Wenn die Angst zu groß wird…

Dein Weg aus der Angst…

Plötzlich bist du wie gelähmt ~ in Starre… deine Gedanken kreisen um deine Angst.. wieder & wieder.

Deine Kehle schnürt sich zu, dein Brustkorb wird immer enger & du hast das Gefühl, ein Beton­klotz auf deiner Brust hindert dich daran, zu atmen…

Viel­leicht spürst du auch eine massive Übelkeit aufsteigen…die deinen Magen förmlich umdreht…

Angst. Angst-Starre.

Deine Angst ist so groß, dass du nichts anderes tun kannst.

Und du kämpfst gegen sie. Du willst sie mit aller Macht unter­drü­cken, damit sie dich nicht unter­drückt.

Du kämpfst.

Und du verlierst…

Wenn du gegen sie kämpfst, wirst du verlieren. Im Kampf ist sie einfach stärker.

Aber es gibt einen anderen Weg. Und auf diesem gibt es keine Verlierer!

Weg aus der Angst

Dein Weg aus der Angst…

…beginnt mit der Angst.

Auch wenn Angst ein grund­le­gen­des Gefühl ist, kommt diese Lähmung, diese Starre sogar (Achtung!) eigent­lich aus deinem Verstand!

Ja, du hast richtig gelesen.

Angst ist ein ganz normales Gefühl. Sie kommt dann auf, wenn du dich auf unbe­kann­tem Terrain bewegst oder bewegen willst.

Sie entsteht, wenn du dich nicht sicher fühlst. Wenn dir Gebor­gen­heit & Sicher­heit fehlen.

Angst entsteht auch, wenn du zu sehr getrennt von dir, von deinem wahren Selbst bist. Wenn dir der Bezug zu deinen Bedürf­nis­sen fehlt…

Also, Angst ist ein ganz normales Gefühl.

Doch dein Verstand bauscht die Angst noch weiter auf. Weil du ständig daran denkst. Du malst dir die schlimms­ten Szenarien aus. Die dun­kels­ten Bege­ben­hei­ten. Und somit dreht sich dein gesamtes Denken nur mehr um die Angst…

Aber es geht noch weiter. Durch dieses ganzes Denken ent­wi­ckelst du eine Angst vor der Angst. Weil du zuviel darüber nach­denkst! Weil du dir noch viel Schreck­li­che­res ausmalst.

Und dein Verstand scheint dabei keine Grenzen zu haben…

Und schon steckst du mitten drin. Mitten drin in der Angst-Starre.

Du denkst, du bist gelähmt. Du kannst nicht mehr klar denken.

Und dann wirst du versuchen, dagegen anzu­kämp­fen. Weil du das so gelernt hast.

Dabei ist die Angst an sich kein Feind. Du machst sie erst durch deine Gedanken dazu. Weil du ihr all das Böse & Schlechte andich­test, das sich dein Verstand so ausdenkt.

Damit kämpfst du dann aber nicht nur gegen deine Angst, sondern ebenfalls gegen deinen Verstand.

Und genau damit ist klar, dass du verlieren wirst ~ in diesem Kampf.

Gegen Gefühl & Verstand kannst du nicht kämpfen.

Was du statt­des­sen machen kannst?

Akzep­tie­ren & Annehmen.

Yep, eigent­lich ganz einfach… 😉

Nein, ich weiß, dass es nicht so einfach ist.

Aber deswegen schreibe ich diesen Artikel. Und ich führe dich dorthin.

Weg aus der Angst

Dein Weg aus der Angst…

…führt dich zuerst mitten hinein.

Und bevor du jetzt einen Herz­in­farkt bekommst oder eine Panik­at­ta­cke, atme einfach mal ganz tief durch.

4 Sek. einatmen ~ 3 Sek. halten ~ 5 Sek. ausatmen

und dann nochmal… Einatmen ~ halten ~ ausatmen.

Und jetzt tauch einfach ein in dein Gefühl der Angst. Lass es geschehen.

Kein Kämpfen, kein Unter­drü­cken, kein Ver­drän­gen.

Lebe die Angst. Genau jetzt. Tauch ein. Geh mitten hinein in deine Angst.

Es kann dir nichts passieren ~ denn deine Angst ist nur ein Gefühl, das dein Verstand auf­ge­bauscht hat.

Denk daran, wenn du Angst­star­ren & Panik­at­ta­cken bereits hattest, du hast sie überlebt. Du hast noch jede überlebt…sie über­stan­den.

Genau hier kannst du jetzt deinen Verstand bemühen. Und ihn positive Argumente suchen lassen.

Hier noch ein paar von mir:

Argument 1: Angst hat ihren (positiven) Zweck.

