie du es bei deiner Familie oder deinen Freunden tust. 

Es gehört im Grunde auch zu den ersten Punkten Akzeptanz & Wert. 

Wenn du verstehst, wie du tickst & das akzep­tierst, es als wertvoll & notwendig erachtest, sowie das respek­tierst, dann bist du deiner Wahren Liebe zu dir schon einen immensen Schritt näher.

Also, respek­tie­re dich selbst. Achte & wert­schät­ze dich. Sei ver­ständ­nis­voll & mitfühlend. 

Und hör einfach auf, dich zu ver­ur­tei­len! Wofür auch immer…!

Lese-Tipp:

5 | Setze Grenzen

Die Wei­ter­füh­rung des letzten Punkts ist dann “Grenzen setzen”. Also respekt­voll auf deine Wünsche & Bedürf­nis­se zu achten & anderen Menschen zu zeigen/sagen, was du möchtest & was nicht.

Also, auch einmal NEIN zu sagen, wenn du etwas nicht tun möchtest. Aus welchen Gründen auch immer ~ du brauchst dich auch nicht zu recht­fer­ti­gen. Und deine Gründe müssen keinem Vergleich stand­hal­ten oder mit Leistung definiert werden. Im Sinne von: “Ich muss arbeiten & daher kann ich nicht…”

Wenn dir etwas nicht zusagt, dann musst du es nicht tun

Frage dich immer:
Will ich das wirklich?

Höre auf dich selbst & achte deine Bedürf­nis­se. Wenn du etwas nicht wirklich tun willst, dann hast du das Recht, Nein zu sagen.

Und bedenke: Jedes Nein zu anderen ist nichts anderes als ein Ja zu dir selbst.

Du bist nur dir selbst ver­pflich­tet ~ und du trägst dir selbst gegenüber eine Ver­ant­wor­tung. Darum achte dich selbst, respek­tie­re deine Wünsche & erfülle deine Bedürfnisse.

Auch dies hast du oft noch zu lernen, bevor du dich wirklich & wahr­haf­tig lieben kannst. Du bist einfach die wich­tigs­te Person in deinem Leben. Denn es ist einfach dein Leben. Und aus diesem Grund hast du auch dich & dein Leben zu respek­tie­ren, deine Wünsche & Bedürf­nis­se zu respek­tie­ren ~ und dasselbe muss auch dein Umfeld.

Ja, genau, dein Umfeld muss dich auch respek­tie­ren ~ dich, deine Wünsche & Bedürf­nis­se, dein Leben etc.
So, wie du auch dein Umfeld respek­tie­ren musst. Jedem einzelnen Menschen in deinem Leben respekt­voll zu begegnen.
Wahre Selbst­lie­be geht immer mit Respekt & Achtung einher!

Mein per­sön­li­cher Tipp: Lerne generell allem Leben & allen Lebewesen mit Respekt, Mitgefühl, Ver­ständ­nis & auch Liebe zu begegnen. Dann wird dein Leben um einiges schöner!

6 | Nimm dir Zeit für dich selbst

Wenn du auf deine Bedürf­nis­se hörst… wenn du auf dich selbst hörst… was brauchst du, um dich zu lieben?
Auf jeden Fall auch viel Zeit mit dir selbst. Um dich ken­nen­zu­ler­nen. Um näher zu dir selbst zu finden. Und auch um deine Liebe zu dir zu finden.

Zeit mit dir selbst zu ver­brin­gen, ist wesent­lich. Nicht nur für deine Selbst­lie­be.
Es geht auch darum, die Zeit mit dir zu genießen ~ im Einklang mit dir zu sein. Dich ken­nen­zu­ler­nen, eine Ver­bin­dung aufzubauen.

Sieh es als Beziehung. Wenn du dich frisch verliebst, was möchtest du da am meisten? Deine/n Liebste/n ken­nen­ler­nen, alle Facetten ken­nen­ler­nen, alles erfahren, alles erleben ~ spüren, fühlen, zusammen sein…

Stell dir vor, du beginnst eine Beziehung mit dir selbst… genau jetzt. Nimm dir einfach die Zeit dafür.

Frage dich: Kannst du dich mit dir selbst beschäftigen?

Ich weiß, es gibt ziemlich viele Menschen, die einfach Angst davor haben, mit sich allein zu sein. Es gibt Menschen, die nicht wissen, was sie mit sich selbst anfangen sollen, wenn sie Zeit für sich haben.
Wenn du zu diesen Menschen gehörst, dann frage dich selbst, wieso das so ist. Und fang einfach mal an, bewusst Zeit mit dir zu ver­brin­gen: ZB zum Medi­tie­ren oder zum Journalen. Setz dir selbst kleine Aufgaben für diese Zeit. Mach etwas nur mit dir selbst. 


Hier habe ich ein paar Vorschläge: 

Wenn du eh schon Übung hast, Zeit mit dir selbst zu ver­brin­gen & es inzwi­schen auch schon genießen kannst, dann geh in dieser Zeit einfach ein bisschen tiefer. Mach zB Stille Medi­ta­tio­nen, um dich selbst noch besser spüren zu können. Dich besser ken­nen­zu­ler­nen ~ wie du tickst, was du wirklich willst, was du brauchst, was dir gut tut etc.

Mach in der Zeit wirklich Dinge, die dir gut tun & dich dein Sein genießen lässt.

Hier habe ich noch eine wun­der­vol­le Medi­ta­ti­on für dich:

10 wun­der­vol­le Gründe, um Zeit mit dir selbst zu ver­brin­gen habe ich in einem anderen Artikel für dich zusammengefasst.

7 | Rede offen & ehrlich mit dir

Höre auf dich & sei immer ehrlich zu dir. Geh in die Tiefe. Lausche dir selbst ~ deiner inneren Stimme, deiner Seele, deinem Selbst, deinem Herzen. Achte darauf. 

Kom­mu­ni­ka­ti­on ist alles. Offene Kom­mu­ni­ka­ti­on ist für mich wesent­lich ~ in jeder Beziehung. Also, fang dies­be­züg­lich bei dir selbst an. Sei offen mit dir. Rede mit dir. Ja, genau: Führe Selbst­ge­sprä­che. Führe offene Dialoge mit dir selbst.

Auch, wenn dies jetzt etwas komisch klingen mag, führe Selbst­ge­sprä­che. Und zwar nicht die abwer­ten­den, ver­ur­tei­len­den, Gedanken-Karussell-mäßigen Gespräche. Nein, offene & achtsame, wert­schät­zen­de & mit­füh­len­de Gespräche. Achte darauf, was du brauchst & was du willst. Lerne dich kennen. Und bau dich selbst auf. Führe positive Dialoge mit dir selbst: Unter­stüt­ze dich & nimm dich wichtig.

Sei immer ehrlich zu dir. Du hast es dir verdient, dass du immer ehrlich zu dir bist. Du bist es wert, ehrlich zu sein. Auf­rich­tig. Offen. Achtsam & wert­schät­zend.
Wahre Selbst­lie­be ist immer ehrlich & offen ~ wahrhaftig.

Nutze die offene Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht nur mit anderen, sondern auch im Zusam­men­hang mit dir selbst:

8 | schätze dich selbst 

Dies ist im Grunde die Wei­ter­füh­rung von Akzeptanz, Respekt & Mitgefühl… von “Du bist genug!“
Es geht um deine Wert­schät­zung! Die Wert­schät­zung deines Selbst!

Schätze dich, so wie du bist. Akzep­tie­re deinen Wert. Finde dich wertvoll. Achte dich. 