Angst hilft uns, unsere Grenzen auf­zu­zei­gen… wo wir (gefühlt) anstehen.

Sie zeigt uns auf, wo wir uns nicht sicher fühlen. Nicht mehr geborgen.
Sie soll uns hier helfen, besser auf uns zu achten. ZB keine unnötigen Risiken ein­zu­ge­hen, vor­sich­tig zu sein, gewisse Dinge zu unter­las­sen…

Sie zeigt uns, was uns wichtig ist. Wo unsere Kom­fort­zo­ne aufhört. Worauf wir mehr achten sollen.

Angst hat immer eine Botschaft für dich.

Auch wenn du diese Botschaft mitten in deiner Starre nicht wahr­neh­men kannst, lerne, darauf zu vertrauen. Die Botschaft bekommst du spä­tes­tens hinterher, wenn du dich mit deiner Angst aus­ein­an­der­ge­setzt hast.

Argument 2: Du gibst ihr Macht.

Durch dein vieles Denken & Auf­bau­schen gibst du der Angst (und dann der Angst vor der Angst) die ganze Macht über dich.

Du lässt es zu, dass sie dein Handeln (oder dein Nicht-Handeln) bestimmt.

Ein Großteil deiner Angst findet in deinem Kopf statt. Denk daran.

Und denke dann um. Sag dir STOPP.

Werde dir klar über deine Macht. Du allein bestimmst, was du denkst. Wem oder was du Macht einräumst…

Hole dir deine Macht zurück.

Argument 3: Du überlebst die Angst.

Ja, Wie­der­ho­lung von oben.

Aber wesent­lich.

Denn du hast bis jetzt deine Ängst überlebt. Auch die schlimmen. Jede Attacke, jede Starre.

Mach dir das bewusst.

Weg aus der Angst
So, Argumente gefunden.
Verstand ist etwas beruhigt.

Dein Weg aus der Angst…

führt dich noch tiefer in deine Angst.

Wie gesagt, es kann dir nichts passieren. Du kannst dich darauf einlassen.

Nimm die Angst als das wahr, was sie ist. Dein momen­ta­nes Gefühl.

Und es ist okay. Sag dir selbst, dass Angst zu haben, absolut okay ist.

Du bist es so gewöhnt, Angst als etwas Negatives zu betrach­ten, zu bewerten. Und dass sie nichts in deinem Leben zu suchen hat.

Aber genau das ist das Grund­pro­blem.

Du hättest kein Problem mit deiner Angst, keine Starre, keine Panik­at­ta­cken, wenn du mit deinen Gefühlen im Reinen wärst.

Wenn du alle deine Gefühle als wichtig & richtig erachten würdest.

Damit wären wir bei deinen Glau­bens­sät­zen & deinem Wer­te­sys­tem.

Wieso ist Angst etwas Schlech­tes für dich?

Denn genau deswegen (wegen deiner Bewertung) kämpfst du dagegen an. Und machst es im Grunde schlimmer, heftiger…

Welche Glau­bens­sät­ze liegen deiner Bewertung zugrunde?

Um mit der Angst gut umgehen zu können & dich nicht über­rol­len zu lassen, ist eine gute Ver­bin­dung zu dir selbst wichtig. Regel­mä­ßi­ge Selbst­re­fle­xi­on & Selbst(er)kenntnis.

Wenn du weißt, wer du bist, wie du tickst, wie wichtig alle deine Gefühle sind… und du mit dir im Einklang bist, dann hast du die Probleme mit Starre & Lähmung nicht.

Dieses ganze Auf­bau­schen kommt aus der Trennung von dir selbst. Und der Tatsache, dass dem Verstand mehr Wer­tig­keit zu gestanden wird als den Gefühlen.

Nur, wenn sich dein Verstand mit deinen Gefühlen verbündet, kommt die große Panik heraus.

Deswegen ist es mir so wichtig, dich zu dir selbst zu führen. Dich in Balance mit dir, deinen Gefühlen, deinem Verstand, deinem Körper etc. zu bringen.

Nur dann wird es keine Extreme mehr geben. Nur dann wirst du dich nicht mehr aus­ge­lie­fert fühlen. Und nur dann brauchst du das trü­ge­ri­sche & illu­so­ri­sche Gefühl der Kontrolle nicht.

Finde deine Balance!

Wenn du dich deiner Angst, diesem Gefühl ganz hingibst, ganz ein­tauchst, es wahr­nimmst, mit deinem ganzen System, dann wirst du erkennen, dass sie nicht böse ist.

Kein Gefühl ist böse. Kein Gefühl ist schlecht.

Halte dir das immer vor Augen.

Mach immer wieder eine Ver­bin­dungs-Übung mit deinen Gefühlen. Hier mit deiner Angst.

Es wird ver­mut­lich nicht mit einem Mal getan sein. Da du ja schon sehr viel Zeit & Energie auf­ge­wandt hast, um deine Angst (mit deinem Verstand) zu ver­grö­ßern.

Du wirst Zeit brauchen. Nimm sie dir.

Werde dir klar darüber, dass du deine Ein­stel­lung, deine Gedanken in Wahrheit steuerst! Dass du deine Angst sozusagen gefüttert hast.

Und dass du auch die Macht hast, deine Angst zu akzep­tie­ren.

Tauche ein. Geh tief in deine Angst hinein. Geh mitten durch sie durch. Akzep­tie­re sie. Nimm sie an.

Und vor allem, nimm dich an. Nimm dich an ~ mit deiner Angst! Du bist absolut okay, auch wenn du Angst hast.

Du bist wundervoll! So wie du bist! Denk daran.

Jedes Gefühl hat seine Berech­ti­gung! Jedes Gefühl ist ein Teil von dir!

Du bist aber noch so viel mehr als die Summe deiner Teile!

Nicht immer ist es sinnvoll, der Angst mit dem Verstand zu begegnen. Rationale Argumente können dir helfen zu erkennen. Klarer zu sehen.

Im Endeffekt zählt aber die Gefühls­ebe­ne mehr. Weil genau da die Angst ursprüng­lich hervor kommt.

Und du sie nur dort wirklich annehmen kannst. Deswegen finde ich es so wichtig, dass du dich mit deinen Emotionen beschäf­tigst, dich ken­nen­lernst & dich selbst annimmst.

Mit deiner gesamten Gefühl­s­pa­let­te.

Versuche, etwas mehr vom Kopf ins Herz zu gelangen & dafür dein Herz in den Verstand zu bekommen. Für die Balance!

Weg aus der Angst

Zusammenfassend:

Gib deiner Angst den Raum, den sie braucht.
Sieh sie als Chance, etwas zu erkennen.
Gestatte dir einfach, jetzt zu fühlen.
Akzeptiere dich & deine Gefühle.
Und höre auch mal auf, sie & dich zu analysieren.

Genau dann hast du gewonnen! Freiheit, Balance & Frieden!

Sofort-Hilfe bei akuter Angst

Hier habe ich ein paar Tipps, wie du in deiner akuten Angst-Phase mal schnell raus­kom­men kannst.

#1 Atmen

Bereits weiter oben erwähnt.

4 Sek. einatmen ~ 3 Sek. halten ~ 5 Sek. ausatmen

Wie­der­ho­le das ca. 10 bis 15 Mal.

#2 Spannung loslassen

Wenn du dich aufgrund deiner Angst ver­krampfst, empfehle ich dir ganz bewusst, deine kör­per­li­che Anspan­nung zu lösen.

Shake it off

Schüttel dich einfach aus. Deinen ganzen Körper schütteln.

Anspannen

Ja, genau. Spann deinen Körper noch mehr an. Komplett. Alles bewusst anspannen. Ganz fest!

Und dann loslassen.

#3 Es ist okay

Ver­mut­lich die schwie­rigs­te Maßnahme. Probier es trotzdem.

Sag dir in dem Moment: “Es ist okay!”

Du kannst gerade gar nichts machen, dagegen ankämpfen bringt nichts, also akzep­tie­re den Augen­blick.

Es ist, wie es ist. Genau jetzt.

Weg aus der Angst

Dein Weg aus der Angst…

Konfrontiere dich mit deiner Angst ~ mit deinen Gefühlen & verändere sie.

Außerdem habe ich folgende Taktik für Fort­ge­schrit­te­ne (wenn du dich bereits regel­mä­ßig mit deinen Gefühlen beschäf­tigst):

Ich hoffe, dir mit meinem Artikel deine Angst ein wenig genommen zu haben bzw. dir einen Weg aus deiner Starre auf­ge­zeigt zu haben.

Wie immer: Nimm dir mit, was stimmig & brauchbar für dich ist!
Alles Liebe, Daniela

P.S.: Wenn du den Weg aus der Angst nicht allein gehen möchtest, biete ich dir mein Einzel-Coaching mit Sofort-Hilfe an:

Hier habe ich noch ein paar Artikel für dich:

Ich bin Danielaspi­ri­tu­el­ler See­len­coach | Ent­wick­le­rin des SOUL TALK & COACHING

Meine Vision ist es, dir deinen eigenen Weg zu deinem glück­li­chen, erfüllten & freien Leben zu zeigen ~ und zwar in wun­der­vol­ler Balance von Verstand, Herz & Seele!


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