Schätze deine Qua­li­tä­ten, deine Per­sön­lich­keit, deine Gaben & Talente, deine Fähig­kei­ten, deine Erfah­run­gen, deine Erleb­nis­se, deine Meis­ter­schaf­ten, deine Erfolge, dein Wissen, dein Können, dein Sein! Schätze einfach alles an dir!

Es ist dein Wert, den du schätzen lernen sollst. Und zwar so, wie er ist. Achte deinen Wert & schätze dein Selbst.

Wenn du dich selbst schätzt, tun es auch alle anderen. Und außerdem kannst du somit alle anderen auch (wert)schätzen.

Wert­schät­zung ist ein wesent­li­ches Bedürfnis! Erfülle es! Fang daher bei dir selbst an!

Wahre Selbst­lie­be ist erfüllt von Wert­schät­zung! Und zwar wahr­haf­tig, auf­rich­tig, achtsam & bewusst.

Lese-Tipp:

9 | Kenne & erfülle deine Bedürfnisse

Wenn du einige der obigen Punkte bereits durch hast & daher auch dich selbst schon gut kennst, dann kennst du auch deine Bedürf­nis­se. Deine innigsten Wünsche. Deine Moti­va­ti­on. Das, was dich antreibt. Das, was dich hindert & blockiert.

Du weißt, was du brauchst & was du willst.

Der nächste Schritt ist dann, dies zu achten, zu respek­tie­ren & dir selbst zuzu­ge­ste­hen. Also, deine Bedürf­nis­se zu erfüllen.

Ich habe es weiter oben bereits geschrie­ben: Du bist nur dir selbst ver­pflich­tet! Es ist dein Leben! Es sind deine Bedürf­nis­se! Achte sie & erfülle sie!

Das Erfüllen deiner Bedürf­nis­se ist wesent­lich für ein aus­ge­gli­che­nes & erfülltes Leben. Nur, wenn du mit dir selbst im Einklang lebst, deine Bedürf­nis­se achtest & sie dir erfüllst, kannst du wirklich glücklich werden. Und das ist einfach ein wesent­li­cher Teil deiner wahren Selbst­lie­be ~ die du brauchst, um Glück, Freude & Erfüllung zu (er)leben!

Daher erfülle dir deine Bedürf­nis­se. Geh in die Tiefe. Erkenne deine wahren Bedürf­nis­se. Denn dies ist oft nicht mal so einfach… Hier kannst du alles nachlesen:

10 | Vertraue dir selbst

Der abschlie­ßen­de Schritt, und ver­mut­lich einer der schwie­rigs­ten, ist der, dir selbst zu vertrauen. Dir selbst wirklich zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass du richtig bist, so wie du bist. Zu vertrauen, dass du alles hast & weißt, was du brauchst. Und auch zu vertrauen, dass alles richtig ist, so wie es ist.

Natürlich auch deinen Fähig­kei­ten zu vertrauen. Deinem ganzen Wissen & deinem Können. Deinem Sein zu vertrauen. Und natürlich deinen Ent­schei­dun­gen zu vertrauen.

Vertrauen auf­zu­bau­en, ist oft schwer. Und noch schwerer dir selbst gegenüber. Oh ja… Es ist quasi die Meis­ter­schaft zur wahren Selbstliebe.

Um dir selbst zu vertrauen, solltest du dich selbst sehr gut kennen & deine Ein­stel­lung dir selbst gegenüber verändern. 

Zu sehen, was du alles kannst. Wer du bist. Wie großartig & wun­der­voll du bist. 

Geh die obigen Schritte durch ~ setze sie suk­zes­si­ve um. Und dein Vertrauen wird in dem Maße wachsen, in dem auch deine Wahre Selbst­lie­be wächst.

Deine Wahre SelbstLiebe

Wahre Liebe ist eine Liebe ohne Bedin­gun­gen, ohne Erwar­tun­gen, ohne Zweck & ohne Gegen­leis­tung. Und nor­ma­ler­wei­se würde ich sagen, du musst nichts von den obigen Punkten machen, damit du dir deine wahre Selbst­lie­be verdienst. Und genauso ist es auch. Du brauchst dich im Grunde einfach nur zu lieben. 

Du brauchst dich nur zu lieben ~ bedin­gungs­los. So, wie du bist. Wahre Selbst­lie­be halt.

Da ich aber weiß, dass dies nicht ganz so einfach ist, empfehle ich dir einfach die obigen Schritte. Es ist ein schritt­wei­se Annä­he­rung. Eine suk­zes­si­ver Herangehensweise.

So kannst du lernen, dich zu lieben. Und du wirst viel­leicht gar nicht alle Schritte durch­ma­chen müssen. Viel­leicht geht dir unterwegs der Knopf auf. Und du hast damit deine wahre Selbst­lie­be aktiviert.

Wichtig ist, dass du weißt, dass deine Bezeihung zu dir selbst, alle deine Bezie­hun­gen definiert. Und du hast wun­der­vol­le & groß­ar­ti­ge & lie­be­vol­le Bezie­hun­gen verdient.

Fang also einfach bei dir selbst an. Fang an, dich zu lieben. Auf dich zu achten. Dich zu schätzen. Für dich einzustehen.

Du bist es wert! 

Die Beziehung zu dir selbst definiert all deine Beziehungen ~ v.a. deine Partnerschaft(en).

Ja, ganz genau. So, wie du dich selbst liebst, so liebst du auch deine/n Partner/in.

Achtung. Wert­schät­zung. Respekt. Mitgefühl. Ver­ständ­nis. Vertrauen. Liebe. Dein ganzer Umgang mit dir selbst zeigt, wie du in deiner Beziehung mit deinem Gegenüber umgehst! Auch hier wieder unbewusst. Denn deine inneren Vorgänge defi­nie­ren dein ganzes Vorgehen ~ unbewusst. Daher ist Acht­sam­keit auch so wichtig. Dir selbst all dies bewusst zu machen. Klar zu machen. Zu erkennen. Und dann zu verstehen. Damit du damit umgehen kannst.

Damit du lernst, mit dir & allen anderen liebevoll, achtsam, ver­trau­ens­voll umzugehen ~ und die wahre Liebe nicht nur dir selbst gegenüber zu erleben.

Denn genau dann, wenn du dich selbst auf­rich­tig lieben kannst. Wenn du in der Lage bist, dir selbst wahre Liebe ent­ge­gen­zu­brin­gen… Dann kannst du dies auch in einer Part­ner­schaft wirklich erleben. Erfüllt erleben.

Vorher wird es immer Defizite geben. Wird es nicht erfüllend sein. Wird dir immer etwas fehlen. 

Wie bereits zu Beginn geschrie­ben: Selbst­lie­be ist immer das Fundament! Willst du Großes, Groß­ar­ti­ges, darauf aufbauen, brauchst du ein wirklich starkes Fundament. 

Willst du wahre Liebe aufbauen, brauchst du eine starke wahre Selbstliebe!

Wahre Selbstliebe | Wahre Liebe

Wie immer gilt: Nimm dir einfach das mit, was für dich stimmig & brauchbar ist!

Auch dieser Text gehört zur wun­der­vol­len neuen Rubrik BEZIEHUNGSGEFLÜSTER. Weil eben deine Beziehung zu dir selbst alle deine Bezie­hun­gen definiert… 

Dieser Artikel ist Teil der Blog­pa­ra­de “Bezie­hungs­ge­flüs­ter” von Steffi Linke und Annette Pitzer.

Eine wun­der­vol­le Zusam­men­fas­sung aller groß­ar­ti­gen & sehr viel­fäl­ti­gen Beiträge aus der Blog­pa­ra­de findest du hier:
Blog­pa­ra­de Bezie­hungs­ge­flüs­ter

Ich habe noch mehr zum Thema wahre SELBSTLIEBE für dich: